Jahresausgabe 2007

 

 

An dieser Ausgabe haben mitgeschrieben:

Fw Roland Müller, Adj Uof Urs Peter, Adj Uof Fred Kopp, Adj Uof Othmar Rüst, Hpt Fw Harald Lenz, Hpt Fw Andreas Zweifel

 

 

Gedanken des Redaktors

Von Fw Andreas Zweifel

 

Liebe Leserin

Lieber Leser

Nach über fünf Jahren Absenz durfte ich im 2007 zum ersten Mal wieder einen WK absolvieren. Zum Hauptfeldweibel geschlagen, zog ich mit gemischten Gefühlen in die grünen Ferien. Einerseits war ich neugierig auf die „neue“ Armee XXI, andererseits fragte ich mich, ob ich es als „Feldi“ noch drauf hätte. Erste grosse Herausforderung für mich war das „MilOffice“, welches nun in elektronischer Form die Planung des Hpt Fw vereinfachen soll – inklusive dem obligaten Formularkrieg. Die Software ist in der Tat eine gelungene Sache. Eher weniger gelungen fand ich die Armee XXI selbst. Ich hatte den Eindruck, dass der Einheits-Fw zwar in seinem Grade gewachsen ist, leider aber in seinen Kompetenzen erneut beschnitten wurde und den Dienstbetrieb nur noch wenig mitgestalten kann. Im Gespräch mit einigen „altgedienten“ Offizieren stellte ich fest, dass es den jungen Hpt Fw vielfach an der nötigen Führungsqualität und Erfahrung fehle und man deshalb die Anforderungen herunter geschraubt habe. Solche Aussagen stimmen mich als älteren Feldi traurig und sollten eigentlich die Daseinsberechtigung eines Verbandes wie dem SFwV untermauern. Meines Erachtens sollte dort, wo die Ausbildung der Armee XXI noch Defizite aufweist, der Verband in die Bresche springen. Stattdessen wird fusioniert oder gar aufgelöst.

Viel Vergnügen bei der Lektüre und alles Gute im 2008!

Andreas Zweifel, INFO-Redaktor, Jahresausgabe 2007

 

 

 

 

Jahresbericht aus Vorstand und technischer Kommission

Zuhanden der 58. Generalversammlung vom 26.01.2008

 

Liebe Kameradinnen und Kameraden

Im Auftrag des Vorstandes erstatte ich Euch gerne Bericht über das vergangene Sektionsjahr.

1. Vorwort

Auch im Sektionsjahr 2007 haben wir unsere Sektion trotz den anhaltenden Auflösungserscheinungen der Nachbar-Sektionen und übergeordneten Verbände im gewohnten Rahmen geführt und damit unser Zeichen gegen den „allgemeinen Abbau“ gesetzt.

Trotzdem sind auch wir von den aktuellen Ereignissen gar nicht erfreut; ja im Gegenteil: Der „Umbau“ der Armee entfremdet uns diese immer weiter und die Fragen nach dem Daseinszweck sind in der Tat zunehmend begründet.

Es wird Euch deshalb nicht besonders erstaunen, dass wir auch an der letzten Generalversammlung wie auch an der bevorstehenden GV keine Zuwahlen in unseren Sektionsvorstand machen konnten/können und die Führung unserer Sektion weiterhin durch das ganze Team erledigt wird. Die Suche und Wahl eines neuen Sektionspräsidenten wird immer schwieriger und deshalb danke ich meinen Vorstandskollegen und der Vorsteherschaft der Alten Garde ganz herzlich für die gute und viele Arbeit, die geleistet wurde und auch für das tolle Zusammenwirken. Nur so können wir auch in Zukunft unsere Sektion weiterführen!!

Nochmals besonders erwähnen möchte ich die Doppelfunktion unserer Vorstandsmitglieder Adj Uof Willi Heider (Zentralpräsident SFwV) und Adj Uof Fred Kopp (Vorstandsmitglied ZV SFwV), die neben unserer Arbeit auch im Dachverband wiederum stark eingebunden waren und so eine ausserordentliche Belastung bewältigten. Für uns war dieses Doppelmandat natürlich ein Glücksfall, wurden wir doch so immer sehr schnell über Aktualitäten aus dem ZV orientiert. Unseren Vorstandskollegen im ZV gebührt deshalb unsere Anerkennung und unser Dank für Ihre Arbeit.

2. Generalversammlung

Im Mitteilungsblatt 1/2007 berichtete ich Euch kurz über wichtigsten Traktanden unserer Generalversammlung vom Samstag, 27.1.2007, die im UBS Freizeitzentrum in Zürich stattfand. 30 Gradkameradinnen und Kameraden fanden den Weg ins Tagungslokal zur frühen Morgenstunde. Da eigentlich keine besonders „gefährlichen Traktanden“ zu bearbeiten waren, wickelte sich der geschäftliche Teil sehr speditiv ab und wir konnten zur vorgesehenen Stunde zum Mittagessen schreiten.

Das ausführliche Protokoll der Generalversammlung kann beim Vorstand eingesehen werden (auch auf unserer Homepage sollte der Text abrufbar sein). Protokoll der GV 2007

3. Arbeiten des Vorstandes

Wie in den letzten Jahren hat der Vorstand die Sektionsgeschäfte an 6 ordentlichen Sitzungen (sowie der gemütlichen Jahresanfangssitzung zusammen mit der Vorsteherschaft der Alten Garde) vorbereitet und organisiert.

Gerne erwähnte ich auch dieses Jahr nochmals, dass unsere Vorstandssitzungen für alle Mitglieder öffentlich zugänglich sind (siehe Jahresprogramm) und alle sind herzlich willkommen, doch auch dieses Jahr nutzte leider kein Mitglied diese Möglichkeit. Wie seit 2004 eingeführt, haben wir die Sitzungen jeweils nach den Monats-Schiessen am Dienstag-Abend angesetzt, geplant war die Durchführung im Schiesskeller in Zürich-Höngg, doch im April war das Wetter nicht so angemessen, so dass wir ins nahegelegene Jägerhaus ausweichen mussten. Die Wintersitzungen schliesslich fanden wie in den Vorjahren im Rest. Drei Stuben in Zürich statt.

Die Zusammenarbeit in unserem Vorstand wie auch die Zusammenarbeit mit der Vorsteherschaft der Alten Garde klappte wie immer bestens und das gute Arbeitsklima macht Freude an der Erledigung der Arbeiten; herzlichen Dank an alle Beteiligten.

Wie üblich war die Vorstandsarbeit geprägt durch die Organisation der geplanten Anlässe, durch die Mutationsmeldungen (momentan sind wir ca. 300 Mitglieder), durch den Kassabericht sowie durch die Mitteilungsblätter / Infos etc.

Auch das Sektionsjahr 2007 war wiederum schwergewichtig von den Schiessanlässen geprägt, die anderen angebotenen Informationsveranstaltungen wurden nur sehr „mager“ besucht.

