Jahresausgabe 2005

 

 

 

 

Gedanken des Redaktors

Von Fw Andreas Zweifel

 

Liebe Leserin

Lieber Leser

Das Jahr 2005 war wohl, wie noch keines in dieser Dekade, das Jahr Europas. Deutschland hat nun einen eigenen Papst und die erste Bundeskanzlerin (was mag wohl der grössere Gewinn für unseren Nachbarn im Norden sein?). Der Schweizer Souverän hat mit Schengen/Dublin und der Personenfreizügigkeit (Wort des Jahres?) einen grossen Schritt in Richtung EU gemacht - im Südosten schafft ein Braunbär die Grenzen zum EU-Raum bereits ab. In London explodieren die Busse, in Paris brennen die Autos. Waldbrände in Portugal und Spanien, sintflutartige Wassermassen bei uns. Ein französisches „Non“ und ein holländisches „Nee“ zur EU-Verfassung. Eine Hochzeit im englischen Königshaus, ein Todesfall im monegassischen Fürstenhaus, adliger Kindersegen in Benelux, Skandinavien und Spanien. Streit um den Beitritt der Türkei in die EU – an der WM 2006 sind sie auf jeden Fall schon mal nicht (danke, Köbi National).

Was für Ereignisse in nur einem Jahr! Was da wohl noch kommen mag? Und wir Schweizer sind mitten im Zentrum des Geschehens. Da drängt sich die Frage auf: „Schauen wir nur zu, oder beteiligen wir uns aktiv daran?“

Viel Vergnügen bei der Lektüre und alles Gute im 2006!

Andreas Zweifel, INFO-Redaktor, Jahresausgabe 2005

 

 

 

 

Jahresbericht aus Vorstand und technischer Kommission

Zuhanden der 56. Generalversammlung vom 28.01.2006

 

Liebe Kameradinnen und Kameraden

Im Auftrag des Vorstandes erstatte ich Euch gerne Bericht über das vergangene Sektionsjahr.

1. Vorwort

Wie in den vorangegangenen Sektionsjahren änderte sich auch im Vereinsjahr 2005 nichts an der personellen Besetzung des Vorstandes sowie der Vorsteherschaft der Alten Garde: Nach wie vor erledigt der reduzierte Vorstand die anfallenden Geschäfte kameradschaftlich und ohne Präsidenten resp. Vizepräsidenten, wie auch ohne TK-Leiter. Ebenso ist die Vakanz des Sektionsberichterstatters ungelöst. Da wir bislang von Seiten der Mitglieder keine Anwärterinformationen zugespielt erhielten, wird sich dies aller Voraussicht nach auch im 2006 nicht ändern.

Im Berichtsjahr 2005 schielten viele Augen zur SUG, die wir ja letztes Jahr mit viel Freude mitgegründet hatten. Leider mussten wir an der 1. DV der SUG vom 2.7.2005 in Aarau feststellen, dass unsere Partnerverbände in der SUG das Feuer nicht mehr gleich mittrugen wie wir Feldis und dass starke Sezessionsbestrebungen im Gange sind. Ob die SUG auf dieser Basis weitermachen kann, ist heute eine offene Frage und die Zukunft wird zeigen, ob die heute bestehenden Verbände der ausserdienstlichen Tätigkeit weiterhin den Alleingang üben anstelle des eigentlich sinnvollen Zusammenschlusses und der Bündelung der Kräfte.

Hingegen verlief die DV des SFwV in Cheseaux vom 30.4.2005 für unsere Sektion mit ganz besonderen Highlights, wurden doch Adj Uof Willi Heider sowie Adj Uof Fred Kopp neu in den Zentralvorstand berufen. Lieber Willi und Lieber Fred, zu dieser Wahl gratulieren wir Euch nochmals herzlich und wünschen Euch viel Kraft für diese Aufgaben, die in einer nicht ganz einfachen Zeit mit vielen Turbulenzen zu bewältigen sind.

2. Generalversammlung

Im Mitteilungsblatt 1/2005 habe ich wie üblich bereits kurz über die wichtigsten Ereignisse unserer GV 2005 vom 29.1.2005 im Rest. Jägerhaus in Zürich berichtet; am kalten Samstagmorgen trafen sich 24 Mitglieder und 1 Gast im verschneiten Rest. Jägerhaus und durchliefen in für uns bekannter Manier die Traktandenliste, die auch dieses Jahr keine besonders „gefährlichen Traktanden“ beinhaltete, deshalb wickelte sich der geschäftliche Teil sehr speditiv ab und wir konnten zu vorgesehener Stunde zum Mittagessen schreiten. 

Das ausführliche Protokoll der Generalversammlung kann bei mir eingesehen werden (einen Abzug wollen wir auch auf unserer Homepage bereitstellen)

3. Arbeiten des Vorstandes

Wie in den letzten Jahren hat der Vorstand die Sektionsgeschäfte an 6 ordentlichen Sitzungen (sowie der gemütlichen Jahresanfangssitzung zusammen mit der Vorsteherschaft der Alten Garde) vorbereitet und organisiert.

Wie ich bereits letztes Jahr an dieser Stelle geschrieben habe, sind die Vorstandssitzungen für unsere Mitglieder frei zugänglich: Leider besuchte uns auch im Sektionsjahr 2005 niemand an unseren Sitzungen, die wir während der Schiesssaison jeweils im Anschluss ans Schiessen durchführten, im Vor- und Nachschiessteil jew. an einem Dienstagabend. So ergeht nochmals mein Aufruf an alle Interessierten, uns doch bei der Vorstandsarbeit über die Schultern zu schauen und uns an den Sitzungen zu besuchen.

Die Zusammenarbeit in unserem Vorstand wie auch die Zusammenarbeit mit der Vorsteherschaft der Alten Garde klappte wie immer bestens und das gute Arbeitsklima macht Freude an der Erledigung der Arbeiten; ich danke allen „Mitstreitern“ herzlichen für ihre Unterstützung und tatkräftige Mitwirkung.

Wie üblich war die Vorstandsarbeit geprägt durch die Organisation der geplanten Anlässe, durch die Mutationsmeldungen (momentan sind wir ca. 300 Mitglieder), durch den Kassabericht sowie durch die Öffentlichkeitsarbeit (Mitteilungsblätter / Info sowie „der Feldweibel“) etc.

