Jahresausgabe 2003

 

 

Gedanken des Redaktors

Liebe Leserin

Lieber Leser

Manchmal kommt es eben anders als man denkt! Wer hätte zu Beginn dieses Jahres gedacht, dass Christoph Blocher in den Bundesrat einzieht und die Zauberformel knackt? Wer hätte gedacht, dass die US-Amerikaner wieder gegen den Irak in den Krieg ziehen und dabei unseren Kontinenten politisch betrachtet in ein „altes“ und „neues“ Europa spalten. Ich selbst hätte zu Beginn dieses Jahres auch nicht gedacht, dass die Wirtschaftslage mich dazu zwingt, in den Nordwesten von Europa auszuwandern. Na gut, um ehrlich zu sein gefällt es mir doch ganz gut hier in Dublin. Die Iren sind ein lustiges Völklein, und mein Englisch kann ich dadurch auch noch auffrischen.
Einziger Wehrmutstropfen: In militärischer Hinsicht wurde ich unfreiwillig zu einer kreativen Pause gezwungen. Nicht nur, dass ich mein Amt als Schützenleiter der Sektion an Roli Hongler abgeben musste, ich musste auch auf meinen „letzten“ AdF der Na Kp 27 (F Div 6) verzichten. Mit der Armee XXI wird auch diese Kompanie aufgelöst.
Das Leben ist voller Überraschungen – ist das nicht spannend?

Viel Vergnügen bei der Lektüre und alles Gute im 2004!

Andreas Zweifel, INFO-Redaktor, Jahresausgabe 2003

 

 

 

Jahresbericht aus Vorstand und technischer Kommission

Zuhanden der 54. Generalversammlung vom 24.01.2004

 

Liebe Kameradinnen und Kameraden

Im Auftrag des Vorstandes erstatte ich Euch gerne Bericht über das vergangene Sektionsjahr.

1.   Vorwort

Wie Ihr der Vorstandsliste entnehmen könnt, sind auch im Berichtsjahr 2003 diverse Chargen unbesetzt geblieben, so z.B. Präsident und Vice-Präsident, Werbechef, Redaktor sowie die TK; aus diesem Grund erledigten wir die Vorstandsarbeit wie in den vorangegangenen Jahren im reduzierten „Vorstand“, den wir auch „Kernteam“ genannt haben.

Da in dieser Konstellation auf alle Mitglieder des Vorstandes zusätzliche Arbeiten entfielen, möchte an dieser Stelle allen meinen Kameraden aus dem Kernteam für Ihren Einsatz herzlich danken, ohne welchen unsere Sektion nicht so gut durch das Jahr 2003 gekommen wäre.

Auch im Sektionsjahr 2003 wurde weiter an der Armee XXI gebaut und aus unserer Sicht war v.a. die Weiterarbeit für die SUG (Schweiz. Unteroffiziersgesellschaft) sehr wichtig. Damit die Gründung der SUG plangemäss im Juli 2004 stattfinden kann, sind grosse Vorarbeiten nötig, über die uns Adj Uof Willi Heider immer auf dem Laufenden hält. Für seinen grossen Einsatz um unseren Gradverband in der Armee XXI aber auch für die SUG danke ich Willi Heider  an dieser Stelle ganz herzlich.

Obschon noch einige  Fragen im Zusammenhang mit unserem Verband sowie der SUG offen sind, zeichnen sich doch heute bereits klare Umrisse ab und der Vorstand glaubt nach wie vor, dass der eingeschlagene Weg richtig ist und wir damit unseren Beitrag für ein starkes Uof-Corps leisten können.

(Nach heutigem Planungsstand ist vorgesehen, dass der Dachverband, d.h. die SUG gegen aussen stark auftritt und unsere Interessen wahrnimmt. Auf kantonaler oder regionaler Ebene soll eine K-SUG eingerichtet werden, die die Fachtechnik sowie die Umsetzung der Strategie des Dachverbands umsetzen soll und schliesslich die einzelnen Sektionen, welche sich für Ihre Mitglieder verantwortlich zeichnen. Diese Aufgabenteilung lässt es dann zu, „schlanke“ Vorstände einzurichten, trotzdem aber für alle ein attraktives Jahresprogramm anbieten zu können.)

