Jahresausgabe 2009

 

 

 

An dieser Ausgabe haben mitgeschrieben:

Fw Roland Müller, Adj Uof Urs Peter, Adj Uof Fred Kopp, Hpt Fw Harald Lenz, Hpt Fw Andreas Zweifel

 

 

Gedanken des Redaktors

Von Fw Andreas Zweifel

 

Liebe Leserin

Lieber Leser

Wenn man der in- und ausländischen Presse Glauben schenkt, steht es schlecht um das Image der Schweiz. Der Steuerstreit mit den USA und einigen Europäischen Staaten, der Bankenskandal und die angenommene Minarett-Initiative haben der Schweiz als Marke arg zugesetzt. Von allen Seiten wird nun verbal auf uns  geschossen. Politiker aus dem In- und Ausland stellen sogar die direkte Demokratie in Frage.

Doch bei verschiedenen Umfragen im benachbarten Ausland stellt man fest, dass das „einfache Volk“ wohl  eine Minarett-Initiative ebenfalls gut heissen würde, wäre sie im jeweiligen Land möglich. Dies zeigt doch beeindruckend, wie in anderen Ländern das Volk von der Politik bevormundet wird – selbst wenn die Politiker frei gewählt wurden.

Ich weiss selbst nicht, ob es sinnvoll ist, die Minarette zu verbieten oder nicht – um ehrlich zu sein, ich verstand die ganze Aufregung nicht und habe gegen die Initiative gestimmt. Im Nachhinein bin ich aber nicht unzufrieden mit dem Abstimmungsergebnis. Der Stolz, in einem Staat leben zu dürfen, in dem das Volk das letzte Wort hat, überwiegt!

Viel Vergnügen bei der Lektüre und alles Gute im 2010!

Andreas Zweifel, INFO-Redaktor, Jahresausgabe 2010

 

 

 

 

Jahresbericht aus Vorstand und technischer Kommission

Zuhanden der 60. Generalversammlung vom 23.01.2010

 

Liebe Kameradinnen und Kameraden

Ein für den Gesamtverband ereignisreiches und wahrscheinlich auch schicksalsschweres Sektionsjahr neigt sich dem Ende entgegen, und seit ich mich das letzte Mal vor den PC gesetzt habe, um über die Sektionsereignisse zu schreiben, ist die Zeit wie im Fluge vergangen.

 

1. Vorwort

Auch dieses Jahr ist aus Sicht der Sektion Zürich geordnet und in den Bahnen der Vorjahre verlaufen, so dass mein letztjährig angesprochenes „Copy-paste“ auch dieses Jahr funktionieren würde, wäre da nicht der Zentralvorstand:

An der Delegiertenversammlung 2009 hätte der Zentralvorstand rund um unser Ehrenmitglied Willi Heider abgelöst werden sollen, und noch zu Tagungsbeginn schien die Sektion Zürich Oberland in den Startlöchern zu stehen. Doch wie so oft im Leben kam es anders: Nach einer aufwändigen Powerpoint-Show zog die Sektion Zürich Oberland ihre Bereitschaft zur Übernahme der Zentralvorstandsgeschicke (für viele sehr überraschend) zurück und der Eclat war passiert.

Seither wirkt der alte Zentralvorstand ai und wie es derzeit aussieht, kann an der nächsten DV dann endlich wieder ein   Zentralvorstand  gewählt werden.

Da kann ich nur von Glück sagen, dass in unserer Sektion alles rund läuft und der Geist der Kameradschaft und Freundschaft im Vordergrund steht. So können wir die „Techtelmechtel“ im ZV mit Distanz beobachten, und unsere Sektion hat weiterhin Ihre Daseinsberechtigung als Gradverband.

Da bislang keine Rücktritte im Vorstand angekündigt sind, darf ich weiter auf unsere eingespielte Crew zählen und danke bereits an dieser Stelle ganz herzlich meinen Vorstandskollegen für die geleistete Arbeit, aber auch der Vorsteherschaft der Alten Garde und allen unseren helfenden Mitgliedern, die das „Boot SFwV Sektion Zürich“ weitertragen.

Ganz einen besonderen Dank gebührt dem alten Zentralvorstand und insbesondere unseren Doppelfunktionären im ZV: Unsere Vorstandsmitglieder Adj Uof Willi Heider (Zentralpräsident SFwV) und Adj Uof Fred Kopp (Vorstandsmitglied ZV SFwV). Sie haben trotz der misslichen Ausgangslage das Boot weitergesteuert, und so hoffen wir nun alle, dass ihre Nachfolger bereitstehen.