An der Generalversammlung habt ihr das Jahresprogramm verabschiedet, dass neben den Schiessanlässen unsere Stämme bei der Alten Garde, die Besuche an den Delegiertenversammlungen sowie im Herbst das Endschiessen mit Sektionsausflug umfasste.

4. Ehrenmitglieder / Veteranen

An der letzten Generalversammlung wurden keine Ernennungen zu Ehrenmitgliedern vorgenommen, so dass unsere Liste der Ehrenmitglieder unverändert 21 Personen umfasst. (siehe Liste auf Seite 10)

Anlässlich der letzten Delegiertenversammlung wurden wieder diverse Mitglieder zu „Veteranen“ ernannt und Ihr findet auch diese Namensliste separat im Jahresinfo. Mit besonderer Freude durften wir an dieser GV die goldenen Nadeln an Rolf Steimer und Peter Forster überreichen.

5. Stämme / Höck

Bereits nun im 3. Jahr durften wir für die Sektionsstämme das Gastrecht bei der Alten Garde im Restaurant Bahnhof Wollishofen geniessen.

Leider benützen auch im Jahr 2005 diese Gelegenheit zum gemütlichen Beisammensein nur wenige nicht „Alt-Gardisten“ und so erlaube ich mir einmal mehr den folgenden Aufruf:
Die Stammdaten veröffentlichen wir immer im Jahresprogramm und wir treffen uns alternierend am mittleren Dienstag oder Donnerstag, jeweils ab 19 Uhr, wie erwähnt im Rest. Bahnhof Wollishofen (ganz gut zu erreichen mit Tram Linie 7 oder natürlich mit Bahn).

6. Zugehörigkeit zu anderen Organisationen

An der Generalversammlung fassen wir jeweils den Beschluss, zu welchen Organisationen wir uns zugehörig erklären, aktuell sind dies:

  • Zürcher Miliz Compagnie 1861

  • Sektion Zürich des eidg. Wehrbundes

  • Stadtzürcher Bundesfeierkomitee

  • Zürcher Winkelriedstiftung

  • Verein der Freunde des Museums der Schweiz. Fliegertruppen

7. Jahresprogramm 2005

Wie an der letzten Generalversammlung verabschiedet, haben wir im Sektionsjahr 2005 folgende Anlässe durchgeführt:

  • einen Jahresbott der Alten Garde und eine Generalversammlung

  • 5 Standschiessen in Höngg sowie ein Endschiessen, zusätzlich noch 2 auswärtige Schiessen; zus. in alter Tradition das Krauss Maffei Schiessen.

  • einen Sektionsausflug (Weinlaube Zweifel am Endschiessen)

sowie das Gastrecht bei der Alten Garde an:

  • 9 Stämmen der Alten Garde

  • einem Überraschungsstamm

  • einem Weihnachtsstamm

8. Schlusswort

Meinen Aufruf bezüglich der Gestaltung des Jahresprogramms hat leider für 2005 kein grosses Echo ausgelöst, so dass ich meinen Aufruf an dieser Stelle nochmals wiederhole:

Der Vorstand ist bei der Ausarbeitung des Jahresprogramms auf Eure Ideen und Anregungen angewiesen, damit wir nicht ein Jahresprogramm zusammenstellen, das an euren Vorstellungen vorbeigeht. Deshalb bitte ich alle Mitglieder, sich mit Vorschlägen bei uns zu melden.

Zum Zeitpunkt der Niederschrift dieser Zeilen im Okt. 2005 sind leider noch keine solche Ideen bei mir eingegangen, so dass das Jahresprogramm 2006 wahrscheinlich ähnlich ausfallen wird wie das Jahresprogramm 2005, also viel Schiessen, etwas Geselliges und dank der Alten Garde auch etwas Lehrreiches.

Schliesslich bleibt mir noch, allen Helferinnen und Helfer für die Durchführung resp. Unterstützung bei Anlässen oder organisatorischen Arbeiten zu danken.

Viele Grüssse

Fw Roland Müller

Kassier, SFwV Sektion Zürich

 

 

 

 

Jahresbericht des Bannerherrn über das Jahr 2005

Zuhanden des 22. Jahresbottes vom 26. Jänner 2006

 

Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht. Aber Halt, habe ich nicht auch letztes Jahr meinen Jahresbericht mit diesem Satz begonnen? Also halte ich mich doch nicht lange mit der Einleitung auf und berichte Euch gleich vom vergangenen Jahr.

Weihnachtsstamm 2004

Ein beschaulicher Abend in unserem Stammlokal, an den ich gerne nochmals zurückerinnere. Unsere Chronistin als Samichlaus verkleidet kennen wir aus vergangenen Jahren. Diesmal passte ihre Verkleidung - silbernes Lametta als Perücke -  zum Gedicht „Das Lametta“, das Sie uns zur Erheiterung vortrug. Die „Duplizität der Ereignisse“ macht auch vor der Alten Garde, vor dem Weihnachtsstamm, nicht halt. So war es wieder unser Ehrenpräsident Lorenz Strickler, der uns den Tannenbaum besorgte und schmückte. Auch mussten die anwesenden Kameraden nicht mit leeren Händen nach Hause gehen. Unser Säckelmeister Gottfried Saugy hatte leckere Züri-Tirggel mitgebracht und jeder durfte davon nach Hause nehmen.

Jahresbott 2004

Am 27.1.2005 fand der 21. Jahresbott statt, zu dem ich 33 Kameradinnen und Kameraden begrüssen konnte. Ein Jahr nach dem Jubiläumsbott folgte diese Versammlung wieder dem normalen Ablauf. Rückblickend ging ich auf den im Jahres-Info abgedruckten Jahresbericht ein.

Der Säckelmeister erörterte anschliessend die Zahlen. Entgegen unserer Gewohnheit war ein kleines Defizit ausgewiesen worden, bedingt durch die ausserordentlichen Ausgaben im Jubiläumsjahr. Auf Antrag unserer Musterungskommissäre wurde diese Rechnung von den Altgardisten, nun wieder gewohnheitsgemäss, einstimmig gutgeheissen. Danke Gottfried für Deine Arbeit.

