Jahresausgabe 2004

 

 

Gedanken des Redaktors

Liebe Leserin

Lieber Leser

Das Image der Schweizer Armee ist nicht gerade das Beste. Empfinden sie doch viele Eidgenossen als überflüssig, anachronistisch und teuer. Auch im Ausland wird sie vielerorts als „heilige Kuh“ der Schweiz belächelt. Umso mehr war ich überrascht, als ich beim abendlichen „Zappen“ durch die zahlreichen Fernsehkanäle, welche mir die moderne Technik dank Satellitenschüssel ins Irische Wohnzimmer zaubert, auf eine Dokumentation über unsere Armee stiess, und dies ausgerechnet auf einem Berliner Regionalkanal. „Swiss Army – Die Rekrutenschule“ heisst diese mehrteilige Reality-Show auf TV Berlin, welche täglich um 20.00 Uhr MEZ ausgestrahlt wird. Leider komme ich aufgrund der Zeitverschiebung selten dazu, diese Sendung zu schauen, aber die wenigen Sequenzen, welche ich bisher sehen konnte, haben mich vollauf begeistert. Den Berlinern wird eine moderne, ernst zu nehmende und kompetente Milizarmee vorgeführt. Dabei wird je eine Rekrutenschule aus Thun (Pz Trp) und eine aus Burgdorf (Trsp Trp) porträtiert. Erfreulich ist, dass in der „Doku“ eine Armee gezeigt wird, die ihre Soldaten zu verantwortungsbewussten, fachlich und sozial kompetenten Menschen ausbildet, welche ausgezeichnete Führungsqualitäten aufweisen. Na also, es geht doch!

Viel Vergnügen bei der Lektüre und alles Gute im 2005!

Andreas Zweifel, INFO-Redaktor, Jahresausgabe 2004

 

 

 

Jahresbericht aus Vorstand und technischer Kommission

Zuhanden der 55. Generalversammlung vom 29.01.2005

 

Liebe Kameradinnen und Kameraden

Im Auftrag des Vorstandes erstatte ich Euch gerne Bericht über das vergangene Sektionsjahr.

1. Vorwort

Auch das Vereinsjahr 2004 haben wir mit dem bewährten aber leider reduzierten Vorstandsteam abgewickelt, und die Suche nach neuen Vorstandsmitgliedern, insb. für das Amt des Präsidenten aber auch des Technischen Leiters, des Werbebeauftragten und des Info-Redaktors verlief äusserst harzig.

Da sich auch unser Umfeld (z.B. Reduzierung der Armee, Armee XXI, SUG-Gründung usw.) laufend rasant verändert, mag dies nicht besonders zu erstaunen, und meine Kollegen aus dem Vorstand haben diese Mehrbelastung ein weiteres Jahr mit Bravour mitbewältigt. Deshalb möchte ich es nicht unterlassen, an dieser Stelle allen meinen Kameraden aus dem Kernteam für Ihren Einsatz herzlich zu danken, ohne welchen unsere Sektion nicht so gut durch das Jahr 2004 gekommen wäre.

Als besonderes Highlight durfte ich am Samstag, 3.7.2004 an der Gründungsversammlung der SUG teilnehmen, und dieser sehr würdevolle Anlass in Luzern mit der Gründung unseres neuen Dachverbandes lässt mich hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Wie bereits in den Vorjahren leistete Adj Uof Willi Heider einen riesigen Einsatz für unsere gemeinsame Sache, und mit seiner Teilnahme an unseren Anlässen, bei welchen er uns immer auf dem Laufenden hält, wird sein sonst schon stark belegtes Zeitbudget noch mehr ausgefüllt. Für seinen grossen Einsatz um unseren Gradverband in der Armee XXI aber auch für die SUG danke ich Willi Heider an dieser Stelle ganz herzlich.

2. Generalversammlung

Im Mitteilungsblatt 1/2004 berichtete ich Euch kurz über die wichtigsten Traktanden unserer Generalversammlung vom Samstag, 24.1.2004, die im Schützenhaus Zürich-Höngg stattfand.  32 Gradkameradinnen und Kameraden fanden den Weg in die Schützenstube zur frühen Morgenstunde. Da eigentlich keine besonders „gefährlichen Traktanden“ zu bearbeiten waren, wickelte sich der geschäftliche Teil sehr speditiv ab und wir konnten zu vorgesehener Stunde zum Mittagessen schreiten.

Das ausführliche Protokoll der Generalversammlung kann bei mir eingesehen werden (auch auf unserer Homepage sollte der Text abrufbar sein).

3. Arbeiten des Vorstandes

Wie in den letzten Jahren hat der Vorstand die Sektionsgeschäfte an 6 ordentlichen Sitzungen (sowie der gemütlichen Jahresanfangssitzung zusammen mit der Vorsteherschaft der  Alten  Garde)  vorbereitet und organisiert.

Unsere Vorstandssitzungen sind (bekanntlich) für alle Mitglieder öffentlich zugänglich und alle sind herzlich willkommen, doch auch dieses Jahr nutzte kein Mitglied diese Möglichkeit. Als Test haben wir im Jahr 2004 die Sitzungen jeweils nach den Monats-Schiessen am Dienstag-Abend angesetzt, geplant war die Durchführung im Schiesskeller in Zürich-Höngg, doch im April und September war das Wetter nicht so angemessen, so dass wir ins nahe gelegene Jägerhaus ausweichen mussten. Die Wintersitzungen schliesslich fanden wie in den Vorjahren im Restaurant „Drei Stuben“ in Zürich statt.

Die Zusammenarbeit in unserem Vorstand wie auch die Zusammenarbeit mit der Vorsteherschaft der Alten Garde klappte wie immer bestens und das gute Arbeitsklima macht Freude an der Erledigung der Arbeiten; herzlichen Dank an alle Beteiligten.

Wie üblich war die Vorstandsarbeit geprägt durch die Organisation der geplanten Anlässe, durch die Mutationsmeldungen (momentan sind wir ca. 310 Mitglieder), durch den Kassabericht sowie durch die Mitteilungsblätter / Infos etc.