Nach wie vor sind wir wieder an der Planung eines schönen Sektionsausflugs, und gute Ideen nimmt der Vorstand gerne entgegen.

4. Ehrenmitglieder / Veteranen

An der letzten Generalversammlung wurden keine Ernennungen zu Ehrenmitgliedern vorgenommen, so dass unsere Liste der Ehrenmitglieder unverändert 21 Personen umfasst. (Die Liste veröffentlichen wir jeweils im Jahresinfo.)

Anlässlich der letzten Delegiertenversammlung wurden wieder diverse Mitglieder zu „Veteranen“ ernannt, und Ihr findet auch diese Namensliste separat im Jahresinfo.

5. Stämme / Höck

Bereits zum wiederholten Male durften wir für die Sektionsstämme das Gastrecht bei der Alten Garde im Restaurant Bahnhof Wollishofen geniessen; doch auch von dieser Möglichkeit des Zusammenkommens machen nur wenige junge Gradkameraden Gebrauch!

Deshalb erneuere ich an dieser Stelle meinen „früheren“ Aufruf:
Die Stammdaten veröffentlichen wir immer im Jahresprogramm und wir treffen uns alternierend am mittleren Dienstag oder Donnerstag, jeweils ab 19 Uhr, wie erwähnt im Rest. Bahnhof Wollishofen (ganz gut zu erreichen mit Tram Linie 7 oder natürlich mit der Bahn).

Neumitgliederstamm:
Auch dieses Jahr führten wir keinen speziellen „Neumitgliederstamm“ durch, doch wurden alle Neueingetretenen zur GV eingeladen.

6. Zugehörigkeit zu anderen Organisationen

An der Generalversammlung fassen wir jeweils den Beschluss, zu welchen Organisationen wir uns zugehörig erklären, aktuell sind dies:

  • Zürcher Miliz Compagnie 1861

  • Sektion Zürich des eidg. Wehrbundes

  • Stadtzürcher Bundesfeierkomitee

  • Zürcher Winkelriedstiftung

  • Verein der Freunde des Museums der Schweiz. Fliegertruppen

7. Jahresprogramm 2007

Wie an der letzten Generalversammlung verabschiedet, haben wir im Sektionsjahr 2007 folgende Anlässe durchgeführt:

  • einen Jahresbott der Alten Garde und eine Generalversammlung

  • 5 Standschiessen in Höngg sowie ein Endschiessen, zusätzlich noch 2 auswärtige Schiessen und in alter Tradition das Krauss Maffei Schiessen.

  • Besuch der ZV-Anlässe

sowie das Gastrecht bei der Alten Garde an:

  • 9 Stämmen der Alten Garde

  • einem Überraschungsstamm

  • einem Weihnachtsstamm

8. Schlusswort

Wie in den letzten Jahren jeweils festgehalten, möchten wir unser Jahresprogramm nach Euren Wünschen erstellen und der Vorstand ist deshalb für Ideen und Eure Anregungen dankbar. Auch zeitlich sollten wir keine grösseren Probleme haben, eine gute Idee ins Jahresprogramm einbauen zu können. Aus diesem Grund rufe ich alle Sektionsmitglieder nochmals herzlich auf, sich aktiv an der Gestaltung des Jahresprogramms zu beteiligen. Teilt uns Eure Wünsche und Anregungen mit.

Schliesslich bleibt mir noch allen Helferinnen und Helfer für die Durchführung resp. Unterstützung bei Anlässen oder organisatorischen Arbeiten zu danken.

Viele Grüssse

Für den Vorstand
Euer Kassier,

Fw Roland Müller

21.10.2007

 

 

 

 

Jahresbericht des Bannerherrn über das Jahr 2007

Zuhanden des 24. Jahresbottes vom 24. Jänner 2008

 

Schon wieder gehört ein Jahr der Vergangenheit an, und es ist Zeit für den Bannerherrn, den Jahresbericht zu verfassen bzw. Rückschau zu halten.

Eine Möglichkeit für jene, die nie dabei sein konnten, zu lesen, was sie im vergangenen Jahr alles verpasst haben und vielleicht eine kleine Motivation, im nächsten Jahr einmal an einem Anlass teilzunehmen.

Weihnachtsstamm 2006

Ein gemütlicher Abend im Kreise von 21 Kameraden, an den ich mich gerne zurückerinnere. Für die festliche Dekoration sorgte – wie immer – Lorenz Strickler, der den Weihnachtsbaum besorgte und ihn auch schmückte. Es wundert wohl niemanden, dass Lorenz auch dieses Jahr den Baum der alten Garde wieder "gesponsert" hat. Auch ohne Produktion oder weihnachtliches Gedicht war es ein würdiger Weihnachtsstamm, zu dessen Ausklang jeder Kamerad ein kleines Plättchen ("wurstiges" aus der Metzgerei Armin Meier) mit nach Hause nehmen konnte. Vielleicht gibt es nächstes Jahr wieder eine spezielle Unterhaltung.

Jahresbott 2007

Am 25.1.2007 fand in unserem Stammlokal der 23. Jahresbott statt. Pünktlich um 19 Uhr konnte ich 28 Kameraden zur Versammlung begrüssen. 35 haben sich abgemeldet. Der Traktandenliste folgend konnten die Geschäfte speditiv abgehandelt werden. Neben dem Bericht des Säckelmeisters war der Jahresbott durch die Wahlen dominiert. Nach 8 Jahren als Säckelmeister trat Gottfried Saugy von diesem Amt zurück. Sein Engagement in der Vorsteherschaft veranlasste uns auch, ihn der Versammlung als Ehrengardisten vorzuschlagen. Nach dem Verlesen der Laudatio durch unseren Ehrenpräsidenten Lorenz Strickler, wurde Gottfried Saugy unter grosser Akklamation zum dritten Ehrengardisten der alten Garde gewählt. "Herzliche Gratulation und Danke für Deine geleistete Arbeit."

 

         

          Gottfried Saugy, Ehrengardist

Als Nachfolger von Gottfried konnte die Vorsteherschaft der Versammlung René Maillard präsentieren. Allen bestens bekannt wurde René natürlich einstimmig gewählt. Wir wünschen ihm viel Befriedigung – will heissen 'viel Spenden' – in seinem Amt.

Unsere Chronistin, Ursula Weber, wurde für weitere zwei Jahre in ihrem Amt bestätigt. 

Nach fünf Jahren im Amt scheidet Alfons Fischer turnusgemäss als Musterungskommissär aus. Auch in diesem Fall konnte die Vorsteherschaft einen Nachfolger vorschlagen. In Abwesenheit wurde Leo Intlekofer von den Kameraden einstimmig gewählt. Herzliche Gratulation und hoffentlich 'nur schwarze Zahlen'.