2.   Generalversammlung

Wie ich Euch bereits im Mitteilungsblatt 1/2003 berichten durfte, fand unsere Generalversammlung vom Samstag, 25.1.2003 an einem ganz besonderen Ort statt: Unter der Leitung von Adj Uof Karl Leemann besuchten 23 Gradkameraden das Artillerie-Fort Magletsch in Oberschan. Zuerst durften wir unter der kundigen Führung der Angehörigen des AFOM die Festung mit den eindrücklichen Kanonen, Stollengängen sowie Einrichtungen besichtigen und viel über die Arbeit in einer solchen Festung lernen.

Gegen Mittag waren wir zugast in der nahen Soldatenstube und verpflegten uns dort bei heissem Fleischkäse und feinen Salaten.

Nach der Stärkung wickelten wir die ordentlich traktandierten Geschäfte in ruhiger und konstruktiver Atmosphäre ab. Etwas grössere Diskussionen löste der Antrag bez. der Statutenrevision aus, der die Haftung der Mitglieder auf den Jahresbeitrag beschränkt. Es stand zur Diskussion, in die Statuten einen höheren Betrag als unseren derzeitigen Jahresbeitrag einzusetzen. In der Diskussion setzte sich dann aber in der Versammlung die Meinung durch, dass eine solche Zahl nicht auf „Vorrat“ eingesetzt werden sollte.

Nach diesem geschäftlichen Teil rundete die schöne Heimfahrt im bequemen Brumann-Autocar diese gelungene GV ab und ich danke Adj Uof Karl Leemann herzlich für seine grosszügige Kostenübernahme sowie natürlich auch für die gute Idee.

3.   Arbeiten des Vorstandes

Wie im letzten Jahr hat der Vorstand die Sektionsgeschäfte an 6 ordentlichen Sitzungen (sowie der gemütlichen Jahresanfangssitzung zusammen mit der Vorsteherschaft der Alten Garde) vorbereitet und organisiert. Die (für alle Mitglieder zugänglichen) Vorstandssitzungen fanden wie im Vorjahr im Rest. Drei Stuben, Zürich statt.

Die Zusammenarbeit in unserem Vorstand klappt wie bis anhin reibungslos, und ich möchte meinen Vorstandskollegen, aber auch der Vorsteherschaft der Alten Garde für Ihre geleistete Arbeit danken. Wie üblich war die Arbeit geprägt durch die Organisation der geplanten Anlässe, durch die Mutationsmeldungen (im Moment sind wir 325 Mitglieder), durch den Kassabericht sowie die Mitteilungsblätter / Infos etc.

Delegiertenversammlung vom 3.5.2003 in Zürich

Im Mitteilungsblatt 2/03 durften wir Euch über diesen schönen Anlass, welche ein OK aus unserer Sektion organisierte, berichten. Für die reibungslose Durchführung dieses Grossanlasses gratuliere ich dem OK unter der Leitung von Adj Uof Willi Heider ganz herzlich.

(Nach der eher „schwierigen“ DV 2002 in Haute Nendaz hat es unser OK bewerkstelligt, im Zürcher Rathaus eine grosse Versammlung abzuhalten, an die sich ein Marsch anschloss und welcher in „top-of-Zuerich“ (gemeint ist die Uto-Kulm) gipfelte.)

Die nächste DV des SFwV findet bereits am 24.4.2004 in Kirchberg bei Bern statt.

4.   Ehrenmitglieder / Veteranen

Zu meiner grossen Überraschung wurde an der letztjährigen GV der Antrag gestellt, mir die Ehrenmitgliedschaft zu verleihen und ich möchte mich auf diesem Wege herzlich für das ausgesprochene Vertrauen bedanken. Unsere Liste der Ehrenmitglieder erfuhr somit eine Mutation.