 

2. Generalversammlung

Im Mitteilungsblatt 1/2009 berichtete ich Euch kurz über wichtigsten Traktanden unserer Generalversammlung vom Samstag, 24.1.2009, die wir zusammen mit der Alten Garde bei unserem Stammwirt Ernst Bachmann in Zürich durchführten. Da die Alte Garde Jubiläum feierte, haben wir uns entschlossen, auch die GV der Sektion am gleichen Samstag durchzuführen. Abgerundet durch die Besichtigung der Werft in Zürich Wollishofen. An der GV nahmen 33 Gradkameradinnen und Kameraden sowie 2 Gäste teil. Da keine besonders „gefährlichen Traktanden“ zu bearbeiten waren, wickelte sich der geschäftliche Teil sehr speditiv ab und wir konnten mit kleiner Verspätung zu den gesellschaftlichen Programmteilen schreiten.

Das ausführliche Protokoll der Generalversammlung kann beim Vorstand eingesehen werden (wie in den letzten Jahren wird Othmar das Protokoll auch auf unserer Homepage veröffentlichen).

 

3. Arbeiten des Vorstandes

Wie in den letzten Jahren hat der Vorstand die Sektionsgeschäfte an sechs ordentlichen Sitzungen (sowie der gemütlichen Jahresanfangssitzung zusammen mit der Vorsteherschaft der Alten Garde) vorbereitet und organisiert.

Gerne erwähnte ich auch dieses Jahr wieder, dass unsere Vorstandssitzungen für alle Mitglieder öffentlich zugänglich sind (siehe Jahresprogramm), und alle sind herzlich willkommen. Doch auch dieses Jahr nutzte leider kein Mitglied diese Möglichkeit.

Wie seit 2004 eingeführt, haben wir die Sitzungen jeweils nach den Monats-Schiessen am Dienstag-Abend in der Schützenstube Zürich-Höngg angesetzt. Die Wintersitzungen schliesslich fanden wie in den Vorjahren bei unserem Stammwirt Ernst Bachmann in Zürich Wollishofen statt. Die Zusammenarbeit in unserem Vorstand wie auch die Zusammenarbeit mit der Vor-steherschaft der Alten Garde klappte wie immer bestens, und das gute Arbeitsklima macht Freude an der Erledigung der Arbeiten; herzlichen Dank an alle Beteiligten. Wie üblich war die Vorstandsarbeit geprägt durch die Organisation der geplanten Anlässe, durch die Mutationsmeldungen (momentan sind wir nicht mehr ganz 300 Mitglieder), durch den Kassabericht sowie durch die Mitteilungsblätter / Infos etc.

Auch das Sektionsjahr 2009 war wieder schwergewichtig von den Schiessen in Höngg geprägt, die anderen Anlässe wurden jeweils von einer kleinen Zahl Interessierter besucht. Die früher geplante Sektionsreise haben wir im 2009 ins Krauss Maffei Schiessen integriert und neben dem Samstagnachmittag- Schiessen am Sonntag einen schönen Ausflug mit unseren deutschen Kameraden erlebt. Auch für 2010 möchten wir einen speziellen Höhepunkt setzen, und da die Sektion ja Geburtstag feiert, ist vorgesehen, im Sommer einen Ausflug zu machen, etwas separat von der GV. Damit wir dabei Eure Wünsche berücksichtigen können, lade ich alle ein, uns Eure Ideen mitzuteilen.

 

4. Ehrenmitglieder / Veteranen

An der letzten GV wurden keine Ernennungen zu Ehrenmitgliedern vorgenommen, sodass die Liste unverändert 21 Ehrenmitglieder umfasst. An der letzten Delegiertenversammlung wurden wieder diverse Mitglieder zu „Veteranen“ ernannt (die Listen sind weiter hinten in diesem Heft).

 

5. Stämme / Höck

Bereits zum wiederholten Male durften wir für die Sektionsstämme das Gastrecht bei der Alten Garde im Restaurant Bahnhof Wollishofen (ab Sommer im Rest. Muggenbühl) geniessen; doch auch von dieser Möglichkeit des Zusammenkommens machen nur wenige junge Gradkameraden Gebrauch! Deshalb erneuere ich auch dieses Jahr meinen „früheren“ Aufruf: Die Stammdaten veröffentlichen wir jeweils im Jahresprogramm. Wir treffen uns alternierend am mittleren Dienstag oder Donnerstag, jeweils ab 19 Uhr im Rest. Muggenbühl Wollishofen.

Neumitgliederstamm: Auch in diesem Jahr führten wir keinen speziellen „Neumitgliederstamm“ durch, doch wurden alle Neueingetretenen zur GV eingeladen.

 

6. Zugehörigkeit zu anderen Organisationen

An der Generalversammlung fassen wir jeweils den Beschluss, zu welchen Organisationen wir uns zugehörig erklären, aktuell sind dies:

  • Zürcher Miliz Compagnie 1861

  • Sektion Zürich des eidg. Wehrbundes

  • Stadtzürcher Bundesfeierkommittee

  • Zürcher Winkelriedstiftung

  • Verein der Freunde des Museums der schweiz. Fliegertruppen

 

7. Jahresprogramm 2009

Wie an der letzten GV verabschiedet, haben wir im Sektionsjahr 2009 folgende Anlässe durchgeführt:

  • einen Jahresbott der Alten Garde und eine GV

  • 5 Standschiessen in Höngg sowie ein Endschiessen, zusätzlich waren 2 auswärtige Schiessen eingeplant, doch das Aarg. Fw-Schiessen wurde nicht durch-geführt; zus. in alter Tradition das Krauss Maffei Schiessen. (Auch das geplante Fw-schiessen wurde nicht durchgeführt.)