Die Jahresordnung wurde von den Anwesenden ebenfalls genehmigt.

Beim anschliessenden gemeinsamen Nachtessen liessen wir den Abend ausklingen.

Ich danke allen, die durch ihre Teilnahme am Jahresbott ihre Verbundenheit zur alten Garde unter Beweis stellen und auch für die zahlreichen Spenden, die der scheidende Säckelmeister noch entgegennehmen durfte.

Jahresordnung 2007

Das Programm dieses Jahres folgte im Wesentlichen dem vergangener Jahre. Die Stamm- und Schiessabende verliefen in gewohntem Rahmen.

Übertritt

7 Kameraden mit Jahrgang 1965 haben das 42igste Altersjahr vollendet und werden somit automatisch Mitglieder der alten Garde.

Es sind dies

  • Daniel Egger

  • Roland Müller

  • Martin Hegglin

  • Mathias Kämpf

  • René Seiler

  • Markus Würsch

  • Rainer Zimmerstädt

Mit Dani Egger, Roli Müller und Mathias Kämpf werden drei prominente Mitglieder der Sektion Altgardisten.

Ich hoffe aber, auch die anderen einmal am Stamm begrüssen zu dürfen.

 

MuZ 2007

 

Der diesjährige MuZ verlief in vertrautem Rahmen. Das MuZ-Team konnte bei gutem Wetter die Hütte aufstellen und den Platz einrichten (wir sind immer froh, wenn der Platz trotz Absperrung unsererseits nicht durch Autos belegt ist). So konnten die Läufer ab 13.30 Uhr wieder von unserem Angebot profitieren. Der "Ansturm" bewegte sich etwa im Rahmen des Vorjahres und somit konnten wir auch dieses Jahr wieder einen kleinen Gewinn erwirtschaften. Den Betrieb hielten wir wie immer bis 18.00 Uhr aufrecht und begannen anschliessend mit den Aufräumarbeiten, die immer eine gute Stunde in Anspruch nehmen. Anschliessend verschoben wir uns zu Rosmarie + Lorenz Strickler, wo dieser Abend beim gemeinsamen Nachtessen und gemütlichem Beisammensein traditionsgemäss ausklingt. Historisch gewachsen beziehen wir das Nachtessen bei unserem Stammwirt Ernst Bachmann. Dieses Mal wurden wir mit einem feinen Nasi Goreng überrascht. Ernst – oder jemand aus seinem Team – liefert uns das Essen nicht nur nach Baar, sondern er hat es uns auch dieses Jahr wieder offeriert. Herzlichen Dank dafür. Ein Dank gebührt auch den Spendern, die jeweils für Torten, Kuchen und andere Leckereien sorgen. Meinen treuen Helfern sei mitgeteilt, dass es nächstes Jahr wieder einmal ein Helferessen geben wird und der MuZ 40jähriges Jubiläum feiert.

 

Überraschungsstamm 07, Besichtigung Zivilschutzmuseum Zürich

Als ich unseren Kameraden Othmar fragte, ob der Zivilschutz bezüglich Überraschungsstamm etwas bieten könnte, erfuhren wir von der Existenz des Zivilschutzmuseums der Stadt Zürich – übrigens das einzige in der Schweiz! Einen Bunker von innen haben schon einige von uns im Militär gesehen. Aber was ging beim Zivilschutz unter Tag ab? Als man uns dann auch noch sagte, dass eine Führung gut 1 ½ Stunden dauert, war uns klar, dass die Sache wohl interessant sein muss. So entschied sich die Vorsteherschaft zu diesem Programm. Um 17 Uhr trafen sich 23 Kameraden bei der Post Wipkingen. Nach 5 Minuten Fussmarsch erreicht man das Museum an der Habsburgstrasse, wo uns der Kurator, Jürg Peter Hug, bereits erwartete. Nach einer kurzen Einführung wurden wir in 2 Gruppen aufgeteilt und betraten den Untergrund. Es folgte ein engagiertes Führen der 2 Zivilschützer durch die Stockwerke des Museums. Die Führung behandelte vorwiegend die Vergangenheit, die Tonbildschau zum Schluss den Zivilschutz heute. Viel zu schnell ging die Zeit vorbei. Der eine oder andere Kamerad hätte sich sicher gerne noch etwas im Museum umgesehen. Nun war aber bereits Zeit für den Apéro, der ebenfalls im Museum organisiert war. Nach dem Eintrag ins Gästebuch, im Stammbuch und dem Visieren der Karten für die Kameraden, die sich krankheitshalber abmelden mussten, verschoben wir uns (wieder 5 Minuten zu Fuss) ins Restaurant Mediterraneo zum Abendessen. Die Vorsteherschaft beschloss, ein Menu auszusuchen und das Essen an diesem Abend aus dem Säckel der alten Garde zu bezahlen. Ich glaube und hoffe, dass die Kameraden mit diesem gelungenen Abend zufrieden waren. Berti Moekli und Gottfried Saugy danke ich für die Spende.

Impressionen zu diesem Abend findet Ihr  und

Allen Interessierten empfehle ich einen Besuch dieses Museums. Öffentliche Führungen sind jeden ersten Samstag im Monat von 14 - 16 Uhr.

 

    

 

Dank

An dieser Stelle möchte ich allen danken, die uns immer wieder auf die eine oder andere Art unterstützen:

  • Euch allen für die aktive Teilnahme und die Spenden, die der Säckelmeister an den Stammabenden erhält.

  • Meinem MuZ-Team für die Arbeit in unserer Beiz. Ich hoffe, Ihr seid auch 2008 (19.4.) wieder alle dabei.

  • Der Vorsteherschaft für die gute Zusammenarbeit während des ganzen Jahres.

  • Unserem Stammwirt, Ernst Bachmann, für die Gastfreundschaft im Buffet Wollishofen und für das MuZ-Essen.

  • Unserem Ehrenpräsidenten Lorenz Strickler mit Gattin für die Gastfreundschaft an der Rebhaldenstrasse (MuZ) und die Spenden (Weihnachtsbaum, Rechnung der Gemeinde Cham für den MuZ usw.)

  • Und nicht zuletzt ein Dankeschön an alle, die ich vergessen habe!

 

Wünsche

Wieder ist ein Jahr vorbei und bald ist Weihnachten. Ich wünsche Euch allen und Euren Angehörigen eine frohe Weihnachtszeit, einen guten Rutsch ins 2008 und hoffe, Euch alle am Jahresbott gesund wieder zu sehen.