Anlässlich der letzten Delegiertenversammlung wurden wieder diverse Mitglieder zu „Veteranen“ ernannt. Ihr findet alle Listen separat in diesem Info.

5.   Stämme / Höck

Seit letztem Jahr dürfen wir für die Sektionsstämme das Gastrecht bei der Alten Garde im Restaurant Bahnhof Wollishofen geniessen.

Leider benützen diese Gelegenheit zum gemütlichen Beisammensein nur wenige „Nicht-Alt-Gardisten“ und so erlaube ich mir wieder einmal den folgenden Aufruf:

„Die Stammdaten veröffentlichen wir immer im Jahresprogramm und wir treffen uns alternierend am mittleren Dienstag oder Donnerstag, jeweils ab 19 Uhr, wie erwähnt im Rest. Bahnhof Wollishofen (ganz gut zu erreichen mit Tram Linie 7 oder natürlich mit Bahn).“

Neumitgliederstamm:

Auch dieses Jahr führten wir keinen „Neumitgliederstamm“ durch, doch wurden alle Neueingetretenen zur GV eingeladen. Leider besuchten nur wenige „neue Gesichter“ die Anlässe.

6.   Zugehörigkeit zu anderen Organisationen

An der Generalversammlung fassen wir jeweils den Beschluss, zu welchen Organisationen wir uns zugehörig erklären, aktuell sind dies:

  • Zürcher Miliz Compagnie 1861

  • Sektion Zürich des eidg. Wehrbundes

  • Stadtzürcher Bundesfeierkomitee

  • Zürcher Winkelriedstiftung

  • Verein der Freunde des Museums der Schweiz. Fliegertruppen

7.   Jahresprogramm 2003

Wie an der letzten Generalversammlung verabschiedet, haben wir im Sektionsjahr 2003 folgende Anlässe durchgeführt:

  • einen Jahresbott der Alten Garde und eine Generalversammlung

  • 5 Standschiessen in Höngg sowie ein Endschiessen, zusätzlich noch 2 auswärtige Schiessen und unser Tegitalschiessen; zus. in alter Tradition das Krauss Maffei Schiessen.

  • einen Sektionsausflug (N4)

  • (der Orientierungsabend über die SUG und Armee XXI wurde  mangels Teilnehmer abgesagt)

sowie das Gastrecht bei der Alten Garde an:

  • 8 Stämmen der Alten Garde

  • einem Überraschungsstamm

  • einem Weihnachtsstamm

8.   Schlusswort

Wir haben unsere Aktivitäten gegenüber früher stark zusammengekürzt und müssen leider immer noch feststellen, dass unser Programm nur die wenigsten Mitglieder anspricht. Aus diesem Grund möchten wir einmal mehr alle Mitglieder herzlich einladen, sich aktiv an der Gestaltung des Jahresprogramms zu beteiligen. Teilt uns Eure An-regungen und Wünsche mit.

Schliesslich bleibt mir noch, allen Helferinnen und Helfer für die Durchführung resp. Unterstützung bei Anlässen oder organisatorischen Arbeiten zu danken.

Viele Grüssse

Fw Roland Müller

Kassier, SFwV Sektion Zürich

 

 

 

Jahresbericht des Bannerherrn über das Jahr 2003

Zuhanden des 20. Jahresbottes vom 22. Jänner 2004

 

Jahresbott 2003

Erneut ist ein Jahr vergangen – mein erstes Jahr als Bannerherr der Alten Garde. Und damit ist es wieder an der Zeit für einen Jahresbott – meinen ersten Jahresbott.