Wahlen: Turnusgemäss waren meine Kameraden in der Vorsteherschaft in ihren Ämtern zu bestätigen. Ursula Weber als Chronistin und Gottfried Saugy als Säckelmeister. Wen wundert’s, die zwei wurden auch einstimmig und mit grossem Applaus für zwei weitere Jahre bestätigt. Gottfried liess dann noch verlauten, dass dies seine letzte Amtszeit als Säckelmeister sein werde. Nun, darüber werden wir dann wohl gegen Ende 2006 sprechen. Weitere Wahlen standen nicht an.

Die Jahresordnung wurde mit den vorgesehenen Stammabenden, Überraschungsstamm, Weihnachtsstamm und Jahresbott ebenfalls genehmigt.

Unter dem letzten Traktandum informierte uns Willi Heider, Zentralpräsident SFwV, über das Neueste in der SUG.

Das gemütliche Zusammensein bei einem feinen Nachtessen rundete den diesjährigen Jahresbott ab.

Jahresordnung

Nebst Stammabenden und Schiessanlässen betrieben wir auch dieses Jahr unsere Festbeiz beim Marsch um den Zugersee am bekannten Standort bei der Badi in Cham. Wie angekündigt hatte unser Hüttenvermieter die neue Hütte fertig. Sie ist vom Holz her etwas leichter und lässt sich dank Scharnieren etwas schneller aufstellen. Es gibt nun auch einsetzbare Fenster, damit man die Öffnungen nicht mehr mit Plastikfolie verschliessen muss. Das Wichtigste: Das gemütliche Ambiente der alten Hütte blieb erhalten, lediglich ist sie auch etwas teurer. Da aber die MuZ-Abrechnung erneut einen kleinen Gewinn auswies, werden wir uns die Hütte auch nächstes Jahr wieder leisten können. Wo waren wir am Abend zum Nachtessen? Richtig geraten – bei Rosmarie und Lorenz Strickler, wo wir  das von unserem Stamm-wirt angelieferte Essen geniessen durften. Ich hoffe, dass sich „meine“ fleissigen Helfer den Termin für den MuZ 2006 schon in der Agenda notiert haben (22.4.2006).

Überraschungsstamm: Die Vorsteherschaft hat sich sehr gefreut, als Hugo Zimmermann uns anbot, den Überraschungsstamm für uns zu organisieren. Wir danken Dir herzlich für die Organisation und die gelungene Durchführung des spannenden Abends. Mein Dank geht aber auch an unseren Ehrengardisten Gottfried Steinauer, den ich als ehemaligen Chronisten der Alten Garde dafür gewinnen konnte, einen Bericht über den Überraschungsstamm für das Jahres-Info zu schreiben. Daher möchte ich nicht weiter auf den Überraschungsstamm eingehen, ausser: Mir hat es gut gefallen, 26 KameradInnen waren mit dabei und alle, die nicht dabei waren, haben etwas verpasst. Nächster Termin für den Überraschungsstamm: 21.9.2006

Über den Weihnachtsstamm 2005 werde ich dann in einem Jahr an dieser Stelle berichten.

Auch dieses Jahr haben wieder ein paar Kameraden unserer Sektion  das 42. Altersjahr erreicht (Jahrgang 1963) und werden damit automatisch Altgardisten. Es sind dies:

  • Martin Candrian

  • Markus Dillena

  • Hanspeter Good

  • Robert Schickmüller

Ich hoffe, den einen oder anderen neuen Altgardisten einmal an unserem Stamm begrüssen zu können. Die Daten stehen im Jahresprogramm.

Dank

Zum Schluss eines Jahres bleibt mir noch, mich bei Euch Allen für die aktive Teilnahme und die Unterstützung der Alten Garde herzlich zu danken. Ein spezielles Dankeschön geht an:

  • meine Kameraden in der Vorsteherschaft, Ursi und Gottfried für die tolle Zusammenarbeit

  • unseren Ehrenpräsidenten und seine Gattin Rosmarie für die Gastfreundschaft nach dem MuZ und für das Sponsoring des Weih-nachtsbaums

  • unseren Stammwirt Ernst Bachmann für das Gastrecht im Buffet Wollishofen und für das offerierte und gelieferte Nachtessen anlässlich des MuZ

  • unser Mitglied Fritz Werren für den grosszügigen Apéro den er uns in der Vorsteherschaft alljährlich offeriert

  • mein Team vom MuZ-Beizli, das mich jedes Jahr beim Auf- und Abbau sowie beim Betrieb dieser „Institution“ unermüdlich unterstützt.

Ich danke auch allen Kameraden, die uns finanziell oder in irgendeiner anderen  Weise während des Jahres immer wieder unterstützen. Ich hoffe ich habe niemanden vergessen!?

Ich wünsche allen Kameraden und Kameradinnen sowie den Angehörigen frohe Festtage, einen guten Rutsch und hoffe Euch alle im neuen Jahr gesund wieder zu sehen.

Adj Uof Urs G. Peter

Bannerherr

 

 

 

 

Unsere Neumitglieder

Wir begrüssen ganz herzlich in unserem Kreis die folgenden Kameraden:

 

Fw

Beyerlein Timo

Fw

Gasparevic Marko

Fw

Schnyder Pascal

Fw

Brunetto Salvatore

Fw

Gwelessiani Raphael

Fw

Schnyder Patrick

Fw

Buchli Patrick

Fw

Hotz Jan

Fw

Schweiker Joel

Fw

Christofaro Rocco

Fw

Neracher Michael

Fw

Vollenweider Lars

Fw

Dettling Dominik

Fw

Schmidt Roland

Fw

Werenfels Andreas

 

 

 

 

Neue Mitglieder der "Alten Garde"

Mit Vollendung des 42. Altersjahres erfolgt der Eintritt in die "Alte Garde"

 

Mitglied

Adresse

Geb.-Datum

Candrian Martin 

5462 Siglistorf, Leichacher 213

12.03.1963

Dillena Markus

8006 Zürich, Sumatrastrasse 1

06.07.1963

Good Hanspeter

8424 Embrach, Ebnetstrasse 5

07.09.1963

Schickmüller Robert 

8953 Dietikon, Fondlistrasse 7 

07.08.1963

 

 

 

 

Runde Geburtstage

Folgende Mitglieder durften im Jahr 2005 einen runden Geburtstag feiern:

 

Name Vorname

Alter

Name Vorname

Alter

Name Vorname

Alter

Haller Rudolf

70

 

Schuppli-Meier Roland

50

Egger Daniel

40

Stocker Josef

70

 

Hotz Markus

50

Müller Roland

40

Kilchenmann Fritz

60

 

Lichtinger Manfred

50

Zimmerstädt Rainer

40

Dietz Hans

60

 

Landis Martin

50

Würsch Markus

40

Nägeli Albert

60

 

Kämpf Matthias

40

Pablos Francisco

30

Stüssi René

50

 

Seiter René

40

Grieder Peter.