Das Sektionsjahr 2004 war neben den Schiessanlässen, der Delegiertenversammlung des SFwV in Kirchberg natürlich geprägt durch die Gründungs-Delegierten-Versamm-lung der Schweiz. Unteroffiziersgesellschaft  (SUG)  vom 3.7.2004 in Luzern. Feierlich konnten an diesem Anlass die drei Zentralpräsidenten der teilnehmenden Verbände die Gründungsurkunden unterzeichnen und damit ein neues Kapitel für die Zusammenarbeit innerhalb der „Unteroffiziers-Vereine“ begründen. Für diesen Anlass wurde eine spezielle Festschrift ausgegeben, die bei uns bezogen werden kann.

4. Ehrenmitglieder / Veteranen

An der letzten GV wurden keine Ernennungen zu Ehrenmitgliedern vorgenommen, die Liste bleibt unverändert bei 21 Personen.

Anlässlich der letzten Delegiertenversammlung wurden wieder diverse Mitglieder zu „Veteranen“ ernannt (Leider besuchte kein „neues Veteranenmitglied“ unsere Generalversammlung, so dass die Nadeln nicht persönlich übergeben werden konnten). Ihr findet beide Listen separat in diesem Jahresinfo.

5. Stämme / Höck

Bereits im 2. Jahr durften wir für die Sektionsstämme das Gastrecht bei der Alten Garde im Restaurant Bahnhof Wollishofen geniessen.

Leider benützen auch im Jahr 2004 diese Gelegenheit zum gemütlichen Beisammensein nur wenige nicht „Alt-Gardisten“ und so erlaube ich mir einmal mehr den folgenden Aufruf:

Die Stammdaten veröffentlichen wir immer im Jahresprogramm, und wir treffen uns alternierend am mittleren Dienstag oder Donnerstag, jeweils ab 19 Uhr, wie erwähnt im Rest. Bahnhof Wollishofen (ganz gut zu erreichen mit Tram Linie 7 oder natürlich mit Bahn).

Neumitgliederstamm:

Auch dieses Jahr führten wir keinen speziellen „Neumitgliederstamm“ durch, doch wurden alle Neueingetretenen zur GV eingeladen. Leider besuchte kein Neumitglied die GV.

6. Zugehörigkeit zu anderen Organisationen

An der Generalversammlung fassen wir jeweils den Beschluss, zu welchen Organisationen wir uns zugehörig erklären, aktuell sind dies:

  • Zürcher Miliz Compagnie 1861

  • Sektion Zürich des eidg. Wehrbundes

  • Stadtzürcher Bundesfeierkomitee

  • Zürcher Winkelriedstiftung

  • Verein der Freunde des Museums der Schweiz. Fliegertruppen

7. Jahresprogramm 2004

Wie an der letzten Generalversammlung verabschiedet, haben wir im Sektionsjahr 2004 folgende Anlässe durchgeführt:

  • einen Jahresbott der Alten Garde und eine Generalversammlung

  • 5 Standschiessen in Höngg sowie ein Endschiessen, zusätzlich noch 2 auswärtige Schiessen und unser Tegitalschiessen; zus. in alter Tradition das Krauss Maffei Schiessen.

  • einen Sektionsausflug (Air Show  in Payerne)

  • (den vorgesehenen Orientierungsabend über die SUG und Armee XXI haben wir mangels Teilnehmer wiederum absagen müssen)

sowie das Gastrecht bei der Alten Garde an:

  • 9 Stämmen der Alten Garde

  • einem Überraschungsstamm

  • einem Weihnachtsstamm

8. Schlusswort

Letztes Jahr habe ich Euch berichtet, dass wir das Jahresprogramm und unsere Aktivitäten gegenüber den Vorjahren stark reduziert haben, da wir leider feststellen mussten, dass unser Jahresprogramm nur die wenigsten Mitglieder ansprach. Das nun um einiges straffere Jahresprogramm 2004 scheint sich aus unserer Sicht bewährt zu haben, fanden doch alle Anlässe Euren regen Zuspruch und nur der Kursabend musste mangels Teilnehmern abgesagt werden.

Auch das in Vorbereitung stehende Jahresprogramm 2005 wird ähnlich wie im Vorjahr aussehen, mit Schiessen, Kursabend sowie einem gemeinsamen Ausflug.

Es ist mir nun ein Anliegen, dass dieses Programm Euren Wünschen entspricht! Für Ideen ist der Vorstand offen. Auch zeitlich sollten wir keine grösseren Probleme haben, eine gute Idee ins Jahresprogramm einbauen zu können. Aus diesem Grund rufe ich alle Sektionsmitglieder herzlich auf, sich aktiv an der Gestaltung des Jahresprogramms zu beteiligen. Teilt uns Eure Wünsche und Anregungen mit.

Schliesslich bleibt mir noch, allen Helferinnen und Helfer für die Durchführung resp. Unterstützung bei Anlässen oder organisatorischen Arbeiten zu danken.

Viele Grüssse

Fw Roland Müller

Kassier, SFwV Sektion Zürich

 

 

 

Jahresbericht des Bannerherrn über das Jahr 2004

Zuhanden des 21. Jahresbottes vom 27. Jänner 2005

 

Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht. Schon wieder ist ein Jahr vergangen, und es ist Zeit für den Jahresbericht des Bannerherrn. Eine Möglichkeit für alle, die nie dabei waren, zu lesen, was sie im vergangenen Jahr alles verpasst haben.

Weihnachtsstamm 2003

In der Berichterstattung kommt der Weihnachtsstamm meist zu kurz, denn er fällt dem Redaktionsschluss, der lange vor dem Stamm ist, zum Opfer. Darum möchte ich nochmals an den schönen Abend erinnern: An die Produktion von Walti Lüscher, der zu diversen Gegenständen nette Anekdoten zu erzählen wusste, an den von Lorenz Strickler mitgebrachten Tannenbaum, der fast mehr Tannenzapfen als Nadeln hatte und an die grosse Salami, die jeder mit nach Hause nehmen durfte. 19 Kameraden und Kameradinnen waren an diesem Abend dabei.