Es ist bald 19 Uhr. Ist alles bereit? Ja, aber schon gibt es Änderungswünsche betreffend der Traktandenliste. Nun aber der Reihe nach:

Um 19 Uhr konnte ich 39 KameradInnen zum 19. Jahresbott begrüssen. Die Traktanden konnten speditiv erledigt werden und die nötigen Abstimmungen gingen einstimmig durch. Meine Kameraden in der Vorsteherschaft wurden ebenfalls einstimmig in ihren Chargen bestätigt. Herzlichen Glückwunsch!

Anschliessend an die offiziellen Geschäfte informierte uns Willi Heider über den aktuellen Stand der Armee XXI und die Fortschritte bei der SUG. Er hatte gerade mal 15 Minuten Zeit für ein Referat, welches normalerweise eine Stunde dauert. Um 20 Uhr wechselten wir aus organisatorischen Gründen kurzfristig in die Kegelbahn, wo der von Gottfried Saugy anlässlich seines 60-igsten Geburtstages offerierte Apéro bereitstand. Herzliche Gratulation und besten Dank für den Umtrunk.

Zwischenzeitlich wurde der Speisesaal für das Nachtessen gedeckt; dort liessen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Jahresordnung

Neben den Stammabenden und den Schiessanlässen stand auch dieses Jahr der Marsch um den Zugersee zuerst auf dem Programm. Das bessere Wetter als im Jahre 2002 war wohl der Grund, weshalb ca. 100 Läufer mehr als im Vorjahr (500) die Strecke unter die Füsse nahmen. Dies wirkte sich natürlich auch positiv auf unseren Umsatz und folglich auch auf den Gewinn aus. Durch personelle Veränderungen in der Gemeindeverwaltung Hünenberg mussten neue Kontakte geknüpft werden, was nicht ganz einfach war. Diesen Job hatte für mich Lorenz übernommen – dafür danke ich ihm ganz herzlich!

Im nächsten Jahr betreiben wir das zwanzigste Mal unsere Festwirtschaft. Ich hoffe, dass alle – ob Läufer oder Helfer am Stand – sich den 17.4.2004 reservieren (siehe MUZ-Bericht im Mitteilungsblatt 4)

Für den diesjährigen Sektionsausflug zeichnete sich Sigi Heinricht verantwortlich. Es ging dieses Mal nicht so weit wie in den letzten 2 Jahren (Grimsel, Expo) – es war aber nicht minder interessant.

Lange bevor wir diese Strassen je befahren können, hatten wir die Gelegenheit, unter kundiger Führung durch das Tiefbauamt Zürich, einige Baustellen der künftigen Zürcher Westumfahrung zu besichtigen. Nach einem Diavortrag, der uns einen Überblick über das gesamte Projekt gab, besuchten wir per Bus zwei Tunnelportale und besichtigten eine Brücke von innen. Das gab grossen Hunger. Die Baustellenkantine hatte extra für uns geöffnet und verwöhnte uns mit italienischen Gerichten. Abschluss und ein weiterer Höhepunkt des Tages-Ausflugs war ein Apéro in der Weinstube des Klosters Kappel a. A. Die Leiterin des Klosters brachte uns in einem spontanen Referat die Geschichte (Schlacht bei Kappel – Zwinglis Tod) näher. Herzlichen Dank Sigi!

Auch der diesjährige Überraschungsstamm war mit über 30 KameradInnen abermals gut besucht. Gottfried Saugy hatte wie immer eine gute Idee. Wir besuchten den Zirkus Monti, der auf dem Kasernenareal gastierte.

In zwei Gruppen aufgeteilt hatten wir die seltene und schöne Gelegenheit, unter kundiger Führung den Back-Stage-Bereich kennen zu lernen. Es ist sehr eindrücklich, welch eine Logistik auch hinter einem relativ kleinen Zirkus steckt – das richtige Thema für einen Feldweibel. Entsprechend viele Fragen mussten auch beantwortet werden.

Danach trafen wir uns zum gemeinsamen Apéro und feinen Sandwiches, damit wir die Vorstellung ohne knurrende   Mägen  geniessen  konnten. Als die Vorstellung zu Ende war, endete der Abend beim kameradschaftlichen Zusammensein im Monti-Apéro-Zelt.