30

Muster Alfred

50

 

Hegglin Martin

40

Spahni Thomas

30

 

 

 

 

Unsere Ehrenmitglieder

 

- Lorenz Strickler (Ehrenpräsident)

- Joel Andermatten

- Fred Kopp

- Ernst Bachmann

- Karl Leemann

- René Burri

- Urs G. Peter

- Arthur Egli

- Richard Reiff

- Karl Faber

- Peter Röthlin

- Walter Fischer

- Othmar Rüst

- Hans Peter Good

- Gottfried Saugy

- Willi Heider

- Ulrich Pius

- Rudolf Haller

- Fritz Werren

- Thomas Hunziker

- Roland Müller

 

 

 

 

Kurzbericht über den Kassastand per 30.09.2005

von Fw Roland Müller

 

Geschätzte Mitglieder

Da wir auch dieses Jahr den Redaktionsschluss für das Jahresinfo einiges vor unserer Generalversammlung vom Januar 2006 durchführen, möchte ich Euch wie im letzten Jahresinfo auch dieses Jahr vorab eine kleine Zwischenbilanz über unsere Finanzlage abgeben:

Nach Verbuchung aller Rechnungen per Stichtag 30.9.2005 weist unsere Sektions-Rechnung einen nach wie vor erfreulich positiven Saldo auf dem Bankkonto aus, wobei zu berücksichtigen gilt, dass wir die Inserentenrechnungen sowie rund 70 Jahresbeiträge noch nicht verbucht haben, auf der Ausgabenseite ist die 2. Teilrechnung an den Zentralvorstand noch offen.

Aufgrund unserer nach wie vor hohen Sparanstrengungen, dem Auslassen von Versänden des Mitteilungsblattes (jew. im Internet angezeigt) sowie der eng budgetierten Aktivitäten gehe ich heute davon aus, dass wir mit einem ausgeglichenen Resultat 2005 abschliessen können. Dies nicht zuletzt auch wegen der vielen Spenden, die ich wieder verbuchen durfte; ich danke an dieser Stelle ganz herzlich allen Spenderinnen und Spendern, aber auch unseren Gönnern und der grossen Unterstützung durch Adj Arthur Egli (beim Mitteilungsblatt).

Ich freue mich, Euch an der Generalversammlung die dann bereinigten Zahlen vorzustellen und grüsse Euch in der Zwischenzeit

Euer Kassier, Fw Roland Müller

 

 

 

 

Dank an die edlen Spender

 

Folgende Kameradinnen und Kameraden haben die Aktivitäten unserer Sektion mit einer grosszügigen Spende unterstützt. Wir danken ihnen dafür herzlich!

 

Fw

Ammann

Hugo

 

Adj

Meier

Moritz

Fw

Ammann

Emil

 

Fw

Müller

Roland

Adj

Egli

Arthur

 

Fw

Müri

Hans

Adj

Faber

Karl

 

Adj

Nigg

Wolfgang

Adj

Fischer

Walter

 

Adj

Peter

Urs

Fw

Gerber

Fredy

 

Fw

Röthlin

Peter

Fw

Good

Hanspeter

 

Fw

Rüdenmann

Kurt

Fw

Häfele

Bernhard

 

Adj

Saugy

Gottfried

Adj

Haller

Rudolf

 

Fw

Schwarzenbach

Ernst

Fw

Hongler

Roland

 

Fw

Steimer

Rolf

Adj

Hotz

Markus

 

Fw

Steiner

Markus

Adj

Hunziker

Urs

 

Adj

Strickler

Lorenz

Adj

Intlekofer

Leo

 

Adj

Ulrich

Pius

Fw

Kaiser

Hans

 

Major

Villiger

Albert

Stabsadj

Kämpf

Matthias

 

Adj

Von Euw

Anton

Adj

Leemann

Karl

 

Fw

Weber

Ursula

Fw

Lenz

Harald

 

Fw

Wildhaber

Vitus

Fw

Maillard

René

 

Fw

Zweifel

Andreas

 

 

 

 

Unsere Donatoren

 

Donatorenliste 2005
der Sektion Zürich des Schweizerischen Feldweibelverbandes

 

UBS AG, Adj Uof Arthur Egli
(Herstellung Mitteilungsblätter)

Restaurant Bahnhof Wollishofen, Ernst Bachmann
(Stammlokal, Archiv)

 

 

 

 

Die aktuelle Glosse

von Adj Uof aD Fred Kopp

 

Das erste Zürcher Tor zur Welt, Dübendorf, wird in den nächsten Jahren noch Einiges zu reden geben. Sei es auf politischer Ebene oder in der Bevölkerung. Warum, werdet Ihr euch zu Recht fragen, was steckt im Busch?

Die Gemeinde Dübendorf hat in der Geschichte der Armee stets eine bedeutende Rolle gespielt. Es hätte aber auch anders kommen können, und der Militärflugplatz wäre heute vielleicht immer noch ein Ried.

Die Pioniere der Luftfahrt wollten vor über 100 Jahren ein Gelände erschliessen, um Fluggeräte in die Luft zu bringen. Entdeckt wurde die Ebene im Glattal vom Burgunder Reynold Jaboulet, der in der Schaufliegerei ein Geschäft witterte. Private Investoren kauften den Bauern das sumpfige Land ab. So konnte 1909 der erste Flugplatz der Schweiz eingerichtet werden. Schon 1910 pilgerte über eine Million Flugbegeisterte nach Dübendorf. Es folgten dann in den folgenden Jahren mehrere Meetings.