Jahresbott 2004

Am 22.1.2004 konnte ich die zahlreich erschienenen Kameradinnen und Kameraden (28 an der Zahl) zum 20. Jubiläums-Jahresbott der alten Garde begrüssen. Zu diesem Geburtstag hatte die Vorsteherschaft Div a D Peter Näf, zu dem die Sektion in der Vergangenheit gute Kontakte pflegte, als Ehrengast eingeladen.

Nach der Begrüssung konnten die Traktanden speditiv abgehandelt werden. Die nötigen Abstimmungen gingen einstimmig durch. Nach fünf Jahren Amtsdauer verabschiedeten wir Walter Lüscher als Musterungskommissär. Als  sein Nachfolger wurde Karl Leemann gewählt. Herzliche Gratulation Karl. Die Anwesenden bestätigten den Bannerherrn für weitere zwei Jahre in seinem Amt.

Damit nach unserem Jahresbott der Saal für das Abendessen hergerichtet werden konnte, begaben wir uns zum Apéro in die Kegelbahn. Unser Stammwirt Ernst Bachmann überraschte uns, indem er zu unserem Jubiläum den Apéro offerierte.

Beim Festmahl liessen wir den Abend gemütlich, aber auch mit angeregten Gesprächen, zu Ende gehen. Die Vorsteherschaft überlegte sich, womit man die Altgardisten zum Jubiläum überraschen konnte und entschied sich, das Nachtessen zu übernehmen.

Jahresordnung

Ausser den Stammabenden und den Schiessanlässen stand traditionsgemäss der „Marsch um den Zugersee“ auf dem Jahresprogramm. Sowohl als Läufer als auch mit unserer Festwirtschaft waren wir wieder mit dabei. Jubiläum: Auch unsere Festwirtschaft wurde von uns dieses Jahr das zwanzigste Mal betrieben. Der Schock war gross, als bei unserem Eintreffen auf “unserer“ Parkplatzhälfte noch 3 parkierte Autos standen. Zum Glück fanden wir die Halter der Fahrzeuge in der Kaffee-Ecke der Badi und konnten, als diese umparkiert hatten, speditiv mit dem Aufbau beginnen. Das Wetter war dieses Mal so, wie wir es immer haben möchten. Und so erlebten alle einen schönen Tag, der traditionsgemäss mit dem Nachtessen bei Rosmarie und Lorenz Strickler endete.

Zu diesem Jubiläum entschieden wir uns für etwas Nützliches: eine Baseball-Mütze schützt gegen die Sonne aber auch gegen Regen. Somit liessen wir 300 grüne Mützen mit dem Sektion Zürich-Emblem sowie SFwV Sekt. ZH, Alte Garde und MuZ-2004 als Schriftzug herstellen. Unsere Mitglieder wurden damit ausgestattet und alle Läufer konnten diese zu einem Spottpreis an unserem Stand erwerben. Die Idee war meiner Meinung nach gut, der Absatz jedoch hielt sich in Grenzen. So können die Mützen nach wir vor bei mir bezogen werden. Die Einnahmen waren jedoch so gut, dass die Abrechnung dieses Tages ausgeglichen abgeschlossen werden konnte.

Beim MuZ im nächsten Jahr sollte die neue Hütte (leichtere Bauweise) unseres Hüttenlieferanten fertig sein und somit das Aufstellen flotter von der Hand gehen.

Der Sektionsausflug wurde dieses   Jahr  wieder  von  der Sektion, sprich von Roland Müller, und nicht von der alten Garde organisiert. Er führte uns an die Air 04 nach Payerne. Schon bemerkenswert, aber auch für die Luftwaffe interessiert sich offenbar fast niemand mehr aus der Sektion. Gerade mal 9 Personen nahmen an diesem Ausflug teil und bei 4 davon handelte es sich um Partner, Kinder bzw. Enkel. Nun, die die wir dort waren hatten einen erlebnisreichen Tag und über die „Leistung“ des öffentlichen Verkehrs konnte man in der Presse lesen.

Der diesjährige Überraschungsstamm war mit rund 30 Teilnehmenden gewohnt gut besucht. Gottfried Saugy hatte abermals eine hervorragende ldee. Wir besuchten das zoologische Museum der Universität Zürich und trafen uns anschliessend im Zeughauskeller zum Abendessen. Den detaillierten Bericht von Leo Intlekofer lest Ihr weiter hinten in diesem Heft. An dieser Stelle gebührt unserer Chronistin Ursula Weber ein grosses Dankeschön, hat sie doch einen grossen Teil der Kosten vom Abendessen übernommen. Natürlich endete der Abend nicht, ohne dass Gottfried Saugy das Datum für den Überraschungsstamm des nächsten Jahres bekannt gab. Es ist der 22.9.05.

Über den letzten Weihnachtsstamm habe ich eingangs schon berichtet. Der  Weihnachtsstamm 2004 liegt noch vor uns. Ich lade Euch alle herzlich dazu ein.

Die anschliessend aufgeführten Mitglieder haben mit Jahrgang 1962 das 42. Altersjahr beendet und treten damit automatisch in die Alte Garde über. Dies sind:

  • Thomas Droz

  • Peter Forster

  • Rolf Steimer

Ich hoffe, den einen oder anderen neuen Altgardisten einmal an unserem Stamm begrüssen zu können. Die Daten stehen im Jahresprogramm.

Dank

Zum Schluss eines Jahres bleibt mir nur noch, mich bei Euch allen für die aktive Teilnahme und die Unterstützung der Alten Garde herzlich zu danken. Ein spezielles Dankeschön geht an:

  • Ursi Weber und Gottfried Saugy für die harmonische Zusammenarbeit in der Vorsteherschaft.

  • Rosmarie und Lorenz Strickler für die Gastfreundschaft nach dem MuZ und für die Tanne am Weihnachtsstamm.