Immer für eine Überraschung gut, verkündete Gottfried Saugy dann noch das Datum für den Überraschungsstamm 2004, der bereits so gut wie organisiert sei. Herzlichen Dank hierfür!

Über den Weihnachtsstamm gibt es noch nichts zu berichten, da die Vorsteherschaftssitzung noch bevorsteht. Der Weihnachtsstamm 2002 war ein besinnlicher Abend – unterstrichen durch das Vortragen zweier Weihnachtsgedichte von unserer Chronistin. Jeder, der hoffte, durch das Weihnachtspräsent den Weinkeller auffüllen zu können, wurde „enttäuscht“. Unser Säckelmeister organisierte feine Lebkuchen in Herzform mit entsprechender Beschriftung. Keine Feier ohne Christbaum – diesen hatten wir Lorenz zu verdanken!

Neumitglieder

Folgende Sektionsmitglieder haben mit Jahrgang 1961 das 42. Altersjahr beendet und treten damit automatisch in die Alte Garde über. Es sind dies:

  • Bärtschinger Urs

  • Eggenberger Thomas

  • Hunziker Urs

  • Kramer Reto

  • Remund Reto

  • Schweizer Kurt

  • Wymann Thomas

Ich würde mich freuen, den einen oder anderen neuen Altgardisten einmal am Stamm begrüssen zu können.

Dank

Zum Schluss dieses Jahresberichtes bleibt mir noch, Euch allen für die aktive Teilnahme und die Unterstützung der Alten Garde zu danken.

Ein ganz spezieller Dank geht an:

  • Ursi Weber und Gottfried Saugy für die fabelhafte Zusammenarbeit in der Vorsteherschaft.

  • Rosmarie und Lorenz Strickler für die Gastfreundschaft nach dem MUZ.

  • Ernst Bachmann, unseren Stammwirt, für die Gastfreundschaft im Buffet Wollishofen und für die Grosszügigkeit am MUZ.

  • Fritz Werren für die Unterstützung der Vorsteherschaft. Er offeriert uns einmal im Jahr einen grosszügigen Apéro.

Natürlich danke ich auch meinem Team, welches mich bei jedem Wetter alljährlich beim MUZ-Beizli unterstützt. Ohne euch gäbe es das wahrscheinlich – wie so vieles – auch nicht mehr. Abschliessend danke ich allen, die uns mit ihren Spenden immer wieder finanziell unterstützen. Habe ich jemanden vergessen? Herzlichen Dank!

Ich wünsche allen KameradInnen und ihren Angehörigen frohe Festtage und ich hoffe, dass wir uns im Neuen Jahr gesund wieder sehen!

Urs G. Peter

Bannerherr

 

 

 

Unsere Neumitglieder

Ein herzliches und besonderes Willkommen gilt den dreizehn Feldweibeln, welche in diesem Jahr zu unserer Sektion gestossen sind. Wir freuen uns auf ein kameradschaftliches und fruchtbares  Zusammensein. Folgende Mitglieder wurden in diesem Jahr neu aufgenommen:

Baumann Urs

Brack Andreas

Gassmann Patric

Gürber Patrick

Honegger Stephan

Howard Martin

Langenbacher Stefan

Lyrenmann Michael

Märchy Michael

Marti Claudio

Nielsen Sven

Seiter René

Wenger Matthias

 

 

 

 

Neue Mitglieder der "Alten Garde"

Mitglied

im SFwV seit

Geb.-Datum

Bärtschinger Urs

1983

29.09.1961

8050 Zürich

Eggenberger Thomas

1991

16.05.1961

8047 Zürich

Hunziker Urs

1985

12.11.1961

8117 Fällanden

Kramer Reto

1982

09.04.1961

8618 Oetwil am See

Remund Reto

1982

 01.02.1961

8304 Wallisellen

Schweizer Kurt

1983

01.05.1961

8197 Rafz

Wymann Thomas

1983

20.06.1961

8165 Schöfflisdorf

 