  • Besuche der ZV-Anlässe

sowie das Gastrecht bei der Alten Garde an:

  • 9 Stämmen der Alten Garde

  • einem Überraschungsstamm

  • einem Weihnachtsstamm

 

8. Schlusswort

Wie jedes Jahr richte ich im Schlusswort die Bitte an Euch, uns für das Jahresprogramm Eure Wünsche und Vorstellungen mitzuteilen, damit wir ein für alle attraktives Jahresprogramm erstellen können. Lasst uns also gute Ideen zukommen, damit wir diese einplanen und allen die Daten bekannt machen können.

Schliesslich bleibt mir noch, allen Helferinnen und Helfer für die Durchführung resp. Unterstützung bei Anlässen oder organisatorischen Arbeiten zu danken.

 

Viele Grüsse

Für den Vorstand, Euer Kassier, Fw Roland Müller

2.11.2009

 

 

 

 

Jahresbericht des Bannerherrn über das Jahr 2009

Zuhanden des 26. Jahresbottes vom 23. Jänner 2010

 

Erneut ist es an der Zeit, zurückzuschauen und für alle, die nicht dabei sein konnten, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Nachstehend also mein Jahresbericht über das Jahr 2009 der Alten Garde.

 

Weihnachtsstamm 2008

Zum Weihnachtsstamm 2008 trafen sich am 16. Dezember 21 Kameradinnen und Kameraden. Dieser Stamm zum Ausklang des Jahres war ein geselliges Beisammensein ohne Produktionen und Musik. Unsere Weihnachtsdekoration – der wie gewohnt schön geschmückte Weihnachtsbaum – wurde einmal mehr in der Innerschweiz gefällt, nach Wollishofen transportiert, aufgestellt und dekoriert. Von wem? Herzlichen Dank an Lorenz für die damit verbundene Arbeit und die Übernahme der Kosten.

Wie es sich an Weihnachten gehört, wurden auch Geschenke verteilt: Panettone, Rotwein und Salsiz waren die Gaben, die jeder nach Hause nehmen durfte.

Unsere liebe Chronistin, Ursula Weber, übernahm die Kosten für das Essbare und unser Stammwirt, Ernst Bachmann, überliess uns die Tranksame zum Einstandspreis. Herzlichen Dank.

 

Jahresbott Nr. 25, 2009

„Synergie und Effizienz“. Unter diesem Motto führte die Sektion erstmals den Jahresbott und die Generalversammlung am gleichen Tag durch. Der Tag begann um 09.00 Uhr mit Kaffee und Gipfeli im Stammlokal, Restaurant Bahnhof Wollishofen. Anschliessend fand während einer Stunde der Jahresbott statt. Nach einer kleinen Erfrischung wurden während einer weiteren Stunde die Geschäfte der Sektion abgehandelt. Da es sich bei der Alten Garde um den 25. Jahresbott, also einem kleinem Jubiläum, handelte, wurde natürlich noch ein kleines Rahmenprogramm organisiert. In einem kurzen Fussmarsch ging es zur Werft der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft, die wir in zwei Gruppen besichtigen konnten. Aufgrund seines runden Geburtstages, den Willi Heider dieses Jahr feiern durfte, wurde der Apéro von ihm offeriert. Herzlichen Dank dafür. So ging es wieder zurück ins Stammlokal zum Mittagessen, das von der Kasse (dem Säckel) der Alten Garde aus Anlass des Jubiläums übernommen wurde.

Das Zusammenlegen der beiden Versammlungen hat sich bewährt, und darum wird das auch im 2010 so sein (ein allfälliges Fest – die Sektion feiert im 2010 ihr 60-jähriges Bestehen – wird dann später im Jahr stattfinden).

Nun zu den Geschäften des Jahresbotts:

32 Kameradinnen und Kameraden folgten der Einladung zum 25. Jahresbott. Es konnte pünktlich um 09.30 Uhr mit der Abhandlung der Traktanden begonnen werden. Seit jeher sind in der Alten Garde Abstimmungen und Wahlen einstimmig. So wurde auch an diesem Jahresbott mein Jahresbericht, abgedruckt im Jahresinfo, einstimmig genehmigt. Dasselbe galt auch für die Jahresrechnung des Säckelmeisters René Maillard. Sie wurde auf Antrag der Musterungskommissäre einstimmig genehmigt.

Schon sind wir beim Traktandum Wahlen: Meine Kamera-den in der Vorsteherschaft, die Chronistin Ursula Weber und der Säckelmeister René Maillard mussten in ihren Ämtern bestätigt werden. Sie stellten sich für weitere 2 Jahre zur Verfügung und wurden auch einstimmig wiedergewählt. Herzliche Gratulation.