  • Ernst Bachmann, unseren Stammwirt, für die Gastfreundschaft im Büfett Wollishofen, den Apéro anlässlich des Jahresbottes sowie für das offerierte und gelieferte Essen nach dem Muz.

  • Fritz Werren für die Unterstützung der Vorsteherschaft. Er offeriert uns einmal im Jahr einen grosszügigen Apéro.

  • Mein Team, das mich alljährlich und bei jedem Wetter beim Aufbau und Betrieb des Muz-Beizli unterstützt. Ich hoffe, dass wir diese Dienstleistung für die MuZ-Läufer noch einige Zeit aufrechterhalten können.

Abschliessend danke ich allen, die uns mit ihren Spenden immer wieder finanziell unterstützen. Habe ich jemanden vergessen? Herzlichen Dank!

Ich wünsche allen KameradInnen und ihren Angehörigen frohe Festtage und ich hoffe, dass wir uns im Neuen Jahr gesund wieder sehen!

Adj Uof Urs G. Peter

Bannerherr

 

 

 

Unsere Neumitglieder

Wir begrüssen ganz herzlich in unserem Kreis die folgenden Kameraden:

 

Fw

Beer Thomas

Fw

Mächler Andreas

Fw

Rimann Samuel

Fw

Eichenberger Pascal

Fw

Manser Anatol

Fw

Rüeger Martin

Fw

Grentert Ulrich

Fw

Merci Lior

Fw

Steinmann André

Fw

Haab Patrick

Fw

Merz Stefan

Fw

Vögeli Martin

Fw

Hofstetter Marcel

Fw

Mosimann Patrick

Fw

Zobrist Daniel

Fw

Lardi Dominique

Fw

Pfeiffer Daniel

Fw

Zollinger Markus

Fw

Leeser Lukas

 

 

 

 

 

 

 

Neue Mitglieder der "Alten Garde"

Mit Vollendung des 42. Altersjahres erfolgt der Eintritt in die "Alte Garde"

 

Mitglied

Adresse

Geb.-Datum

Droz Thomas

8610 Uster, Talweg 145

06.01.1962

Forster Peter 8049 Zürich, Riedhofstrasse 31 29.11.1962
Steimer Rolf 8134 Adliswil, Sihlmatten 3 01.06.1962

 

 

 

Runde Geburtstage

Folgende Mitglieder durften im Jahr 2004 einen runden Geburtstag feiern:

 

Name Vorname

Alter

Name Vorname

Alter

Name Vorname

Alter

Brandes Emil

80

Oberholzer René

60

Leemann Heinz

40

Böhlen Hans

70

Röthlin Peter

60

Strassmann Christoph

40

Gmür Karl

70

Schmid Rolf

60

Biller Frank

30

Müller Max

70

Wietlisbach Walter

60

Binda Patrick

30

Nigg Wolfgang

70

Gisler Kurt

50

Feichtenschlager Markus

30

Zimmermann Hugo

70

Maillard René

50

Mazenauer Roland P.

30

Burri René

60

Rüst Othmar

50

Neururer Oliver

30

Häfele Bernhard

60

Vaterlaus Markus

50

Schwaninger David

30

Koitka Tassilo

60

Zimmermann Felix

50

Zingg Marco

30

Lüftenegger Anton

60

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Ehrenmitglieder

 

- Lorenz Strickler (Ehrenpräsident)

- Joel Andermatten

- Fred Kopp

- Ernst Bachmann

- Karl Leemann

- René Burri

- Urs G. Peter

- Arthur Egli

- Richard Reiff

- Karl Faber

- Peter Röthlin

- Walter Fischer

- Othmar Rüst

- Hans Peter Good

- Gottfried Saugy

- Willi Heider

- Ulrich Pius

- Rudolf Haller

- Fritz Werren

- Thomas Hunziker

- Roland Müller

 

 

 

Kurzbericht über den Kassastand per 30.09.2004

von Fw Roland Müller

 

Geschätzte Mitglieder

Wie im letzten Jahres-Info möchte ich Euch auch dieses Jahr vorab eine Zwischenbilanz über unsere Finanzlage abgeben:

Nach Verbuchung aller Rechnungen per Stichtag 30.9.2004 weist unsere Sektions-Bilanz eine Bilanzsumme von CHF 12'183.35 aus, wobei ein Verlust von CHF 2'347.05 noch nicht berücksichtigt ist (zu diesem Verlust ist anzumerken, das derzeit 55 Jahresbeiträge à CHF 50.- noch offen sind = CHF 2'750.00; außerdem wurden die Beiträge der Inserenten erst im Nov. 04 fakturiert: CHF 2'755.00; ABER: die 2. Teilrechnung der Beiträge an den ZV des SFwV über ca. CHF 2'763.00 ist noch offen, so dass ich davon ausgehe, das sich das Resultat etwa im Umfange des letzten Jahres einfinden dürfte).

Da wir weiterhin keine Schulden haben und der grösste Teil unserer Bilanz durch unser Barvermögen ausgewiesen ist, ist unsere Finanzlage nach wie vor intakt.

Bei der Erfolgsrechnung ist ein Umsatz von CHF 13'781.70 eingetragen, wobei ich wieder viele Spenden im Umfange von CHF 2'797.55 verbuchen durfte, und ich danke allen Spenderinnen und Spendern herzlich für ihren Zustupf in die Sektionskasse.

Die Ausgaben werden bis Ende Jahr von derzeit CHF 16'128.75 noch wie erwähnt um die 2. Rechnung der Abgaben an den ZV des SFwV ansteigen, ansonsten erwarte ich keine grösseren Ausgaben mehr, so dass ich hoffe, den budgetierten Jahresverlust nicht zu erreichen, sondern noch deutlich darunter zu bleiben.