 

 

 

Neue Freimitglieder

Mitglied

im SFwV seit

Geb.-Datum

Gloor Hans

1954

15.04.1928

8302 Kloten

Faber Karl

1951

12.06.1928

8045 Zürich

Heer Jakob

1958

15.08.1928

8055 Zürich

Rohner Rudolf

1958

07.12.1928

8055 Zürich

Wir gratulieren zum 75. Geburtstag und wünschen alles
Gute auf dem weiteren Lebensweg!

Der Vorstand SFwV ZH

 

 

 

 

Unsere Ehrenmitglieder

- Lorenz Strickler (Ehrenpräsident)

- Joel Andermatten

- Fred Kopp

- Ernst Bachmann

- Karl Leemann

- René Burri

- Urs G. Peter

- Arthur Egli

- Richard Reiff

- Karl Faber

- Peter Röthlin

- Walter Fischer

- Othmar Rüst

- Hans Peter Good

- Gottfried Saugy

- Willi Heider

- Ulrich Pius

- Rudolf Haller

- Fritz Werren

- Thomas Hunziker

- Roland Müller

 

 

 

 

Kurzbericht über das Präsidentenseminar

von Fw Roland Müller

 

 

 

 

Die aktuelle Glosse

von Adj Uof aD Fred Kopp

 

Die Parlamentswahlen sind vorbei, Sieger und Verlierer stehen fest. Ihr werdet Euch sicher fragen, warum ich unter dieser Rubrik gerade dieses Thema aufgreife? Nun, dies hat seinen speziellen Grund! Eigentlich hätte ich auch in dieser Ausgabe etwas über die „Gruppe Schweiz ohne Armee“ schreiben sollen. Da gibt es allerdings im Moment nichts Neues zu vermelden. Das Pulver ist vorerst verschossen. Die Anliegen der GsoA haben bei der Mehrheit der Schweizer Bevölkerung keinen Anklang gefunden. Umso erstaunlicher ist es, dass gerade ein Aktivist der GsoA den Sprung in den Nationalrat geschafft hat. Es handelt sich um den am 29.04.1954 in Aristau geborenen Josef Lang  SGA.

Von Beruf ist das neue Ratsmitglied Berufsschullehrer und Historiker, wohnhaft in Zug. Er amtet als Kantonsrat, ist Vorstandsmitglied der GsoA Schweiz, im Mieterverband ZG (Revisor) und Mitglied VPOD Gewerkschaftsbund als Delegierter.

Wer mehr über diesen neuen Parlamentarier erfahren will, kann dies via Mail unter josef.lang@bluewin.ch tun. Erwähnen möchte ich an dieser Stelle, dass der Kanton Zug drei Nationalratsmandate zu Gute hat. Marcel Scherer SVP und Gerhard Pfister CVP sind die beiden anderen Volksvertreter. Ein anderer ehemaliger GsoA Aktivist und heutiger Nationalrat muss jedoch bei dieser Gelegenheit noch erwähnt werden, nämlich Andreas Gross SP aus Zürich. Er ist seit 1991 im Rat und Mitbegründer der GsoA, hat aber heute nichts mehr mit diesen Phantasten zu tun.

Euer Fred Kopp

 

 

 

 