Adj Uof Urs G. Peter

Bannerherr

 

 

 

 

Unsere Neumitglieder

Wir begrüssen ganz herzlich in unserem Kreis die folgenden Kameraden:

 

Hpt Fw

Ferrata Sandro

Hpt Fw

Kern Benjamin

Hpt Fw

Reumer Reto

Hpt Fw

Horn Carlos

Hpt Fw

Klarer Michael

Hpt Fw

Schiller Andreas

Hpt Fw

Huber Sandro

Hpt Fw

Mittner Tobias

Hpt Fw

Schurtenberger Andreas

Hpt Fw

Joos Andreas

Hpt Fw

Müller Philippe

 

 

 

 

Neue Mitglieder der "Alten Garde"

Mit Vollendung des 42. Altersjahres erfolgt der Eintritt in die "Alte Garde"

 

Mitglied

Geb.-Datum

Mitglied

Geb.-Datum

Egger Daniel 

28.05.1965

Seiter René

05.04.1965

Hegglin Martin 

22.04.1965

Würsch Markus

26.12.1965

Kämpf Matthias

23.03.1965

Zimmerstädt Rainer

12.12.1965

Müller Roland 

10.09.1965

 

 

 

 

Runde Geburtstage

Folgende Mitglieder durften im Jahr 2007 einen runden Geburtstag feiern:

 

Name Vorname Alter Name Vorname Alter Name Vorname Alter

Gerteis Max

80

Andenmatten Joel

60

Saegesser René

40

Reiff Richard

80

Brasser Kurt

60

Di Giovanna Filippo

40

Fischer Alfons

70

Meier Armin

60

Waldner Dany

40

Hobi Walter

70

Rusterholz Ulrich

60

Pfändler Marc

30

Siegenthaler Fritz

60

Villiger Albert

60

Zumstein Bruno

30

Bütler Vinzenz

60

Gerber Fredy

50

Meier Beat

30

Streuli Walter

60

Inglin Marcel

50

Schmidli René

30

Walser Reto

60

Kubli Jürg

50

Vögeli Werner

60

Rada Marco

50

 

 

 

Neue Freimitglieder

Mit Vollendung des 75. Altersjahres

 

Mitglied

Geb.-Datum

Mitglied

Geb.-Datum

Bucher Bruno

05.10.1932

Scherrer Ernst

23.07.1932

Hochstrasser Hans 

18.05.1932

Wildhaber Vitus

03.03.1932

 

 

 

 

Unsere Ehrenmitglieder

 

- Lorenz Strickler (Ehrenpräsident)

- Joel Andermatten

- Fred Kopp

- Ernst Bachmann

- Karl Leemann

- René Burri

- Urs G. Peter

- Arthur Egli

- Richard Reiff

- Karl Faber

- Peter Röthlin

- Walter Fischer

- Othmar Rüst

- Hans Peter Good

- Gottfried Saugy

- Willi Heider

- Ulrich Pius

- Rudolf Haller

- Fritz Werren

- Thomas Hunziker

- Roland Müller

 

 

 

 

Kurzbericht über den Kassastand per 21.10.2007

von Fw Roland Müller

 

Geschätzte Mitglieder

Wie im letzten Jahres-Info möchte ich Euch auch dieses Jahr vorab eine kurze Zwischenbilanz über unsere Finanzlage abgeben:

Nach Bezahlung aller Rechnungen per Stichtag 21.10.2007 sind noch rund CHF 5‘000 flüssige Mittel vorhanden, wobei noch diverse Jahresbeiträge ausstehend sind und auch die Inserentenrechnungen in den nächsten Tagen eingehen dürften. Auch die zweite Tranche der Beitrag an den ZV des SFwV ist noch nicht abgebucht, so dass wir etwa auf Vorjahresstand liegen und ich die Finanzlage nach wie vor als intakt beurteile.

Da wir weiterhin keine Schulden haben und der grösste Teil unserer Bilanz durch unser Barvermögen und die Reserven ausgewiesen ist, sind unsere Finanzen auch dieses Jahr stabil.

Da auch bei den Ausgaben durch Anlässe keine grösseren Posten mehr zu erwarten sind, hoffe ich auf einen ausgeglichenen Rechnungsabschluss.

Ich freue mich, Euch an der Generalversammlung die dann bereinigten Zahlen vorzustellen und grüsse Euch

Euer Kassier, Fw Roland Müller

 

 

 

 

Dank an die edlen Spender

 

Folgende Kameradinnen und Kameraden haben die Aktivitäten unserer Sektion mit einer grosszügigen Spende unterstützt. Wir danken ihnen dafür herzlich!

 

Ammann Emil

Heinricht Siegfried

Rinaldi Luciano

Ammann Hugo

Hobi Walter

Rohner Rudolf

Andenmatten Joel

Hongler Roland

Röthlin Peter

Bachmann Albert

Hotz Markus

Rüdenmann Kurt

Bachmann Ernst

Hügi Theo

Rüegsegger Erwin

Bachmann Ernst

Hunziker Thomas

Sahli Hanspeter

Beerli Johann Emil

Hunziker Urs

Saugy Gottfried

Böhlen Hans

Ingold Rolf

Schaffner Ernst

Bucher Bruno

Intlekofer Leo

Scherrer Ernst

Burri René

Kaiser Hans

Schwarzenbach Ernst

Egli Arthur

Kämpf Matthias

Seiter René

Faber Karl

Leemann Karl

Stauffer Walter

Fischer Alfons

Lenz Harald

Steimer Rolf

Fischer Walter

Lindegger Karl

Stocker Josef

Gerber Fredy

Lüscher Walter

Ulrich Pius

Gmür Karl

Maillard René

Von Euw Anton

Good Hanspeter

Müller Roland

Walder Heinrich

Götti Paul

Müri Hans

Werren Fritz

Graf Walter

Nigg Wolfgang

Wildhaber Vitus

Häfele Bernhard

Peter Urs

Zimmermann Hugo

Hager Jost

Pichler Emma

Zollinger Walter

Haller Rudolf

Pittet Marcel

Zweifel Andreas

Heer Jakob

 

 

 

 

 

Unsere Donatoren

 

Donatorenliste 2007
der Sektion Zürich des Schweizerischen Feldweibelverbandes

 

UBS AG, Adj Uof Arthur Egli
(Herstellung Mitteilungsblätter)

Restaurant Bahnhof Wollishofen, Ernst Bachmann
(Stammlokal, Archiv)

 

 

 

 

Schiess-Ecke

von Hpt Fw Andreas Zweifel

 

Liebe Kameradinnen und Kameraden

Nach einem „fliegenden“ Wechsel an der vergangenen Generalversammlung im Januar 2007 habe ich den Job als Schützenmeister von Roli Hongler wieder übernommen. Die Schützenmeister der Sektion Zürich des SFwV sind offenbar ein reiselustiges Völklein – einer kommt grad aus Irland zurück und der andere wandert grad in die vereinigten Staaten aus. Auf jeden Fall hat es gut geklappt und die Übergabe des Amtes ist ohne besondere Vorkommnisse über die Bühne gegangen. 