Nach 5 Jahren endete die Amtszeit von Karl Leemann als Musterungskommissär. Als Nachfolger konnte die Vorsteherschaft der Versammlung Arthur Egli vorschlagen. Auch ihm wurde das Vertrauen für 5 Jahre einstimmig ausgesprochen.

Die Jahresordnung wurde, wie im Jahresinfo provisorisch abgedruckt und – wen wundert es – einstimmig genehmigt.

Unter dem Traktandum „Verschiedenes“ wurde von der Möglichkeit zur Wortmeldung kein Gebrauch gemacht. So blieb nur noch, Karl Leemann für seine Arbeit als Musterungskommissär mit einem kleinen Präsent zu danken.

 

Jahresordnung 2009

Das Jahresprogramm der Alten Garde ist von den Stammabenden und dem Schiessen geprägt. Es wurde so, wie vom Jahresbott genehmigt, durchgeführt. Vom Weihnachtsstamm, Jahresbott, MuZ und Überraschungsstamm wurde in diesem Bericht und andernorts in diesem Heft bereits berichtet.

 

MuZ 2009

Wie jedes Jahr betrieb ich mit meinem bewährten Helferteam für die Läufer des MuZ unsere Festwirtschaft bei der Badeanstalt Cham. Besten Dank an meine Helfer, die es vorgezogen haben, den Tag am MuZ zu verbringen, anstatt in Bern an der 60. Delegiertenversammlung teilzunehmen, die gleichentags stattfand. Im 2008 hatten wir eine neue Hütte, die uns die Arbeit des Aufstellens ersparte. Hätte es geregnet, wäre diese jedoch hoffnungslos zu klein gewesen. So haben wir uns entschieden, dieses Jahr die grosse Hütte zu bestellen.
Diese Hütte werden wir auch für 2010 wieder reservieren. Nachdem auf die Saison 2008 ein Wechsel in der Betriebsführung der Badeanstalt stattgefunden hatte, war das jetzt erneut der Fall. Auch bei Regula Strebel, der neuen Bademeisterin, konnten wir auf die Infrastruktur der Badi, soweit für uns notwendig, zurückgreifen. Besten Dank.

Bei Lorenz und Rosmarie durften wir einmal mehr die legendäre Gastfreundschaft geniessen und den Abend ausklingen lassen.

Für die Verpflegung sorgte unser Stammwirt. Im Bahnhöfli wurden leckere Hörnli mit Gehacktem vorbereitet, welche dann bei Lorenz genüsslich verspeist wurden. Herzlichen Dank an Ernst Bachmann und auch allen, die immer wieder etwas Feines zum Dessert mitbringen.

 

 

Überraschungsstamm 2009

Allen Leuten Recht getan ... Bei der Organisation eines Überraschungsstamms sollte Einiges berücksichtigt werden: So sollte der Ort gut mit dem ÖV erreichbar und auch ein Parkhaus in der Nähe sein. Und zu Fuss sollte man auch nicht zu weit gehen müssen. So war der Treffpunkt Uraniaparkhaus ideal für Automobilisten und vom HB aus ist dieses auch in fünf Minuten erreichbar. Aber was besichtigt man dort? Ich glaube, niemand wusste, dass in der Zivilschutzanlage des Uraniaparkhauses das Museum der Stadtpolizei untergebracht ist. Fünf Minuten zurück und man ist wieder am Bahnhofsplatz, wo wir zum Nachtessen in unser altes Stammlokal, das Restaurant Du Nord, gingen. Heute heisst das Lokal allerdings Au Gratin und Gratin in den verschiedensten Varianten gab es auch zum Essen – offeriert von der Alten Garde. Herzlichen Dank an Fred Kopp für seinen Bericht über diesen Anlass. Ihr findet diesen, wie auch wieder eine Fotocollage, ebenfalls in diesem Heft. Gefreut habe ich mich über spätere Aussagen einiger KameradInnen, dass dies eine gute Idee und ein gelungener Anlass gewesen sei.

 

Stammlokal

Viele Jahre war das Restaurant Bahnhof in Zürich Wollishofen unser Stammlokal. Dass es eine Veränderung geben wird, wussten wir schon lange. Und in diesem Jahr war es dann soweit: Das Bahnhöfli schloss seine Türen. Gross war unsere Erleichterung, als uns unser Stammwirt Ernst Bachmann eröffnen konnte, dass unser neues Stammlokal gar nicht so weit entfernt sein würde: er übernehme das Restaurant Muggenbühl. So kam es, dass der Mai-Stamm unser letztes Zusammentreffen am alten Ort war und unser erster Stamm im Juni bei bestem Wetter im wunderschönen Garten des Restaurants Muggenbühl stattfinden konnte.