Bereits 1911 kam dann die Schweizer Armee ins Luftfahrtgeschäft. Damals besass man gerade mal einen einzigen Flugapparat. Im Laufe der Zeit sah man aber in Dübendorf verschiedenste Flugzeuge, wie etwa den stoffbespannten Aufklärer (in Dübendorf und Uster hergestellt), den Nachkriegsmustang, Flugzeuge von Häfeli,  Morane und den Pilatuswerken, den Hunter, die Venom, die Mirage, den Tiger und schliesslich die F/A 18, dem neuesten Hightech-Flugzeug unserer Luftwaffe. Ein wichtiger Meilenstein der Luftfahrt unserer Armee war die Eröffnung des Fliegermuseums im Jahre 1978. Dort wird dem Besucher die Geschichte der Schweizer Luftwaffe näher gebracht. Ich darf dieses Museum allen Begeisterten der Militär-Aviatik  bestens empfehlen.

Der Flugplatz Dübendorf stand am Anfang finanziell auf sehr schlechten Beinen. Das zivile Geschäft lief harzig. So kaufte 1918 der Bund für 380 000 Franken das Gelände. Es gäbe zu diesem Thema noch Einiges zu schreiben, wie zum Beispiel über die Gründung der Swissair. 1932 wurde nämlich  Dübendorf zum ersten Grossflughafen der Schweiz. Ab 1935 starteten vorwiegend Swissair Maschinen der Typen DC 2 und DC 3. Während dem 2. Weltkrieg  wurde der zivile Flugbetrieb eingestellt und der Flughafen diente ausschliesslich der Luftwaffe, die damals aus 40 Messerschmitt Me-109 bestand. 1941 wurde Dübendorf zum Heimatflughafen des Überwachungsgeschwaders. Dadurch wurde die Armee Platzhirsch in Dübendorf. Während des Krieges landeten auch Dutzende von ausländischen Militärmaschinen. Mit der Entwicklung der Düsenjäger entstand dann ein neues Problem: Die unverhüllten Triebwerke sorgen für enorme Lärmbelastung im dicht besiedelten Glatttal. Wiederholt wurde auf politischer Ebene die Schliessung des Flugplatzes Dübendorf gefordert. Der Flugbetrieb wurde in letzter Zeit stark eingeschränkt (nicht nur in Dübendorf). Seit den 80iger Jahren darf nur noch zu festgelegten Zeiten geflogen werden. Dies soll der Bevölkerung mehr Ruhe bringen. Mit dem Ende des kalten Krieges  zwischen dem Westen und dem Osten hat unsere Luftwaffe, welche übrigens  am 1. August 1914 in Bern gegründet wurde, ganz andere Aufgaben bekommen.

Die Tage der Luftwaffe mit ihren hochkomplexen Kampfjets sind nun endgültig gezählt. Ende des Jahres 2005 wird, im Rahmen der Umsetzung von der Armee 95 hin zur Armee XXI, der Betrieb eingestellt, und die Kampfstaffeln werden auf andere inländische Basen verlegt. Daraus ergeben sich für die Verantwortlichen des VBS unüberschaubare Probleme. Die Helikopter werden wohl vorerst bleiben dürfen.

Der Abbau von Arbeitsplätzen im Raum Dübendorf dürfte nicht vermeidbar sein. „Was wird wohl mit diesem riesigen Gelände einmal geschehen, wenn die Armee nicht mehr da sein wird?“ Eine Frage, die zu heutiger Zeit nicht zu beantworten ist.

Dübendorf hat über 100 Jahre Luftfahrtgeschichte geschrieben. Das Fliegermuseum zeigt diese Geschichte der schweizerischen Militär Luftfahrt auf eindrückliche Art wieder. Ein Besuch für Interessierte ist ein Muss!

Wir leben heute in einem Umfeld, das ganz andere Sicherheitspolitische Ansprüche stellt. Die Globalisierung steht immer mehr im Vordergrund. Die militärische Bedrohung ist zurückgegangen (glaubt man). Genau an diesem Punkt setzt die  Gruppe Schweiz ohne Armee (GSoA) an. Es ist zwar aus Kreisen der GSoA nicht mit einer weiteren Armeeabschaffungsinitiative zu rechnen. Aber, die Beschaffung eines neuen Kampfflugzeugs wird sich früher oder später aufdrängen und die linken Kreise werden versuchen, dieses brisante Rüstungsgeschäft zu verhindern. Ich hatte dieses Thema schon in unserem Organ „Der Feldweibel“ verschiedentlich angeschnitten. Das jüngste Beispiel zeugt von diesen Versuchen: Der geplatzte Verkauf von nicht mehr benötigten Schützenpanzern. In diesem Zusammenhang ist der grüne Nationalrat Jo Lang aus dem Kanton Zug zu erwähnen (GSoA-Mitglied). Er wollte vom Bundesrat abgeklärt haben, für welche Einssätze diese Occassionen im Irak verwendet werden. Dem möglichen Käufer ging der Entscheid des Bundesrats dann zu lange und zog aus dem Geschäft zurück. Dabei war der Verkauf ja zu Beginn dieses Sommers vom Seco bewilligt worden. Es gilt, gerade von bürgerlicher Seite, ein Zeichen zu setzen, denn die GSoA will Exporte von Kriegsmaterial in die ganze Welt unter die Lupe nehmen. Schweizerische Rüstungsunternehmer exportierten im vergangenen Jahr Militärgüter für 402 Mio. Franken und erreichten so den höchsten Stand seit 1989. Eingeschlossen ist der Verkauf von Lizenzen sowie Gütern, die sowohl militärisch als auch zivil genutzt werden können.

Euer Fred Kopp

 

 

 

 

Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft 

Einige Gedanken des Ehrenpräsidenten Lorenz Strickler

 

 

Was bringt es uns, wenn wir der Vergangenheit nachtrauern?

Wir organisierten Vorträge, Anlässe, Wettkämpfe etc. Wir sammelten Punkte für die Jahresmeisterschaft! Wir bereisten die Schweiz im WK und an den verschiedensten Wettkämpfen! Wir lernten schöne Regionen, Landschaften, Orte und Plätzchen kennen. Was uns bleibt, sind herrliche Erinnerungen, schöne Momente mit Freunden und Kameraden. Wir lebten die Vergangenheit, wir stehen zu ihr! Das war’s, Punkt. Fertig!

War’s das wirklich?

Was hat uns die Vergangenheit gelehrt?