So freut es mich, auch die Schiesssaison 2007 ohne Unfälle und Vorfälle abschliessen zu können. Ich danke den aktiven Schützen für ihre vorbildliche Disziplin im Umgang mit der Waffe, trotz munterer Stimmung im Stand. Leider haben auch in diesem Jahr nur wieder die „Usual Suspects“ den Weg auf den Hönggerberg gefunden. Schade eigentlich, denn der Schiesssport ist im Vergleich zu anderen Sportarten sehr günstig – bei uns gibt’s sogar am Endschiessen garantiert für jeden etwas zu gewinnen. Ich gebe die Hoffnung nicht auf und freue mich, im Jahr 2008 den einen oder anderen Neuschützen in unserem Kreise begrüssen zu dürfen.

Ein Highlight des Jahres 2007 war sicherlich das Freundschaftsschiessen mit den Feuerschützen Krauss-Maffei im Juni. Rund 20 Schützen nahmen am kameradschaftlichen Wettkampf auf 300 und 25 Meter teil. Unsere Münchner Freunde haben (schon fast traditionsgemäss) den 300m-Stand unter Dauerbeschuss genommen. Innert weniger als 2 Stunden war eine ganze Kiste GP11 verschossen – und dies trotz Parallelbetrieb auf dem 25m-Stand. Der spannende Schiesstag wurde abgerundet durch ein gemeinsames Abendessen in der Schützenstube und dem Absenden. Roland Müller hat übrigens die Ehre der Sektion gerettet und den ersten Platz geholt, vor Willi Tietze von den Feuerschützen Krauss-Maffei und Lorenz Strickler.

Ein weiteres Highlight des Jahres war das Endschiessen am 20. Oktober. Die Beteiligung war zur Freude des Schützenmeisters überdurchschnittlich hoch, sodass kein Speck und nur wenige (Trost-) Preise wieder nach Hause getragen werden mussten. Den ersten Platz holte sich Lorenz Strickler vor Othmar Rüst und Ursula Weber.

Neben unserem sportlichen und glücklicherweise harmlosen Schiessen auf dem Hönggerberg ist leider vor kurzem ein ganz anderes Schiessen auf dem Hönggerberg in die Schlagzeilen geraten. Mich selbst entsetzt eine solche Tat aufs Tiefste und spaltet mich in meiner Identität als Schweizer Bürger, Sportschütze und AdA. Vor einem Jahr hätte ich die Heimfassung der Waffe noch mit allen Mitteln verteidigt. Heute frage ich mich, ob es noch verantwortungsvoll ist, jedem dahergelaufenen 20-Jährigen eine Waffe in die Finger zu drücken. Offenbar hat sich die Gesellschaft so verändert, dass der Respekt vor der Waffe in gewissen Kreisen de facto nicht mehr existiert. Wichtig ist meiner Meinung nach, dass wir als Sportschützen in der zukünftigen Diskussion um neue Waffengesetze (welche zweifellos nun umso heftiger geführt werden) eine tragende Rolle einnehmen und neben dem Kampf um Verständnis und Akzeptanz für unseren Sport in der Gesellschaft auch der Bevölkerung das nötige Verständnis für die zunehmende Gefahr durch Waffenmissbrauch entgegenbringen.

 

 

 

 

The same procedure as last year? – The same procedure as every year“

von Adj Uof Othmar Rüst

 

James, der Butler von Miss Sophie wusste schon, dass sich gewisse Abläufe Jahr für Jahr wiederholen. So ist es auch mit dem Ablauf des Nationalfeiertages in der Stadt Zürich. Jahr für Jahr „the same procedure as every year“.

Salutschiessen - Frühstück - Warten - Umzug - Umtrunk

Nun gut, ich gebe ja zu, manchmal gibt es eine gewaltige Änderung. So zum Beispiel 1979, als es plötzlich einen Kanton mehr zu ehren galt. Oder, dass seit 2001 auch noch für jeden Stadtkreis ein Salut gefeuert wird. Weshalb 2001 fragst du? Was war denn da für ein besonderer Anlass, 710 Jahre nach dem Rütlischwur? Klar, 650 Jahre Zugehörigkeit zur Eidgenossenschaft (1. Mai 1351 beschworen die Bürger von Zürich ein ewiges Bündnis mit der Eidgenossenschaft). Aber das sind letztlich Kleinigkeiten im Ablauf der ganzen Feier. Doch halt, seit diesem Jahr eröffnet nicht mehr der Artillerieverein den Feiertag um 07:07 Uhr mit dem ersten Salut, sondern die Stadt um 00:01 Uhr mit einem Feuerwerk.

Nun aber zum Tagesablauf im Detail (Wetter und Redner vom 01.08.2007):

 

06:45

Treffpunkt Kolbenhof. Bereitstellen zum Salutschiessen.

06:58

Kurzansprache des Präsidenten des Artillerievereins

07:00

Geläut der Kirchen in der Stadt Zürich

07:06

Der Kommandant befiehlt „Salutschiessen zu Ehren der Kantone, 26 Schuss“

-

Geschützführer: „neues Ziel, Numero 1 allein, Feuereröffnung 0707, Feuer auf Befehl, Salutpatronen Ladung 1, Feuergeschwindigkeit 20, 26 Schuss.“

-

Das Geschütz wird für den 1. Schuss geladen

-

Das „Geschütz“ meldet bereit

-

Geschützführer: „Numero eins“

-

Richter (am Geschütz): „Feuer“

-

Der Verschlusswart zieht ab... Bumm

-

Es wird neu geladen und das „Geschütz“ meldet bereit.

-

Geschützführer: „Numero eins“ ... usw., usf.

-

Nach 26-mal „Bumm“ meldet der Geschützführer dem Kommandanten: „Feuer durch, 26 Schuss“

Nun folgt das ganze Procedere nochmals für die 12 Stadtkreise, allerdings im Abstand von 15 Sekunden.

 

Nach dem der letzte Salut verklungen war, hielt Stadtrat Andres Türler eine kurze Ansprache. In dieser musste er auch mitteilen, dass die Stadt den Nationalfeiertag bereits um 00:01 mit einem Feuerwerk eröffnet hatte. Streng nach dem Gesetz, welches am Nationalfeiertag das Zünden von Feuerwerk generell bewilligt. Und am 1. August um 00:01 Uhr ist nun mal Nationalfeiertag. Nun sind wir halt nicht mehr die Ersten, aber immer noch die Lautesten.