Ich freue mich, Euch an der Generalversammlung die dann bereinigten Zahlen vorzustellen und grüsse Euch

Euer Kassier, Fw Roland Müller

 

 

 

Die aktuelle Glosse

von Adj Uof aD Fred Kopp

 

Die schweizerische Eidgenossenschaft in der heutigen Form besteht seit dem Jahre 1848. Unter anderen Bewerbern wurde Bern als Hauptstadt der Schweiz auserwählt. Ost- und Westflügel des heutigen Bundeshauses wurden gebaut. Habe ich wohl etwas vergessen? Nein, das Hauptgebäude, wo heute National- und Ständerat tagen, wurde erst 1902 gebaut. Erstaunlich: Den Zuschlag erhielt nicht etwa der Projektsieger, sondern der 2. Preisträger.

Wer schon mal im Bundeshaus war, wird sich wohl kaum Gedanken darüber gemacht haben, warum dieses Gebäude so erbaut wurde. Ganz kurz erklärt: In der Kuppel sind alle Kantonswappen, diese symbolisieren das Volk. Der Bau soll der Regierung stets aufzeigen, dass zuoberst immer das Volk ist.

Eine Reise in die Bundeshauptstadt, verbunden mit einer Führung im Bundeshaus ist immer empfehlenswert.

Doch zurück zur Geschichte: Seit der Gründung 1848 gab es keine so Bundeshaus ist immer empfehlenswert. umfassende Reform der Armee wie wir sie jetzt erleben. Es ist ein Projekt, welches unter grossem Zeitdruck, unter Personalmangel und, nicht zu vergessen, unter immer weniger zur Verfügung stehender Gelder realisiert wurde. Nicht einmal die bürgerlichen Parteien stehen voll hinter unserer Armee. Eine bedenkliche Situation, welche wir zurzeit erleben müssen.

Wo führt dies schlussendlich noch hin? Haben gar die Linken Recht? Diese fordern ja schon lange die Abschaffung der Armee. Laufend werden Leute aus den Militärbetrieben entlassen, Zeughäuser geschlossen, AMP’s in Frage gestellt. Die Liste liesse sich beliebig erweitern, davon kann man ja tagtäglich genug in den Medien lesen.

Doch da ist noch ein weiteres Problem, welches bei den Politikern zu reden gibt: Die Einsätze der Armeeangehörigen. Die Bewachung von Botschaften, Zeitsoldaten, Durchdiener und Auslandeinsätze sind ein Dorn im Auge der SVP. Nach deren Meinung soll die Armee eine Verteidigungsarmee nach altem Muster sein. Da steckt die GsoA (Gruppe Schweiz ohne Armee) nicht minder zurück. Man ruft sogar die AdA dazu auf, eine solche Dienstleistung zu verweigern. Die Zeit wird es zeigen…

Wollen wir auch in Zukunft internationale Anlässe durchführen, internationalen Organisationen ihren Sitz in unserem Land gewähren, kommen auch wir um deren Beschützung nicht herum. Dies geht sogar bis zur permanenten Luftraumüberwachung durch die Luftwaffe. Wollen wir internationale Organisationen  auch in Zukunft in unserem Land behalten, ist dies in Zukunft eine zwingende Aufgabe unseres Staates.

Als Schlusswort zu diesem Thema möchte ich folgendes sagen: Die Schweiz braucht auch in Zukunft eine glaubwürdige Armee die im Volk fest verankert ist.

Die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge zur Bewältigung der gestellten Aufgaben, wie ich sie ganz kurz erklärt habe, drängt sich spätestens 2007 auf. Geben wir doch als Bürger unserem Staat die nötigen Gelder, um in einem Land mit Sicherheit und Zukunft leben und arbeiten zu dürfen.

Euer Fred Kopp

 

 

 

Der militärische Betreu D

von Adj Uof aD Fred Kopp

 

Die Aufnahme französischer Hugenotten, piemontesischer Waldenser, südfranzösischer Camisarden, englischer Katholiken und Puritaner sowie ziviler Freiheitskämpfer, Revolutionäre und Emigranten des 19. und 20. Jahrhunderts zeigen, dass sich seit dem ersten Viertel des 16. Jahrhunderts ein eidgenössisches Asylrecht entwickelt hat. Allerdings waren bis ins 19. Jahrhundert aus damaligen völkerrechtlichen Überlegungen ausländische Militärpersonen von dieser Asylgewährung ausgeschlossen. Eine Wandlung dieses Rechtes trat erst mit der Schaffung des heutigen Bundesstaates ein. Beispielsweise wurden im Jahr 1859 650 Österreicher und im Jahr 1871 über 90’000 Mann der Bourbakiarmee für kurze Zeit in der Schweiz interniert. Im ersten Weltkrieg wurden in unserem Land keine Internierungen vorgenommen. Auch bei Ausbruch des zweiten Weltkrieges wurden auf diesem Gebiete keine vorsorglichen Massnahmen ergriffen. Im Mai 1940 wurde dann überhastet eine improvisierte Organisation geschaffen. Nach Anfangsschwierigkeiten konnte jedoch unter dem eidgenössischen Kommissariat für Internierungen und Hospitalisierung eine gut funktionierende Organisation aufgebaut werden. In den Kriegsjahren des zweiten Weltkrieges wurden 105’000 ausländische Militärpersonen und 131’000 Flüchtlinge bei uns aufgenommen. Nach 1946 wurde diese Internierungsorganisation wieder aufgehoben.

Als Auswirkung des Genfer Abkommens im Jahre 1949 wurden im Jahre 1951 entsprechende Betreuformationen gebildet. Unter dem Kommando von 7 Abteilungsstäben wurden Total 268 Betreuungsdetachemente gebildet. Von diesen wurden 168 an bereits erkundeten Lagerstationen eingesetzt, während der Rest als Reserve diente. Jedes Betreudetachement war für ein Lager von 200 – 500 Insassen ausgelegt und bestand aus 24 Personen. Die Detachemente waren direkt den Territorialkreisen unterstellt. Mit Ausnahme des Kommandanten und seinem Stellvertreter waren alle Funktionen auch durch FHD besetzbar. Bis zur Verordnung über den Ter Dienst von 1964 stand eindeutig die Betreuung ausländsicher Militärpersonen im Vordergrund. 1970 wurde die Betreuung auf Obdachlose und Flüchtlinge ausgedehnt. Die unbefriedigende Strukturierung der Detachemente führte unweigerlich zur Notwendigkeit einer Neukonzeption. Diese Neukonzeption wurde innerhalb des Armeeleitbildes 1989 von der Kommission für militärische Landesverteidigung am 15.12. 1977 genehmigt und auch entsprechend eingeführt. So entstanden 16 Betreu Abt, die den entsprechenden Ter Zo unterstellt wurden und die sich wie folgt gliedern: Nebst dem Abt Stab sind 1 Betreu Stabs Kp und 3 Betreu Kp vorhanden.