Ja zu sagen… zu jetzt…der Gegenwart! Jeden Moment zu geniessen! Ich schreibe diese Gedanken jetzt, für mich, für uns. Wenn wir sie lesen, sind sie schon wieder Geschichte. Füllen wir unser Leben mit freudigen, intensiven Momenten. Verbreiten wir Freude! Wenn wir im Mitteilungsblatt den Aufruf des Schützenmeisters Roland Hongler lesen – los – auf zum Hönggerberg, es könnte doch sein, dass es mir gefällt! Die Einladungen an den Stamm der „Alten Garde“ sind für alle – für Jung und Alt! Komm! Du wirst Freunde treffen!

Was wird und sie Zukunft bringen?

 

Eine alte Weisheit sagt: Wir ernten das, was wir erwarten. Also säen wir Positives, Schönes, Freude!

Unsere jungen Kameraden planen für die Zukunft des Feldweibelverbandes. Sie machen es gut - unterstützen wir sie solange wir dies können. Veränderungen sind angesagt! Stehen wir auch zu ihnen. Neue Gedanken, neue Ideen – einfach anders als gewohnt.

Der Feind ist weg – es gibt zum Glück keinen Krieg mehr – es braucht keine Armee mehr – der Feldweibelverband wird überflüssig!!

Was bleibt?? Einige Altgardisten!! Wie lange? Bis alle Statuten geändert sind, und das grosse Auflösungsfest begangen ist! Wird dies so werden, wird dies die Realität sein?? Die Geschichte wird es zeigen.

Vertrauen wir in die veränderte Zukunft!

 

 

 

 

Überraschungsstamm "Alte Garde" vom 22.09.2005

von Adj Uof aD Gottfried Steinauer

 

Donnerstag, 22. September 2005, SBB HB Zürich – 17.15 Uhr „Treffpunkt“ (blauer Würfel), „Empfang“ (Mann mit roter Kappe), „Besammlung“ (10 Mann, fünf Meter süd-westlich (blauer Würfel) 10-12 Mann nordöstlich (rote Kappe)! „Organisation“ – Punkt 17.15 HB-Zeit. Verteilen von grünen „Flyers“ mit Angaben für Zielpunkt und Weisungen der Anreise an eine beachtliche Teilnehmergruppe älterer Damen und Herren der ALTEN GARDE und 1% jüngerer Interessierten!

Zügiger Marsch in den „Underground“ des S-Bahnhofs zum Perron 21/22, mit Ziel der Zonen 12/13. Grundgedanke, sehr rasch in den gleichen S-Bahnwagen der S 5 einzusteigen – nicht erreicht! Abendlicher Berufsverkehr mit drei S-Bahn-Kompositionen bei vielen Rentnern noch immer nicht bekannt. Ziel Zone 13 mit „Glattfelden“ pünktlich erreicht und alle Teilnehmer auf dem gleichen Perron glücklich und zufrieden gelandet. Ab Bahnhof zum „Zielort“ ein 14-minütiger Spaziergang durch Wald und Feld.

„Überraschung“ – unbekannte, landschaftlich wunderschöne Gegend an der Glatt, live im Für Bild mit hoher Auflösung hier klickenFür Bild mit hoher Auflösung hier klicken „Stromhaus Burwisen“ der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ)! Freundlicher Empfang mit bellendem Hintergrund (er wurde später mit einer Schinkenrolle still gelegt). Herzlicher Willkommensgruss durch Frau Leemann, Gastrobetreuerin des „Stromhaus Burwisen“ zum Apèro mit einem fruchtigen, kühlen Weisswein aus der Gegend. Stimmung in kurzer Zeit gelockert und aufnahmefähig zum Höhepunkt eines lehrreichen und technischen Rundgangs mit Besichtigung der besucherfreundlichen Ausstellung im „Stromhaus“ der EKZ. Verständlichkeit der Informationen macht die Ausstellung „Burwisen“ zu einem Ziel für die Allgemeinheit. Ob Laie oder Spezialist, ob Schüler oder Elektrofachmann – für alle ist etwas zu sehen. Dieses Infozentrum bietet jedem Interessenten spannende Unterhaltung.

Nun eine weitere Überraschung: der alte Ersatzschreiberling wurde zu diesem Bericht verknurrt, ohne dass er mit „technischem Wissen“ gesegnet ist, darum bitte Erbarmen und Einsicht! „Zeitwörter“ sind: Vom Kraftwerk zum Stromhaus – Antworten auf alle Energiefragen – 100 Jahre Stromgeschichte – Faszination Stromlabor – Erhellendes zum Thema Licht – Das Informationszentrum in Sachen Strom – Strom für den Kanton Zürich: Die EKZ gehören zu den grössten Stromverteilern der Schweiz. Mehr als 1’000’000 Menschen in und um den Kanton Zürich werden von den EKZ mit Strom versorgt. Wirtschaftlich, sicher und umweltgerecht. Mit über 1100 motivierten MitarbeiterInnen so-wie modernster Infrastruktur sorgen die EKZ dafür, dass elektrische Energie rund um die Uhr ohne Einschränkung bereitsteht!

Alles OK – es war schön und zudem ein Dank an die Vorsteherschaft der ALTEN GARDE (Bannerherr und Säckelmeister), Organisator Hugo Zimmermann (rote Kappe), Herren Good und Brunner der EKZ (Leitung des Rundgangs) und Frau Leemann (Gastrobetrieb). Besonderen Dank an die EKZ für den Apèro und die reichliche Tranksame während des Imbisses. Nochmals der Vorsteherschaft AG für den kulinarischen Imbiss und Dessert – die Stimmung war ausgezeichnet bis in die Dunkelheit.

Aufbruch: ohne die geschenkten, exklusiven Taschenlampen hätten wir den Bahnhof Glattfelden nicht gefunden und erreicht. Auch keine Probleme beim „Umsteigen“ in Bülach auf den Cisalpino – merke dir den ÖV – auch jüngere Kollegen! Den Schlummerbecher im HB (Café Federal) verpasst nur ein Teilnehmer.

Elektrizität = Energie:   gestern – heute – morgen!

 

 

 

 

Schiess-Ecke

von Fw Roland Hongler

 

Liebe Kameradinnen und Kameraden, liebe Feldweibel

Als Schützenleiter schaue ich auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Wir haben an einem kalten April-Tag in Höngg die Schiesssaison begonnen und konnten am 1. Oktober nach dem Endschiessen jene auch wieder beenden. Dazwischen fanden aus der Sicht des Schützenleiters einige Highlights statt.