Nach den obligatorischen Fotos werden die Fahnen vorerst eingerollt und man verschiebt sich ins Schützenhaus Albisguetli zum Frühstück. Nach einer guten Stunde wird dann wiederum die Örtlichkeit gewechselt. Wir verschieben in den Raum „Bauschänzli“, wo unsere Fahrzeuge strategisch günstig parkiert werden. Zu Fuss geht’s dann zum „Gran Café“ am Limmatquai. (Irgendwie muss man ja die Zeit totschlagen.) So um 10:15 Uhr trudeln wir dann an der Werdmühlestrasse ein, um unseren Platz für den Umzug einzunehmen. Um 10:30 Uhr geht der Umzug los. Eingeklemmt zwischen zwei Marschmusikkorps, (welche natürlich nie den gleichen Takt spielen) stolpern oder marschieren wir über Urania- und Bahnhofstrasse zur Stadthausanlage, wo jeweils der offizielle Festakt stattfindet. Nur, bei uns heisst das, Fahne tief, hinten vorbei und ab durch die Mitte ins Bauschänzli. Nach einem letzten Umtrunk geht wieder jeder seines Weges. Dieses Jahr nicht regennass und auch nicht durchgeschwitzt.

Ach ja, es sind auch jedes Jahr der gleiche Fähnrich und die gleichen Fahnenwachen, welche ihre Ausgangsuniformen auslüften. Fred Kopp als Fähnrich, Walter Fischer, Urs Peter und der Schreibende als Fahnenwache.

 

 

 

 

Gruppe Schweiz ohne Armee

von Adj Uof aD Fred Kopp

 

Zur GsoA gibt es wieder Neues zu berichten. Ja, es gibt diese Gruppe immer noch, deren Kernziel die Abschaffung der Schweizer Armee mittels Volksentscheid ist. Zum 25jährigen Bestehen, das ausgiebig gefeiert wurde, einige Bemerkungen: Gefeiert wurde am 6. Oktober 2007 in der roten Fabrik in Zürich. Der Anlass begann 15.30 Uhr mit Diskussionen über die vergangenen 25 Jahre bewegter Friedenspolitik. Verschiedene Referenten waren dazu eingeladen, so z.B. Sedro Lenz (Schriftsteller). Danach folgten Referate über den Krieg und die Menschenrechte. Am brisanten Podium nahmen Albert A. Stahel (Strategieexperte), Claudia Hayat (Informationssstelle Militarisierung), Franco Cavalli (Alt Nationalrat SP) und Nationalrat Jo Lang (Grüne Zug und Vorstandsmitglied der GsoA) teil. Als ich diesen Bericht geschrieben habe, wusste ich noch nicht, ob Letztgenannter wieder gewählt wurde. Die Moderation dieses Anlasses oblag dem Journalisten Roman Schürmann von der Wochenzeitung WoZ. Anschliessend wurde der Film des verstorbenen Roman Brodmann gezeigt - Titel: Vom Schlachten der heiligen Kuh. Dieser Film wurde seinerzeit im deutschen Fernsehen ARD ausgestrahlt und hat gerade in unserem Land für Emotionen gesorgt. Erinnern wir uns und schauen zurück: Am 24. Februar 1985 beschliesst die Vollversammlung der GsoA die Armee-Abschaffungs-Initiative, die dann vom Stimmbürger am 26. November 1989 mit 64,4% abgelehnt wurde. Eine zweite Initiative wurde gestartet und am 10. September 1999 in Bern eingereicht. Die zweite Armee-Abschaffungs-Initiative hatte aber auch keine Chance. Diese wurde etwa im gleichen Verhältnis deutlich abgelehnt. Auch andere Aktivitäten wurden lanciert, jedoch ohne Erfolg. In Diskussion ist im Moment ein Verbot von Rüstungsgütern für andere Länder. Das Referendum ist kürzlich der Bundeskanzlei in Bern übergeben worden. Wobei die Anzahl gesammelter Unterschriften nicht berauschend ist. Es sind nur ca. 110 000. Da dürfte es für das Komitee sehr knapp werden. Eine Annahme durch das Stimmvolk hätte für die hiesige Rüstungsindustrie gravierende Folgen. Ein Export in andere Länder würde dann ganz verboten. Arbeitsplätze würden verloren gehen. Wer soll dies berappen bei einer Annahme durch das Stimmvolk? Natürlich wir Steuerzahler. Im Referendumstext steht unter anderem: „Der Export von Kriegsmaterial in andere Länder ist untersagt“. Dabei soll die militärische Produktion auf zivil umgestellt werden und der Bund soll während zehn Jahren die Kosten berappen. Wollen wir das? Ich glaube eher nicht. Wir dürfen uns der Verantwortung nicht entziehen. Exporte von Kriegsmaterial sind seit eh und je nicht in gefährdete Gebiete geliefert worden. Allenfalls sind sie über Kanäle abgewickelt worden, über die wir keine Kenntnis haben oder erst später davon erfahren haben. Das Thema Waffenexporte bleibt auf jeden Fall ein wichtiges Thema. Und das Schweizer Stimmvolk wird nach 1972 und 1997 über ein weiteres Verbot von Kriegsmaterial-Exporten zu befinden haben. Damals wurden die Vorlagen deutlich abgelehnt.

Über die Aufbewahrung der persönlichen Waffe samt Munition „nicht mehr zu Hause“ ist sehr viel geschrieben und diskutiert worden.  Vor allem die Frauenzeitschrift  „Anabelle“ hat da sehr viel Öl ins Feuer gegossen. Auch im Parlament gibt es sehr viel zu palavern. Die Linken und Netten wollen natürlich dem mündigen Bürger die Waffe wegnehmen. Es ist ein weiterer Versuch, die Armee in die Liquidation  zu schicken. Gefährlich sind diese Waffen nämlich nicht. Jedes Jahr verzichten Wehrentlassene auf eine Heimfassung. Also warum so viel Lärm um nichts? In diesem Zusammenhang verweise ich auf den kürzlich in unserem Verbandsorgan „Der Feldweibel“ erschienen Beitrag zum gleichen Thema. Die Initiative zu diesem Vorhaben ist kürzlich gestartet worden und wird von verschiedenen Organisationen getragen, so auch von der GsoA. Es wird lange dauern, bis wir als Stimmbürger (wenn überhaupt) an der Urne dazu Stellung nehmen dürfen. Aus heutiger Sicht glaube ich kaum an einen Erfolg der linken Kräfte.  In die gleiche Ecke gehört, wenn man wieder etwas zurückschaut, die Rothenturm-Initiative unter dem Motto „Mehr Mittel für Moorschutz“. 20 Jahre sind seit der Abstimmung vergangen, geändert hat sich jedoch nichts.  Die Bevölkerung ist nach wie vor unschlüssig. Um was ging es eigentlich damals? Das Militär wollte einen neuen Waffenplatz errichten, welcher dann allerdings bei der Annahme nicht gebaut werden konnte.