Die Gründung der Betreu Abt 123 

Ihr werdet Euch fragen, warum gerade die Betreu Abt 123? Diese Frage beantworte ich dann am Schluss. Nun zum Thema:

1978 leisteten 10 von Total 30 Betreu Detachementen im Kanton Graubünden ihren letzten EK. Mit der Verwirklichung der Armeeorganisation 1980 fand 1979 ein Fachkurs für Of Betreu D der Ter Zo 12 in S-Chanf statt. Dieser Kurs dauerte 1 Woche und hatte zum Ziel, die personelle Neuorganisation zu konstituieren. Alle Of, Uof und Sdt der 30 Betreu Detachemente wurden neu in in die Betreu Abt 121, 122, und 123 eingeteilt. 1980 leistete die neu gebildete Betreu Abt 121 unter Führung von Maj Theus ihren ersten EK. 1981 folgte unter Maj Christoffel die Betreu Abt 122 und schliesslich 1982 durfte unter Maj Flatt die Betreu Abt 123 ihren ersten EK durchführen. Die Standartenübernahme der neu gegründeten Betreu Abt 123 fand in Samedan im Beisein von BR Tgetgel, dem Gemeindepräsidenten sowie dem Musikkorps von St. Moritz statt. In den Jahren 1985, 1988, 1991 und als Abschluss 1994 folgten weitere EK der Betreu Abt 123. Mit dem EK 1988 folgte auf den abtretenden Abt Kdt Maj Werner Flatt neu Maj Werner Schlatter. Alle Dienstleistungen der Betreu Abt wurden mit einer Ausnahme im Jahre 1988 (Surcuolm) im Engadin absolviert. Seit der Gründung der Betreu Abt 123 im 1980 standen dieser Formation 2 Abt Kdt vor.

Ausblick

Im Rahmen der Armeereform 95 wurden nach 25 Jahren seit der Gründung alle Betreuformationen aufgelöst. Und in der Armee XXI hat so etwas schon gar keinen Platz mehr.

Schlusswort

Ihr werdet euch an dieser Stelle fragen, warum ich von diesem vergangenen Dienst berichtet habe? Ich war Adj Uof in der Betreu Abt 123. Nicht nur die Ausbildung, sondern auch die Kameradschaft stand im Vordergrund. So haben wir immer noch unser Jahrestreffen am ersten Samstag im neuen Jahr. Dies wissen wir alle zu schätzen.

 

 

 

Die Eidgenössische Militärbibliothek

von Adj Uof aD Fred Kopp

 

Die Schweizerische Militärbibliothek befindet sich im Bundeshaus „Ost“. Wenn alles planmässig verläuft, wird sie bald in neue Räumlichkeiten an der Papiermühlestrasse in Bern ziehen. Die Bibliothek wird von Herrn Dr. Jürg Stüssi Lauterburg geleitet. 12 Mitarbeiter stehen in seinen Diensten.

Gegründet wurde sie zusammen mit unserem Bundesstaat, nämlich 1848. Die Bibliothek umfasst heute weit über 300'000 historische Dokumente, 75% davon sind aus den Jahren seit Bestehen unseres Staates und 25% vor 1848. Da ist viel an wertvoller Geschichte zusammengetragen, illustriert sowie archiviert worden.

Über viele Jahre hinweg habe ich die Aktivitäten der Gruppe Schweiz ohne Armee genau beobachtet und entsprechend Material in Form von Zeitungsartikeln, Inseraten, Publikationen der GsoA gesammelt sowie auch Sendungen in Radio und Fernsehen mitverfolgt. Da kam einiges an Material zusammen. Schon länger machte ich mir deshalb Gedanken, was mit meinem Lebenswerk geschehen soll. So kam mir die Idee, mich mit der Militärbibliothek in Verbindung zu setzen. Spontan hat man sich bereit erklärt, meine gesammelten Werke zu übernehmen. Viel Arbeit stand mir bevor, setzte ich mir doch ein persönliches Ziel: Sämtliches Material musste feinsäuberlich gesichtet, geordnet, entsprechend abgelegt und auf einer Inventarliste festgehalten werden. So hat mein Archiv einen Umfang von 40 Bundesordnern und es entstanden alleine 75 A4-Seiten an Inventarlisten.

Über viele Jahre hinweg habe ich die Aktivitäten der Gruppe Schweiz ohne Armee genau beobachtet und entsprechend Material in Form von Zeitungsartikeln, Inseraten, Publikationen der GsoA gesammelt sowie auch Sendungen in Radio und Fernsehen mitverfolgt. Da kam einiges an Material zusammen. Schon länger machte ich mir deshalb Gedanken, was mit meinem Lebenswerk geschehen soll. So kam mir die Idee, mich mit der Militärbibliothek in Verbindung zu setzen. Spontan hat man sich bereit erklärt, meine gesammelten Werke zu übernehmen. Viel Arbeit stand mir bevor, setzte ich mir doch ein persönliches Ziel: Sämtliches Material musste feinsäuberlich gesichtet, geordnet, entsprechend abgelegt und auf einer Inventarliste festgehalten werden. So hat mein Archiv einen Umfang von 40 Bundesordnern und es entstanden alleine 75 A4-Seiten an Inventarlisten.

Am 27. September 2004 übergab ich meine Akten und mein Lebenswerk der Militärbibliothek. Ich weiss meine Akten in guten Händen und möchte hier an dieser Stelle Herrn Dr. Stüssi Lauterburg meinen besten Dank aussprechen.