 

Mutationen

Auch 2009 mussten wir von einem lieben Kameraden und Ehrenmitglied Abschied nehmen. Völlig unerwartet wurde Karl Leemann von dieser Welt abberufen. Er war in den vergangenen Jahren fast an jedem Stamm anwesend und bis zum Jahresbott 2008 hatte er auch noch das Amt als Musterungskommissär der Alten Garde inne. Viele Kameraden erwiesen ihm an der Beerdigung die letzte Ehre. Wir werden ihn in guter Erinnerung behalten.

Karl Leemann

 

Unter dieser Rubrik begrüsse ich jeweils die Kameraden, die das 42igste Altersjahr vollendet haben und somit in die Alte Garde „übertreten“. Nur gibt es dieses Jahr leider niemanden zu begrüssen, will heissen, dass wir mit Jahrgang 1967 keine Mitglieder im Bestand haben.

 

Dank

An dieser Stelle ist es mir ein Bedürfnis, allen zu danken, welche die Alte Garde mit ihren Spenden oder auf andere Weise während des Jahres immer wieder unterstützen. Einige von Euch wurden im Bericht namentlich erwähnt und allen anderen danke ich hier ganz herzlich für ihre Grosszügigkeit.

 

Gruss

Wieder steht Weihnachten vor der Türe. Ich wünsche Euch und Euren Angehörigen frohe Feiertage und einen guten Rutsch ins 2010. Ich hoffe, dass wir uns alle an dem einen oder anderen Anlass wiedersehen werden.

Adj Uof Urs Peter

Bannerherr

 

 

 

 

Unsere Neumitglieder

Wir begrüssen ganz herzlich in unserem Kreis die folgenden Kameraden:

 

Hpt Fw

Herzog Pascal

Hpt Fw

Ottinger Thomas

Hpt Fw

Vinzens Franc

Hpt Fw

Hitz Lukas

Hpt Fw

Quero Christian

Hpt Fw

Wenger Peter

Hpt Fw

Homberger René

Hpt Fw

Stocker Martin

Hpt Fw

Wüthrich Ralph

Hpt Fw

Koller Claudio

Hpt Fw

Strässle Sandro

 

 

 

 

Neue Mitglieder der "Alten Garde"

Mit Vollendung des 42. Altersjahres erfolgt der Eintritt in die "Alte Garde"

Keine Mitglieder mit Jahrgang 1967

 

Mitglied

Geb.-Datum

Mitglied

Geb.-Datum

 

 

 

 

Runde Geburtstage

Folgende Mitglieder durften im Jahr 2009 einen runden Geburtstag feiern:

 

Name Vorname

Alter

Name Vorname

Alter

Name Vorname

Alter

Gisler Karl

70

Albrecht Werner

60

Hiltebrand René

40

Schmid Peter

60

Sahli Hanspeter

60

Bolliger Markus

40

Thommen Hansruedi

60

Strub Priska

50

Denic Alexander

30

Fisler Alois

60

Schramm Wolfgang

50

Peter Stephan

30

Heider Willi

60

Zuppinger Irene

50

Dietiker Andreas

30

Meier Georg

60

Hofstetter Jürg

50

Beerli Johann Emil

60

Peter Urs

50

 

 

 

 

Neue Freimitglieder

Mit Vollendung des 75. Altersjahres

 

Mitglied

Geb.-Datum

Mitglied

Geb.-Datum

Böhlen Hans

27.06.1934

Nigg Wolfgang

21.10.1934

Gmür Karl

05.02.1934

Zimmermann Hugo

26.04.1934

 

 

 

 

Unsere Ehrenmitglieder

 

- Lorenz Strickler (Ehrenpräsident)

- Joel Andermatten

- Fred Kopp

- René Burri

- Roland Müller

- Arthur Egli

- Urs G. Peter

- Karl Faber

- Richard Reiff

- Walter Fischer

- Peter Röthlin

- Hans Peter Good

- Othmar Rüst

- Willi Heider

- Gottfried Saugy

- Rudolf Haller

- Pius Ulrich

- Thomas Hunziker

- Fritz Werren

 

 

 

 

Kurzbericht über den Kassastand per 31.10.2009

von Fw Roland Müller

 

Geschätzte Mitglieder

Für das Jahresinfo und als Vorbereitung für die letzte Vorstandssitzung im 2009 habe ich wie in den letzten Jahren „Kassasturz“ gemacht und möchte Euch eine kurze Zwischenbilanz über unsere Finanzlage abgeben:

Unsere Kasse ist auch nach Bezahlung aller offenen Rechnungen (inkl. Der 2. Tranche des Jahresbeitrags an den ZV) gut im Plus, obschon noch 53 Jahresbeiträge ausstehend sind und auch die Inserentenrechnungen noch pendent sind.

Somit behaupte ich, dass wir gut unterwegs sind und ich davon ausgehe, dass wir mindestens auf Vorjahresstand abschliessen können.

Der Vorstand hat die Finanzen sehr sparsam verwaltet und da wir keine ausserordentlichen Ausgaben hatten, präsentiert sich die Finanzlage zufriedenstellend. Weiterhin darf ich Euch berichten, dass wir keine Schulden haben und der grösste Teil unserer Bilanz durch unser Barvermögen und die Reserven ausgewiesen ist. Unsere Finanzen dürfen also auch dieses Jahr als stabil eingestuft werden.