Zum Abschluss meines Berichtes stellt sich die Frage, was innerhalb der GsoA sich in naher Zukunft noch abspielen wird. Meiner Ansicht nach werden wir uns bald mit einem Referendum und einer Initiative zu beschäftigen haben. Zum einen geht es um ein totales Waffenausfuhrverbot (getragen von 35 Organisationen) und zum anderen um die Einlagerung der persönlichen Waffe im Zeughaus. In der vergangenen  Herbstsession  musste der Bundesrat bereits zu einer Motion Stellung nehmen, die eine Einlagerung der persönlichen Waffe im Zeughaus forderte. Er lehnte dies aus Kostengründen ab. (6 Mio Franken Aufwand pro Jahr). Der Kanton Genf bot dies übrigens bereits kostenlos an, wurde aber von Bundesrat Samuel Schmid zurückgepfiffen. Ausführlich über den Missbrauch von Waffen ist kürzlich in unserem Organ „Der Feldweibel“ berichtet worden.

Bald wird das VBS auch  die Beschaffung eines neuen Kampfflugzeuges als Ablösung des Tigers beantragen. Sicherlich werden die Linken dieses Geschäft wieder bekämpfen, obwohl es wohl niemandem einfallen würde, ohne Regenschirm das Haus zu verlassen. Also schützen wir uns doch auch in Zukunft mit einer Luftwaffe, welche ihre Aufgabe hervorragend erfüllt. Hier noch eine Anmerkung: In den letzten Monaten haben etliche Piloten die Luftwaffe verlassen und sich andere Arbeitgeber gesucht. Wo die Ursache für diesen Aderlass liegt, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Vielleicht liegt aber ein Zusammenhang in der folgenden Sachlage: Voraussichtlich im kommenden Frühjahr 2008 werden wir über die blödsinnige Initiative von Weber für ein Flugverbot von Kampfflugzeugen zu Übungszwecken in Tourismusgebieten entscheiden müssen. Bei Annahme wird dies gravierende Folgen nach sich ziehen. Für die Flugwaffe käme dies einem Grounding gleich! In Meiringen, einer der Stützpunkte der Luftwaffe, sind immerhin über 300 Personen beschäftigt. Es kann doch einer Region nicht gleichgültig sein, was dann schlussendlich passieren wird. Die Luftwaffe hat auch luftpolizeiliche Aufgaben innerhalb der UNO zu übernehmen. Dies glaube ich zumindest aus meiner Sicht. Dem Schweizer Bürger ist dies wohl kaum bewusst. Bleiben wir also als Grad-Uof wachsam und stehen zu einer Armee mit Zukunft.

Schlusswort: Den Linken und den Armeekritikern ist auch in Zukunft Paroli zu bieten. Die Armee hat auch in Zukunft eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. Den linken Kräften müssen wir deshalb die Stirn bieten. Geben wir unserer Armee auch in Zukunft die Mittel, welche sie zur Bewältigung ihrer Aufgabe benötigt, damit sie zur Sicherheit unseres Landes beitragen kann. Weitere Angriffe von linker Seite gegen die Schweiz mit Armee werden sicherlich folgen. Begegnen wir dieser Herausforderung mit unserem Fachwissen und verhindern somit ein Fiasko!

 

 

 

 

Die aktuelle Glosse

von Adj Uof aD Fred Kopp

 

Unter dieser Rubrik weiss ich wieder viel zu berichten: Konkret geht es um eine Reportage, die im Magazin des Tages-Anzeiger vom 10. Juni 2007 erschienen ist. Ich habe diesen Artikel gelesen und möchte Euch den Inhalt hier in kurzer Form wiedergeben. (Wer den ganzen Artikel, der übrigens zudem noch schön bebildert ist, nachlesen möchte, kann ihn beim Tages-Anzeiger direkt anfordern. Auch andere Printmedien haben ausführlich über dieses Projekt berichtet).

Das VBS hat eine neue Supertruppe geschaffen, welche aus Berufsmilitärs besteht. So genannte Rambos haben da allerdings keinen Platz. Diese Sondertruppe ist speziell für heikle Einsätze im In- und Ausland vorgesehen. Von gewissen Politikern auf nationaler Ebene wurde nach der Präsentation allerdings Bedenken geäussert. Die Spezialeinheit wird im Tessin auf dem Waffenplatz der Grenadiere ausgebildet. Sie gilt als „Geheimsache“ und verfügt auch über spezielles Material, Ausrüstung, Waffen etc. Die Bewerber für dieses Spezialdetachement werden vier Tage geprüft. Nur gerade jeder Fünfte schafft den Test. Das Emblem dieser Elite-Truppe besteht aus einem bissigen Wolf. Die Angehörigen bezeichnen sich als seriöse Handwerker. Angst ist für diese durchtrainierten Profis ein Fremdwort, denn sie müssen körperlich und psychisch fit sein, jung und voll motiviert. Das schwere Outfit besteht aus einer schusssicheren Weste, Kampfgilet, Brille und einem Spezialhelm. Diese Spezialagenten aus „Sämis“ Küche tragen bis zu 40 Kilo Ausrüstung auf sich.

Im Endausbau soll diese Spezialeinheit gegen 100 Leute umfassen. Dies ist aber ein Prozedere, das sich über Jahre hinziehen wird. Getarnte Späher als so genannte Spezialbeobachter sind dank ihrer Tarnung in der Landschaft kaum sichtbar. Wie Eingangs erwähnt, diese Spezialagenten sind auch für Auslandeinsätze gedacht, und zwar zur Unterstützung  der eigenen Truppen und zur Heimschaffung von Schweizer Bürgern aus Krisengebieten. Da möchte ich im Speziellen den nahen Osten erwähnen, wo man zurzeit nicht weiss, was sich weiterhin im Irak und dem Iran abspielen wird. Dieses Spezialdetachement kann man am ehesten mit der GSG 9 (BRD) vergleichen. Übrigens diese neue Formation tritt unter dem Namen AAD 10 auf und kostet im Moment 16 Millionen Franken jährlich. AAD steht für Aufklärungsdetachement. Im Einsatz steht es seit dem 1. August dieses Jahres und soll bis zum Jahr 2010 ihren Vollbestand erreichen. Die Schweiz musste bis anhin für spezielle Einsätze auf fremde Hilfe, wie etwa von Frankreich zurückgreifen. Jetzt lösen wir diese heikle Aufgabe selber. Auch im vorletzten Verbandsorgan ist diese neue Truppe ganz kurz vorgestellt worden.