Adj Uof a D Fred Kopp

 

 

 

Überraschungsstamm "Alte Garde" vom 14.09.2004

von Adj Uof aD Leo Intlekofer

 

Beobachtungsrapport:

Bewegungen ab 17.45 Uhr
Ort: VBZ-Billetverkaufsstelle beim Central
Dienstag 14. September 2004,
Hauptführer: Gottfried Saugy

Leichter Regen fällt vom nebligen, spätsommerlichen Himmel. Vereinzelte Männer in Jacken, Mänteln oder mit Krawatten versehenen Anzügen, bestückt zum Teil mit einem Regenschirm, Hut oder Mütze aufgesetzt, nähern sich aus allen Richtungen der VBZ-Billetverkaufs-Kabine, begrüssen sich mit Händedruck, klopfen sich auf die Schulter. Ein fröhliches Gelächter füllt zwischendurch den vom Abendverkehr geschwängerten Lärmpegel. Die Gruppe vergrössert sich auf 26 Personen. Punkt 18.10 Uhr verlässt sie unauffällig, unter der Führung von Gottfried, den Ort und bewegt sich in Richtung Polybähnli. Die Gruppe mischt sich dann unter die schon anwesenden Fahrgäste. Nach einer kurzen Bergfahrt auf der Polyterasse angekommen, wirft man einen kurzen Blick über die einnachtende Stadt und verschiebt sich zum Seiteneingang der Universität. Eine Tafel weist darauf hin, dass da das „Zoologische Museum der Universität Zürich beheimatet ist.

Doch, wie der Name der Veranstaltung schon aussagt, die erste Überraschung war nicht der Beginn einer Besichtigung; das Geburtstagskind und Bannerherr Urs Peter offerierte nämlich einen grosszügigen Apéro zur Feier des Tages. Nochmals unseren herzlichsten Dank, Urs.

Gegen 19.00 Uhr traf die Hausherrin des Museums, Frau Dr. Hafner und ihr Präparator, Herr Steinmann, bei der bunten Überraschungsschar ein. Frau Dr. Hafner stellte mit einer kurzen, überzeugenden Einführung ihr Museum mit den über tausend präparierten Tieren aus dem In- und Ausland vor. Aufgeteilt in 2 Gruppen wurden die „Überraschten“ durch einen Teil des Museums und durch die Werkstatt des Präparators geführt. Einheimische Säugetiere, Fische, Vögel, Reptilien, aber auch Meerestiere, Tiere aus Afrika, Australien, von der Arktis und Südamerika wurden in dem sehr grosszügigen, modernen Museum präsentiert. Was da alles Interessantes über die Tierwelt erzählt und erklärt wurde, wie z.B. über die bestehenden Probleme des Präparators, der zum Teil über 150 Jahre alte Tiere wieder herzurichten hat, würde das ganze vorliegende Heft füllen. Einen guten Ratschlag an alle Leserinnen und Leser: Geht und nehmt Euch Zeit für einen Besuch in diesem sehr gut gestalteten Museum. Alle Informationen erhält Ihr über das Internet, www.unizh.ch/zoolmus oder Telefon Nr. 044 634 38 38 (Ausstellung).

Nach der gut geführten Besichtigung bewegten sich die Teilnehmer, wiederum in 2 Gruppen aufgeteilt, in Richtung Innenstadt. Die eine Gruppe liess sich per öffentlichen Verkehr zum Paradeplatz verschieben, wobei nicht alle dasselbe Tram benutzt haben und dadurch auf einem Abstellgeleise der VBZ gelandet sind. Die zweite Gruppe bewegte sich per Fussmarsch durch das romantische Niederdorf und über Rathausbrücke zum Zeughauskeller, wo einige reservierte Tische für ein gelungenes Essen bereit standen. Die riesigen Kanonenputzer (Schweinsbratwurst) mit herrlichem Kartoffelsalat stopften die hungrigen Mäuler.

Ein weiterer Überraschungsstamm nach dem Muster unseres Säckelmeister Gottfried Saugy gehört der Vergangenheit an. Vergangen ist der Tag, aber nicht die Erinnerung an diesen interessanten und unvergesslichen Abend.

Herzlichen Dank Gottfried!

 

 

 

Schiess-Ecke

von Fw Roland Hongler

 

Liebe Kameraden

Das Wetter wird rauer, die Tage kürzer und die Bäume verlieren die Blätter. So scheint es schon fast eine Ewigkeit her zu sein, als sich eine kleine Gruppe Feldweibel am 14. August im Tegital traf, um das alljährliche NGST – Schiessen zu absolvieren. Auch an diesem Samstagmorgen war das Wetter bewölkt und ab und zu regnerisch. Doch dies konnte uns Feldweibel nicht abhalten, im KD-Stand 1 die entsprechenden Scheiben aufzustellen und in diversen Distanzen und Schiess-Stellungen möglichst viele Treffer zu erzielen. Nach unzähligen Schüssen und viel Kaffe mit Gipfeli beendeten wir zur Mittagszeit das NGST 2004.

Endschiessen oder der Anlass mit dem Goldhamster

Am 9. Oktober fand unser alljährliches Endschiessen in der Schiessanlage Hönggerberg statt. Wie immer war dies die letzte Gelegenheit, noch ausstehende Stiche aus der Jahreskonkurrenz zu schiessen. Das Endschiessen bestand aus Präzisions-, Duell- und Glücksstich. Des Weiteren stand wie jedes Jahr der Speckstich auf dem Programm. Ein Standblatt für den Speckstich kostete CHF 5.-. Jeder Teilnehmer konnte soviel Standblätter beziehen wie er wollte. Es zählte nur die beste Wertung. Nach 2 Stunden regem Schiessbetrieb stand der Sieger fest. Wie immer wurde jeder Teilnehmer am Endschiessen mit einem schönen Preis belohnt.

Und wie immer stellte sich der Schützenleiter vor dem Endschiessen die Frage, welche Gabe ein Feldweibel-Herz noch erfreuen könnte.