Speziell hervorzuheben ist der Monat Juni. Zuerst fuhren wir nach Buchs und Wangen zum Aargauer und Emmentaler Fw-Schiessen. Ende Juni fand dann bei bestem Wetter unser jährliches Krauss-Maffei Schiessen statt.
Unsere deutschen Kollegen besuchten uns am Samstag den 25. Juni 2005 mit einem Rekordaufgebot. Bei Sonnenschein und heissen Temperaturen konnten wir unser Wettschiessen durchführen. Zur Auswahl standen die Pistolen 49 und 75 sowie die Sturmgewehre 57 und 90. Da das Sturmgewehr 57 langsam Seltenheitswert hat, war rasch sämtliche GP11 Munition verschossen und die Zweitschiessenden konnten nur noch mit dem 90er das Wettschiessen vollenden. Den zweiten geselligen Teil des Tages verbrachten wir dann im nahe gelegenen Wallisellen bei Bier und Wurst (siehe Bilder).

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Der August stand unter einem schlechten Schiess-Stern: Wegen schlechtem Wetter mussten wir das Gefechtsschiessen im Tegital leider ausfallen lassen.

Im September fand das Fw-Schiessen in Chamblon statt. Wir erlebten einen schönen Tag in der Vaud mit viel Schiessen, bei dem aber auch die Kameradschaft nicht zu kurz kam. Selbstverständlich haben unsere Westschweizer Kollegen gut für das leibliche Wohl nach dem Schiessen gesorgt. Auf dem Nachhausewege bot sich der Neuenburgersee natürlich an, um in einem Seerestaurant das perfekte Wetter mit bester Aussicht auf den See bei Eiscreme und kühlen Getränken noch zu geniessen.

Der Abschluss unserer Schiess-Saison war wie jedes Jahr das Endschiessen, welches am 1. Oktober stattfand. Wie jeder inzwischen weiss, wird für diesen Tag die Schützenkasse geplündert um schöne Preise für das Endschiessen bereitzustellen. Jeder, der am Endschiessen teilgenommen hatte, konnte neben einer Portion Speck auch einen exklusiven marineblauen Schirm im Fw-Look gewinnen. Die kommende Jahreszeit wird für den neuen Fw-Schirm wohl genügend Gelegenheit zum Gebrauch bieten.

Zu guter Letzt möchte ich mich bei allen Schützen für ihr diszipliniertes Verhalten im Schiesstand bedanken, welches einen unfallfreien Betrieb im letzten Jahr ermöglichte.

Ich wünsche allen eine frohe Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Vor allem aber freue ich mich jetzt schon darauf, Euch nächstes Jahr am 4. April 2006 wieder beim Eröffnungsschiessen in der Schiessanlage Höngg begrüssen zu dürfen.

Euer Schützenleiter Roland Hongler

 

 

 

 

Buchtipp

von Adj Uof aD Fred Kopp

 

Zeitzeugen schreiben bekanntlich Geschichte! „Falsche Chalets: Zeitzeugen aus der Zeit des zweiten Weltkriegs.“ Die Schweiz war in dieser schweren Zeit in Europa isoliert, ja sogar umschlossen. Da liess man sich auf Stufe Armee Einiges einfallen und baute so genannte falsche Chalets, getarnt als Bunker und bestückt mit den entsprechenden Waffensystemen. Zu diesem Thema hat der Autor Christian Schwager einen sehenswerten Bildband geschaffen. Wer noch kein entsprechendes Geschenk zu Weihnachten hat und seinen Liebsten etwas ganz Spezielles schenken will, dem empfehle ich diesen aufschlussreichen Bildband. 

Falsche Chalets
ISBN Nr. 3-905509-49-0

In grösseren Buchhandlungen erhältlich.

 

 

 

 

PolitOhr

von Adj Uof aD Fred Kopp

 

Der ehemalige Vorsteher des EMD (heute VBS) Alt Bundesrat Ogi holte als Generalsekretär Juan F. Gut in sein Departement. Nach dem Rücktritt von Ogi wurde Bundesrat Samuel Schmid gewählt. Er übernahm den Generalsekretär. Im letzten Sommer 2004 wurde Gut jedoch wegen Meinungsverschiedenheiten von seinem Amt abgesetzt. Gut blieb aber der Bundesverwaltung erhalten. So hiess es, Gut sei sozusagen in eigener Sache im Personalamt beschäftigt. Er arbeitet am Projekt „Umbau mit Perspektiven“.  Bundesrat Merz berief Gut auf den 1. Oktober dieses Jahres zum obersten Personalchef der Bundesverwaltung. Er trat die Nachfolge des Amtsvorgängers an, der vorzeitig in Pension ging. Als Nachfolger von Gut im VBS wurde Dr. Markus Seiler berufen.

 

 

 

 

Änderung der Armeeuniform - Unsere Armee treibt's bunt!

von Adj Uof aD Fred Kopp

 

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Die Armee führt neu so genannte Ribbons ein, zu Deutsch Ordensbänder. Die SVP ist darüber gar nicht erfreut. Viele ausländische Armeen schmücken bereits die linke Brust ihrer Soldaten mit diesen Auszeichnungen.

Quelle: SonntagsBlick vom 17. Juli 2005

 

 

 

 

Gelebte Erinnerungen

von Adj Uof aD Fred Kopp

 

Beitrag der Miliz zum historischen Gedächtnis: Im „Der Feldweibel“ (Organ des Schweizerischen Verbands) Ausgabe 6/04 wurde das Schaffen unseres Kameraden Reinhardt Dünki vorgestellt. Seine umfangreiche private Sammlung umfasst vor allem Uniformen unserer Armee. Das Museum ist nicht öffentlich, aber es besteht die Möglichkeit einer Führung für kleine Gruppen.

Wer sich für dieses militärhistorische Kapitel interessiert, der kann sich unter der Telefonnummer +41 55 246 31 69 zu diesem speziellen Thema ausführlich informieren. Unser Kamerad Reinhardt Dünki freut sich garantiert über Euer Interesse an vergangener Geschichte.