Da auch die Mahnbriefe für die ausstehenden Jahresbeiträge unterwegs sind, hoffe ich noch auf diverse Gutschriften.

Ich freue mich, Euch an der Generalversammlung die dann bereinigten Zahlen vorzustellen und grüsse Euch

Euer Kassier, Fw Roland Müller

 

 

 

 

Dank an die edlen Spender

 

Folgende Kameradinnen und Kameraden haben die Aktivitäten unserer Sektion mit einer grosszügigen Spende unterstützt. Wir danken ihnen dafür herzlich!

 

Stand 30.09.2009

Ammann Hugo

Hongler Roland

Röthlin Peter

Beerli Johann Emil

Hotz Markus

Rüdenmann Kurt

Bucher Bruno

Hügi Theo

Rüegsegger Erwin

Droz Thomas

Hunziker Thomas

Saugy Gottfried

Egli Arthur

Illi Paul

Scherrer Ernst

Faber Karl

Intlekofer Leo

Schwarzenbach Ernst

Fischer Walter

Kämpf Matthias

Steimer Rolf

Gerber Fredy

Leemann Karl

Strickler Lorenz

Good Hanspeter

Lenz Harald

Ulrich Pius

Götschi Werner

Lüscher Walter

Von Euw Anton

Götti Paul

Maillard René

Walder Heinrich

Graf Walter

Müller Roland

Weber Ursula

Häfele Bernhard

Müri Hans

Werren Fritz

Hager Jost

Nigg Wolfgang

Wildhaber Vitus

Haller Rudolf

Peter Urs

Zollinger Walter

Heer Jakob

Pichler Emma

Zweifel Andreas

Heinricht Siegfried

Pittet Marcel

Hiltebrand Marcel

Rohner Rudolf

 

 

 

 

Unsere Donatoren

 

Donatorenliste 2009
der Sektion Zürich des Schweizerischen Feldweibelverbandes

 

Hr. Arthur Egli
für die tatkräftige Unterstützung bei den Mitteilungsblättern

-          Hr. Ernst Bachmann, Rest. Muggenbühl Wollishofen
als unser Stammwirt

 

 

 

 

Schiess-Ecke

von Hpt Fw Andreas Zweifel

 

Liebe Kameradinnen und Kameraden

Die Schiesssaison des 60. Sektionsjahres verlief wiederum ohne Zwischenfälle. Es ist für mich jeweils eine Freude zu sehen, wie die Schützinnen und Schützen unserer Sektion mit Routine aber trotzdem mit grosser Selbstdisziplin die verschiedenen Schiessprogramme absolvieren. So herrscht jeweils während den Dienstag-Abenden eine lockere und entspannte Atmosphäre.

 

Preisübergabe an Thomas Olschinski beim Absenden

Innerhalb unserer Sektion ist das Schiessen, neben den Stämmen, ein Schwerpunkt, der nicht mehr aus dem Jahresprogramm wegzudenken ist. So erstaunt es denn auch nicht, dass der diesjährige Sektionsausflug mit dem Freundschaftsschiessen Krauss-Maffei zusammen gelegt wurde. Ich gebe zu, es war kein Grossanlass, und als Reiseziel musste die Stadt Zürich herhalten. Aber es war die ideale Gelegenheit, unsere Heimat wieder einmal neu zu entdecken und den Freunden aus Deutschland näher zu bringen. Die Idee dazu stammte eigentlich von den Feuerschützen Krauss-Maffei aus München. Georg „Schorsch“ Gail, der alljährlich für seine Kameradinnen und Kameraden die Reise in die Schweiz organisiert, fragte mich bereits im letzten Jahr nach günstigen Hotelzimmern in der Region, da die Hin- und Rückreise am gleichen Tag jeweils sehr ermüdend sei. Als ich in der darauffolgenden Vorstandssitzung meine Vorstandskollegen darüber informierte, war schnell die Idee geboren, aus dem eintägigen Schiessanlass ein zweitägiges „Event“ mit passendem Rahmenprogramm zu schustern. 

So haben wir dann im Anschluss an den Schiesswettkampf am Bürkliplatz abgemacht und mit unseren deutschen Freunden einen netten Abend auf einem Schiff der ZSG verbracht. Die Rundfahrt dauerte ca. eineinhalb Stunden und reichte aus, um gemütlich miteinander etwas zu essen und das Eindämmern zu geniessen. Im Anschluss führte uns Lorenz Strickler noch in die Weinschenke des Hotels Hirschen an der Hirschengasse 6. Bei einem köstlichen Glas Wein wurde uns dann alles über die interessante Geschichte des Gebäudes erzählt. Ein alter Ziehbrunnen aus dem 14. Jahrhundert ist als einmaliges Zeitdokument im historischen Gewölbekeller zu bewundern.