Ein Speckmesser sollte es diesmal sein. Nach so vielen Speckstichen war das passende Messer dazu schon lange nötig. Das Messer sollte gut in der Hand liegen und der Messerstahl von bester Qualität sein.

Die Wahl fiel schnell auf ein Produkt mit dem Namen „Goldhamster“ welches im weltbekannten Solingen gefertigt wird.

So konnte Willi Heider als Sieger im Endschiessen als Erster einen „Goldhamster“ mit Feldweibelbrot und Sauser in Empfang nehmen.

Der Sieger im Speckstich war dieses Mal Urs Peter, welcher sich das grösste Stück Speck sicherte.

Nachtrag zum 51. Aargauer Feldweibelschiessen

 

Rang

Teilnehmer

Sektionsstich

Gruppenstich

1

Rüst Othmar

96 Punkte

98 Punkte

2

Hongler Roland

95 Punkte

99 Punkte

3

Müller Roland

90 Punkte

95 Punkte

4

Maillard René

75 Punkte

82 Punkte

 

Zum Abschluss der diesjährigen Schiess-Saison möchte ich mich bei allen Schützen für Ihre engagierte Teilnahme und die gute Kameradschaft bedanken. Ich hoffe, möglichst viele Feldweibel im kommenden Jahr beim Eröffnungsschiessen in Höngg wieder anzutreffen.

 

 

 

Einladung zum Jahresbott vom Donnerstag, 27.1.2005, 19:00 Uhr

Liebe Altgardisten und Altgardistinnen

Ich lade Euch herzlich zum 21. Jahresbott der Alten Garde ein und hoffe, obwohl kein Jubiläum, auf Euer zahlreiches erscheinen. Natürlich ist der Jahresbott auch im Jahres-Info ausgeschrieben, aber Ihr könnt Euch auch hier anmelden.

 

 

Programm:

Ort:

Restaurant Bahnhof (Stammlokal)
Wollishofen

Zeit:

19:00 Uhr Jahresbott
anschl. Nachtessen

Traktanden:

gemäss Satzungen:

  1. Bericht des Bannerherrn

  2. Bericht des Säckelmeisters

  3. Bericht und Antrag der Musterungskommission

  4. Wahlen

  5. Festlegung der Jahresordnung

  6. Verschiedenes

Während dem anschliessenden, fakultativen Nachtessen haben wir die Gelegenheit, um zu plaudern, diskutieren, prahlen oder ganz einfach die Kameradschaft zu pflegen!

 

 

 

Einladung zur 55. Ord. Generalversammlung vom Samstag, 29.1.2005

Wir treffen uns ab 09.00 Uhr im Rest. Jägerhaus, Waidbadstr. 151, 8037 Zürich (allen Schützen bestens bekannt für den Umtrunk nach dem Schiessen), um dort ab 09.30 bis 11.00 die Geschäfte zu besprechen; anschliessend wollen wir einen Apero nehmen und auf freiwilliger Basis noch miteinander das Mittagessen geniessen. Wie immer an dieser Stelle findet Ihr die offizielle Traktandenliste und wir bitten Euch, Änderungswünsche und Anträge rechtzeitig an die Sektionsadresse einzureichen. Auch für die Generalversammlung könnt Ihr Euch heute schon anmelden oder dies später mit der Anmeldekarte aus dem Jahresinfo erledigen.

 

 

55. Ord. Generalversammlung vom Samstag, 29.1.2005

Versammlungsort:

Rest. Jägerhaus
Waidbadstr. 151
8037 Zürich
Tel. 044 271 47 50
www.jaegerhaus.ch

Programm:

09.00 Uhr

Türöffnung, Besammlung
Kaffee und Gipfel

09.30 Uhr

Beginn der Versammlung
(Behandlung der Traktanden)

11.00 Uhr

GV-Ende

11.30 Uhr

kleiner Apero und anschl.
Gemeinsames, fakultatives Mittagessen

Tenue:

angemessene Zivilkleidung

Parkplätze:

Beim Restaurant Jägerhaus oder auf der Zufahrtsstrasse.

 

Traktandenliste      (gemäss Artikel 27 der Sektionsstatuten)

der ordentlichen 55. Generalversammlung vom Samstag, den 29.1.2005

  1. Appell

  2. Rede / Grusswort Gäste

  3. Wahl der Stimmenzähler

  4. Abnahme des Protokoll der letzten Generalversammlung

  5. Totenehrung

  6. Abnahme des Jahresberichtes des Präsidenten

  7. Abnahme des Jahresberichtes des Technischen Leiters

  8. Jahresrechnung

    1. Bericht des Kassiers

    2. Bericht und Antrag der Rechnungsrevisoren

    3. Abnahme der Jahresrechnung

  9. Festsetzung des Jahresbeitrags

  10. Genehmigung des Voranschlages / Budgets

  11. Mutationen / Mitgliederbewegung

  12. Wahlen

    1. Des Präsidenten

    2. Des Vicepräsidenten

    3. Des Kassiers

    4. Des Technischen Leiters

    5. Der übrigen Vorstands- und Technischen Kommissions-Mitglieder

    6. Der Rechnungsrevisoren

    7. Des Fähnrichs

  13. Genehmigung des Jahresprogrammes

  14. Beschlussfassung über die Zugehörigkeit zu anderen Körperschaften

  15. Beschlussfassung über Anträge der Mitglieder und des Vorstandes (siehe Artikel 18 der Sektionsstatuten)

  16. Statutenänderungen

  17. Ehrungen und Ernennungen

  18. Diverses

    1. Information von Willi Heider betr. Stand der Arbeiten SUG sowie Kant. Uof Verband 

    2. Information betr. aktuellstem Stand der Gesetzgebung im Vereinsrecht

Anträge:

Jedem Mitglied steht das Recht zu, Anträge vor die Generalversammlung zu bringen und darüber Abstimmung zu verlangen. Die Anträge müssen schriftlich und begründet bis spätestens 4 Wochen vor der GV eingereicht werden.

 

 

 

 

Letzte Bearbeitung am Sonntag, 03. Januar 2010 02:18