 

 

 

 

Stolze Schweizer Industrie, Tempi passati...

von Altgardist Fw aD Sigi Heinricht

 

Maschinenfabrik Gebrüder SULZER Winterthur
Montagehalle Hochseeschiff-Motorenbau 1955

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Links: 
Mitte: 
Rechts: 

 Kurbelwelle
 Maschinenschlosser an Nockenwelle
 Motorenblock (Mehrfamilienhausgrösse)

Damals haben grosse Reedereien aus vielen Ländern, sogar aus dem fernen Osten, in Winterthur solche Kolosse bauen lassen. Unsere Industrie florierte. Mit Wörtern wie „Abschottung“ und „Öffnung wäre man seinerzeit belächelt worden. - Dies im Rückblick als Modellbeispiel, bedrückend heute, die Synchronentwicklung unserer Wirtschaft wie unserer Armee.

 

 

 

 

Panzerfahren war immer ihr Traum

von Adj Uof aD Fred Kopp

 

Für Bild mit hoher Auflösung hier klickenEine Frau im Führerstand. Die Ämtlerin Daniela Stotz hat die Panzerfahrprüfung bestanden und ist somit die erste Frau, die in der Artillerie der Schweizer Armee Dienst leistet. Diese junge Frau fährt eine Panzerhaubitze des Typs Pz Hb M 109 KA-WEST und wiegt voll beladen 28 Tonnen. Seit dem 1. Januar 2004 stehen den Frauen alle Truppen der Schweizer Armee offen. „Ich habe auf die erste Frau gewartet“, so der Schulkommandant Ennio Scioli, und er ist von der jungen Frau hell begeistert. Auch Hauptmann Jost Grob kann nur Positives über die Rekrutin Stotz berichten.

 

 

 

 

Einladung zum Jahresbott vom Donnerstag, 26.01.2006, 19:00 Uhr

Liebe Altgardisten und Altgardistinnen

Ich lade Euch herzlich zum 22. Jahresbott der Alten Garde ein und hoffe auf Euer zahlreiches erscheinen. Natürlich ist der Jahresbott auch im Jahres-Info ausgeschrieben, aber Ihr könnt Euch auch hier anmelden.

 

 

Programm:

Ort:

Restaurant Bahnhof (Stammlokal)
Wollishofen

Zeit:

19:00 Uhr Jahresbott
anschl. Nachtessen

Traktanden:

gemäss Satzungen:

  1. Bericht des Bannerherrn

  2. Bericht des Säckelmeisters

  3. Bericht und Antrag der Musterungskommission

  4. Wahlen

  5. Festlegung der Jahresordnung

  6. Verschiedenes

Während dem anschliessenden, fakultativen Nachtessen haben wir die Gelegenheit, um zu plaudern, diskutieren, prahlen oder ganz einfach die Kameradschaft zu pflegen!

 

 

 

Einladung zur 56. Ord. Generalversammlung vom Samstag, 28.01.2006

Wir treffen uns ab 09.00 Uhr im Hotel / Restaurant Landhus, Katzenbachstrasse 10, 8052 Zürich (Seebach), um dort ab 09.30 bis 11.00 die Geschäfte zu besprechen; anschliessend wollen wir einen Apero nehmen und auf freiwilliger Basis noch miteinander das Mittagessen geniessen. Wie immer an dieser Stelle findet Ihr die offizielle Traktandenliste und wir bitten Euch, Änderungswünsche und Anträge rechtzeitig an die Sektionsadresse einzureichen. Auch für die Generalversammlung könnt Ihr Euch heute schon anmelden oder dies später mit der Anmeldekarte aus dem Jahresinfo erledigen.

 

 

56. Ord. Generalversammlung vom Samstag, 28. Januar 2006

Versammlungsort:

Hotel / Restaurant Landhus
Katzenbachstrasse 10
8052 Zürich (Seebach)
Tel 044 308 34 00
Endstation Tram Nr 14

http://www.landhus-zuerich.ch/

Programm:

09.00 Uhr

Türöffnung, Besammlung
Kaffee und Gipfel

09.30 Uhr

Beginn der Versammlung
(Behandlung der Traktanden)

11.00 Uhr

GV-Ende

11.30 Uhr

kleiner Apero und anschl.
Gemeinsames, fakultatives Mittagessen

Tenue:

angemessene Zivilkleidung

Parkplätze:

Hotel / Restaurant Landhus und
P Katzenbachstrasse (hinter Tramschleife)

 

Traktandenliste      (gemäss Artikel 27 der Sektionsstatuten)

der ordentlichen 56. Generalversammlung vom Samstag, den 28.01.2006

  1. Appell

  2. Rede / Grusswort Gäste

  3. Wahl der Stimmenzähler

  4. Abnahme des Protokoll der letzten Generalversammlung

  5. Totenehrung

  6. Abnahme des Jahresberichtes des Präsidenten

  7. Abnahme des Jahresberichtes des Technischen Leiters

  8. Jahresrechnung

    1. Bericht des Kassiers

    2. Bericht und Antrag der Rechnungsrevisoren

    3. Abnahme der Jahresrechnung

  9. Festsetzung des Jahresbeitrags

  10. Genehmigung des Voranschlages / Budgets

  11. Mutationen / Mitgliederbewegung

  12. Wahlen

    1. Des Präsidenten

    2. Des Vizepräsidenten

    3. Des Kassiers

    4. Des Technischen Leiters

    5. Der übrigen Vorstands- und Technischen Kommissions-Mitglieder

    6. Der Rechnungsrevisoren

    7. Des Fähnrichs

  13. Genehmigung des Jahresprogramms

  14. Beschlussfassung über die Zugehörigkeit zu anderen Körperschaften

  15. Beschlussfassung über Anträge der Mitglieder und des Vorstandes (siehe Artikel 18 der Sektionsstatuten)

  16. Statutenänderungen

  17. Ehrungen und Ernennungen

  18. Diverses

    1. Information von Willi Heider betr. Stand der Arbeiten SUG sowie Kant. Uof Verband 

    2. Information aus dem Zentralvorstand SFwV

Anträge:

Jedem Mitglied steht das Recht zu, Anträge vor die Generalversammlung zu bringen und darüber Abstimmung zu verlangen. Die Anträge müssen schriftlich und begründet bis spätestens 4 Wochen vor der GV eingereicht werden.

 

 

 

 

Letzte Bearbeitung am Sonntag, 03. Januar 2010 02:16