Am  Sonntag morgen zeigte uns eine sympathische Dame von Zürich-Tourismus die „archäologischen Fenster“ der Stadt Zürich. Hierbei handelt es sich um eine Stadtführung der besonderen Art, bei der man mit einem Schlüssel in verschiedene Keller der Altstadt eindringen und dort Teile der römischen Festung oder der mittelalterlichen Stadtmauer besichtigen kann. Selbst ein Ehgraben wurde durchschritten, in dem im Spätmittelalter die Einwohner ihre Abfälle aus Küchen und Latrinen entsorgten. Glücklicherweise ist der Geruch mit den Jahrhunderten verflogen. Mit einem gutbürgerlichen Mittagessen im Restaurant Zeughauskeller endete der Anlass dann würdevoll. Wir werden auch im nächsten Jahr den Krauss-Maffei-Anlass in diesem Rahmen durchführen. Nähere Infos folgen in den Mitteilungsblättern. Das Freundschaftsschiessen gewann übrigens Thomas Olschinski von den Feuerschützen Krauss-Maffei vor Othmar Rüst und Schorsch Gail.

Die Schiess-Trainings jeweils am ersten Dienstag des Monats während der Schiesssaison wurden erwartungsgemäss rege von den Stammschützen besucht. Leider fanden aber in diesem Jahr ausser den treuen Stammschützen fast keine anderen Mitglieder den Weg auf den Hönggerberg.

Externe Schiessen wurden in diesem Jahr keine besucht. Seit dem Wegfall des Aargauer Fw-Schiessen ist es schwierig, noch Leute zum Emmentaler Schiessen zu motivieren. Das schweizerische Fw-Schiessen in Emmen wurde zu Beginn des Jahres von den Organisatoren ganz abgesagt. Der Vorstand wird sich noch überlegen, ob allenfalls ein anderes externes Schiessen ins Jahresprogramm 2010 aufgenommen wird.

Das Endschiessen schliesslich fiel fast einem EDV-bedingten Fehlerteufel zum Opfer. Leider unterschied sich die Schiesszeit im Jahresprogramm des Jahresinfos von der Schiesszeit auf dem separat versendeten Jahresprogramm. Dummerweise wurde dieser Fehler zu spät bemerkt, sodass ein Teil der Schützen bereits am Morgen zum Schiessen erschien und der andere Teil, wie vom Schützenmeister eigentlich geplant, am Nachmittag. So kamen in diesem Jahr weniger Schützinnen und Schützen in den Genuss des Endschiessens als im Vorjahr. Ich möchte mich bei denjenigen entschuldigen, welche am Morgen des Endschiessens vergebens auf den Hönggerberg fuhren. Das nächste Endschiessen findet übrigens definitiv am 25. September 2010 um 09.00 Uhr statt.

Ich wünsche allen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins 2010.

Euer Schützenleiter

Andreas Zweifel

 

 

 

 

Überraschungsstamm "Alte Garde" vom 15.09.2009

von Adj Uof aD Fred Kopp

 

Alle Jahre wieder im September ist der Stamm etwas Besonderes. Niemand (ausser dem Organisator) weiss, wo der Überraschungsstamm der Alten Garde stattfindet. Man bekommt lediglich einen Treffpunkt mitgeteilt, an dem man sich dann zu einem geselligen Abend einfinden soll. Dieses Jahr haben wir uns bei der Kasse des Parkhauses Urania in der Stadt Zürich getroffen.

Insgesamt 24 Kameradinnen und Kameraden fanden sich um 16.45 Uhr dort ein. Alle waren gespannt auf das, was uns an diesem Abend erwarten würde. Der Bannerherr hiess alle herzlich willkommen. Eine kurze, zackige Orientierung fand statt. In diesem Parkhaus hat es nämlich auf verschiedenen Ebenen eine ehemalige ZSA, die nicht mehr betrieben wird. Diese Anlage wurde vor über 60 Jahren für die Zivilschutzorganisation der Stadt Zürich erstellt. Vor Jahren wurde die Anlage dann der Stadtpolizei Zürich als Museum zur Verfügung gestellt. Unter fachkundiger Leitung von zwei pensionierten Korpsangehörigen der Stapo wurden wir durch die Räumlichkeiten geführt. Wir durften ein bisschen in der Vergangenheit graben. Eindrücklich, wie die Technik sich auch bei der Polizei entwickelt hat! Man kann sich fast nicht vorstellen, wie früher, mit den damals zur Verfügung stehenden Mitteln, die Polizeiaufgaben gelöst wurden. Den beiden kompetenten Herren sei hier an dieser Stelle recht herzlich zu danken. Sie durften dann auch vom Bannerherrn eine kleine Aufmerksamkeit entgegen nehmen.