 

 

 

 

Praktisch: WK-Termine auf dem Handy (aus Jahresinfo 2006)

WK-Daten sind neu nicht mehr nur dem Aufgebotsplakat und dem Internet zu entnehmen (www.armee.ch/wk), sie können auch bequem per Handy abgerufen werden. Dazu sendet der Benutzer ein kostenloses SMS mit dem Schlüsselwort SMS ARMEE gefolgt von seiner Einteilung an die Zielnummer 468 (z.B. SMS ARMEE PzSapStabskp11). Nach wenigen Augenblicken erhält er die Angaben zu seiner nächsten Dienstleistung als SMS zurück (Kosten CHF 0.40). Es besteht auch die Möglichkeit, anstelle eines SMS ein MMS anzufordern (Kosten CHF 1.50). Die Abfrage erfolgt mit dem Schlüsselwort MMS ARMEE gefolgt von der Einteilung an die Nummer 468. Die MMS enthält dann zusätzliche Informationen (z.B. Angaben zum Dispensationswesen) sowie das Logo des Bataillons oder der Abteilung.
(Quelle: ARMEE aktuell 2/06)

 

 

 

 

Einladung zum Jahresbott vom Donnerstag, 24.01.2008, 19:00 Uhr

Liebe Altgardisten und Altgardistinnen

Ich lade Euch herzlich zum 24. Jahresbott der Alten Garde ein und hoffe auf Euer zahlreiches erscheinen. Natürlich ist der Jahresbott auch im Jahres-Info ausgeschrieben, aber Ihr könnt Euch auch hier anmelden.

 

 

Programm:

Ort:

Restaurant Bahnhof (Stammlokal)
Wollishofen

Zeit:

19:00 Uhr Jahresbott
anschl. Nachtessen

Traktanden:

gemäss Satzungen:

  1. Bericht des Bannerherrn

  2. Bericht des Säckelmeisters

  3. Bericht und Antrag der Musterungskommission

  4. Wahlen

  5. Festlegung der Jahresordnung

  6. Statutenänderung Alte Garde

  7. Verschiedenes

Während dem anschliessenden, fakultativen Nachtessen haben wir die Gelegenheit, um zu plaudern, diskutieren, prahlen oder ganz einfach die Kameradschaft zu pflegen!

 

 

 

 

Einladung zur 58. Ord. Generalversammlung vom Samstag, 26.01.2007

 

Die Generalversammlung der Sektion findet am Samstag, dem 26. Januar 2008 in der Sport- und Freizeitanlage der UBS, Käferholzstrasse 40, 8047 Zürich statt. Wir dürfen also wie letztes Jahr das Gastrecht dort geniessen. Zusammen mit dem Organisator haben wir uns dieses Mal etwas ganz Spezielles ausgedacht: Im Anschluss an das ordentliche Geschäft findet ein Plauschwettkampf statt. Mehr soll hier allerdings noch nicht verraten werden (Mitbringen: Gute Laune).

Nach dem Wettkampf findet der kleine Apéro und im Anschluss das fakultative Mittagessen statt. Das Ende der Veranstaltung ist ca. um 15.00 Uhr. Dem Organisator Adj Uof a D Arthur Egli und seinen Helfern gebührt bereits jetzt an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

Also, sich einfach überraschen lassen und Anmelden. Das Kernteam der Sektion Zürich hofft auf eine rege Teilnahme.

Wie immer an dieser Stelle findet Ihr die offizielle Traktandenliste und wir bitten Euch, Änderungswünsche und Anträge rechtzeitig an die Sektionsadresse einzureichen. Auch für die Generalversammlung könnt Ihr Euch heute schon anmelden oder dies mit der Anmeldekarte aus dem Jahresinfo erledigen.

 

 

58. Ord. Generalversammlung vom Samstag, 26. Januar 2007

Versammlungsort:

Sport- und Freizeitanlage UBS
Käferholzstrasse 40
8047 Zürich (Bucheggplatz)
(Tel 079 744 77 46)

Programm:

09.00 Uhr

Türöffnung, Besammlung
Kaffee und Gipfel

09.30 Uhr

Beginn der Versammlung
(Behandlung der Traktanden)

11.00 Uhr

GV-Ende; anschliessend kleiner Plauschwettkampf

12.30 Uhr

kleiner Apero und anschl.

13:00 Uhr

Gemeinsames, fakultatives Mittagessen

15:00 Uhr

Ende der Veranstaltung

Tenue:

angemessene Zivilkleidung

Parkplätze:

Beim Tagungsort genügend vorhanden

 

Traktandenliste      (gemäss Artikel 27 der Sektionsstatuten)

der ordentlichen 58. Generalversammlung vom Samstag, den 26.01.2008

  1. Appell

  2. Rede / Grusswort Gäste

  3. Wahl der Stimmenzähler

  4. Abnahme des Protokoll der letzten Generalversammlung

  5. Totenehrung

  6. Abnahme des Jahresberichtes des Präsidenten

  7. Abnahme des Jahresberichtes des Technischen Leiters

  8. Jahresrechnung

    1. Bericht des Kassiers

    2. Bericht und Antrag der Rechnungsrevisoren

    3. Abnahme der Jahresrechnung

  9. Festsetzung des Jahresbeitrags

  10. Genehmigung des Voranschlages / Budgets

  11. Mutationen / Mitgliederbewegung

  12. Wahlen

    1. Des Präsidenten

    2. Des Vizepräsidenten

    3. Des Kassiers

    4. Des Technischen Leiters

    5. Der übrigen Vorstands- und Technischen Kommissions-Mitglieder

    6. Der Rechnungsrevisoren

    7. Des Fähnrichs

  13. Genehmigung des Jahresprogramms

  14. Beschlussfassung über die Zugehörigkeit zu anderen Körperschaften

  15. Beschlussfassung über Anträge der Mitglieder und des Vorstandes (siehe Artikel 18 der Sektionsstatuten)

  16. Statutenänderungen

  17. Ehrungen und Ernennungen

  18. Diverses

Anträge:

Jedem Mitglied steht das Recht zu, Anträge vor die Generalversammlung zu bringen und darüber Abstimmung zu verlangen. Die Anträge müssen schriftlich und begründet bis spätestens 4 Wochen vor der GV eingereicht werden.

 

 

 

 

 

Erscheinungstermine: Mitteilungsblatt und Jahresinfo 2008

 

 

Ausgabe

Redaktionsschluss

Versand

Verantwortlich

 

 

 

M-B 1/2008

(Inhalt: Berichte GV, Jahresprogramm def. mit Anmeldungen)

03.02.2008

25.02.2008

M-B 2/2008

(Inhalt: Berichte über erste Anlässe, Aussichten, Anmeldungen, Schiessen, MUZ)

23.03.2008

14.04.2008

M-B 3/2008

(Inhalt: Jahresmitte, Ausschreibungen Anlässe, Rückblicke)

11.05.2008

26.05.2008

M-B 4/2008

(Inhalt: letzte Anmeldungen, Berichte, Spenderliste, Ue-Stamm-AG)

13.07.2008

29.07.2008

M-B 5/2008

(allg. Rückblicke, Anlässe)

31.08.2008

15.09.2008

M-B 6/2008

Inhalt: Vorb. GV, Ausblicke

5.11.2008

25.11.2008

Evtl.

 

 

Reserve

Jahres-INFO 2008

05.11.2008

20.12.2008

A.   Zweifel
F. Kopp

 

 

 

 

 

 

Letzte Bearbeitung am Sonntag, 03. Januar 2010 02:12