Der Feldweibel und die Armee XXI

Der Grad des Feldweibels findet seine Anfänge im 17. Jahrhundert in Preussen zur Zeit der grossen Kurfürsten. Mit dem Beginn stehender Heere bildete sich ein selbständiger Unteroffiziersstand heraus.  Der Name Feldweibel bedeutet „die Gesamtheit der Krieger“. Der Feldweibel war schon in der damaligen Zeit nebst dem Hauptmann der wichtigste Mann der Kompanie. Er war für den gesamten Dienstablauf verantwortlich und Vorgesetzter aller Unteroffiziere. Der Fourier war dem Feldweibel unterstellt und musste sämtliche Listen und Bücher unter seiner Aufsicht führen. Bis zum Jahre 1940 wurde der angehende Feldweibel als Korporal oder Wachtmeister ohne jegliche Vorkenntnisse in die Rekrutenschule einberufen. Er trug vom ersten Tage an die volle Verantwortung als Feldweibel. In den Jahren 1940 bis 1951 wurden 3-tägige Materialkurse an der EMPA in St. Gallen durchgeführt. Die Beförderung zum Feldweibel erfolgte auf Ende der Rekrutenschule.

1952 dann der Meilenstein:
In Herisau wird die erste 2-wöchige Feldweibel-Schule unter dem Kommandanten „Oberstlt Klunge“ durchgeführt. Von 1953 bis 2003 auf dem Waffenplatz in Thun. Erwähnenswert: Die angehenden Feldweibel wurden als Korporal aus der Schule entlassen und mussten den Grad während 18 Wochen (vierte Woche UOS und 17 Wochen RS) abverdienen. Die Beförderung zum Wacht-meister erfolgte am Ende der UOS und jene zum Feldweibel am 59. Tag der RS.

Im Jahre 1965 wurde die 5-wöchige Feldweibelschule eingeführt.
Das Beförderungssystem wurde überarbeitet. Durch den Kommandanten wird der Absolvent nach Abschluss der Schule zum Feldweibel befördert. Gleichzeitig mit der Einführung einer längeren Schule wurde das Abverdienen als Korporal auf 10 Wochen gekürzt. Die vorzeitige Entlassung der Aspiranten zeigte sehr rasch negative Auswirkungen. Fehlte doch den Anwärtern die notwendige Felddienstperiode. Aus diesem Grund wurde Ende der 70er Jahre das Abverdienen als Korporal auf 15 Wochen erhöht.

Am 27. Oktober 2003 begann in Thun die letzte Fw-Schule.
Zum letzten Mal wurden die Aspiranten durch den Kommandanten zum Feldweibel befördert. Mit der Umsetzung der Armee 95 in die neue Armee XXI erfährt auch die Ausbildung der höh Uof wesentliche  Änderungen. Die Fw/Stabsadj- und Fourierschulen werden zusammengelegt und künftig in Sion stattfinden. Und so sieht die Ausbildung künftig aus: Es werden pro Jahr für Fw und Four neu drei Lehrgänge durchgeführt. Die Lehrgänge für beide Funktionen dauern  14 Wochen (bis jetzt 5 Wochen). Praktischer Dienst: 8 Wochen (bei kurzen RS von nur 18 Wochen wird der praktische Dienst nur 5 Wochen dauern). Das Pflichtenheft der Einh Fw und Four wird gegenüber der A 95 nicht wesentlich verändert.  Einrücken in die RS für alle gleich, im Verlauf der ersten 7 Wochen Selektion für Kader (Lehrverband), ab Montag der 8. Woche Fw- und Four Lehrgang in Sion, ab Montag 22. Woche Praktikum inkl. 1 Woche KVK im Lehrverband, ab Montag 31. Woche praktischer Dienst im Lehrverband, ende der 37. Woche Ende der Ausbildung zum Fw resp. Four: Der Absolvent des Fw- resp. Four-Lehrgangs wird zum Wm Befördert. Nach 8 Wochen Praktikum kann der Anwärter zum Hauptfeldweibel resp. zum Fourier befördert werden. Die neuen Uof-Grade sind auf der nächsten Seite ersichtlich.

Für die freundliche Unterstützung zu diesem Beitrag möchte ich mich bei Stabsadj Walter Binder, Kdo Fw Schulen in Thun und bei Adj Uof Willi Heider, Arbeitsgruppe SUG recht herzlich bedanken.

Adj Uof a.D. Fred Kopp

 

 

 

 

Letzte Bearbeitung am Sonntag, 11. Januar 2004 04:30