Mittlerweile knurrte uns langsam der Magen, und so verschoben wir uns zum zweiten und gemütlichen Teil. Es ging ins Restaurant „Au Gratin“ am Bahnhofplatz, unserem ehemaligen Stammlokal Du Nord. Viele Erinnerungen wurden wachgerufen! Nicht nur der Stamm, sondern auch zahlreiche Vorstandssitzungen und Generalversammlungen der Sektion wurden hier abgehalten. Manch einer hat auch das Wirte-Ehepaar aus der damaligen Zeit nicht vergessen: Karin und Franz Ilmer.

Nach einem kurzen Apéro, offeriert von unserem Bannerherrn, bestellte jeder aus zehn möglichen Gratins seinen Favoriten. Den Abend liessen wir dann in geselliger Runde ausklingen. Allen Beteiligten, die zum guten Gelingen beigetragen haben, sei hier unser Dank auszusprechen - im Speziellen Urs Peter, der in diesem Jahr einen runden Geburtstag feiern konnte. Wir gratulieren nachträglich ganz herzlich.

 

 

 

 

 

Der Feldweibel

von Hpt Fw Andreas Zweifel

 

In der Regel haben wir als Mitglieder der Sektion alle einmal die Ausbildung zum Feldweibel oder Hauptfeldweibel gemacht. Doch manch einer mag sich fragen, woher diese Gradbezeichnung überhaupt stammt. Ein Grund für mich, einmal ein bisschen zu recherchieren…

 

Etymologie:

Das Wort „Weibel“ ist von dem althochdeutschen Verben weibōn „herumtreiben“ abgeleitet. Das Verb weibōn selbst stammt wohl ursprünglich aus der Weberei in Anlehnung an das Weberschiffchen, dass sich "schnell hin und her bewegt". Daher auch die Funktion des Weibels als Mittelsmann zwischen Hauptmann und Knechten bzw. als Richter zwischen Streitsüchtigen. Gebraucht wurde das Wort Weibel oder althochdeutsch „Weibil“ erstmals im Mittelalter für den Gerichtsboten. Es existieren weitere Schreibweisen wie Feldwebel, Feldwaibel oder gar Feldweybel.

 

Geschichte:

Der Begriff Feldweibel taucht erstmals als Unteroffizierdienstgrad der Landsknechte auf. Der Landsknecht ist ein zu Fuss kämpfender, zumeist deutscher Söldner des späten 15. und des 16. Jahrhunderts, dessen primäre Waffe nach Schweizer Vorbild die Pike war. Er galt aufgrund seiner fortschrittlichen und disziplinierten Kampfweise als besonders schlagkräftig, hatte aber immer auch den Ruf des Plünderers, der nach ausgebliebenen Soldzahlungen ganze Landstriche verheeren konnte. Begründet wurden die Landsknechtheere von Kaiser Maximilian I., der auch als „Vater der Landsknechte“ bekannt ist. In jedem Landsknechtsfähnlein beaufsichtigte ein, vom Obristen ernannter, Feldweibel die übrigen niederen Chargen. Daneben existierten „Trossweibel“, „Hurenweibel“ und „Gemeinweibel“, die mit gesonderten Aufgabenbereichen betraut waren.

Der Feldweibel als Grad wurde erstmals im 17. Jahrhundert in Preussen erwähnt. "Der Feldweibel trägt fast die ganze Verantwortung der Kompanie", hat schon Kurfürst Friedrich III. gesagt.

Im 18. Jahrhundert wurden die Begriffe Feldweibel und Sergeant teilweise synonym verwendet. Der (etatmäßige) Feldwebel war in Deutschland bis 1918 der höchste Unteroffizierdienstgrad. Im kaiserlichen Heer waren ihm die nicht etatmäßigen „überzähligen Feldwebel“ (Vizefeldwebel), die Sergeanten und die Unteroffiziere untergeordnet. Seine Kompetenzen übernahm in der deutschen Reichswehr der „truppendiensttuende planmäßige Oberfeldwebel“/„Oberwachtmeister“, später in der Wehrmacht der „Oberfeldwebel der Truppe“ bzw. (ab 1938) der Hauptfeldwebel.

In Österreich zur Zeit der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie wurde der Dienstgrad Feldwebel bei der Infanterie geführt. Seit 1913 war dem Feldwebel der Stabsfeldwebel vorgesetzt. Der dienstführende Feldwebel stand dem Rechnungsfeldwebel (vergleichbar mit dem Fourier) sowie den übrigen Unteroffizieren (Zugsführer, Korporale) der Kompanie vor. Unmittelbar vor dem Stabsfeldwebel rangierte der einjährig-freiwillige Feldwebel und der Kadett-Feldwebel. Mit dem Untergang der k.u.k. Armee 1918 fiel die Bezeichnung Feldwebel weg, an seine Stelle trat in allen Truppengattungen der Wachtmeister bzw. Stabswachtmeister.

Der Begriff Feldweibel taucht in der Schweizer Armee als Gradfunktion erstmals in den frühen Fünfzigerjahren des 20. Jahrhunderts auf. Zuvor wurde der Aufgabenbereich meist einem geeigneten Wachtmeister übertragen. 1952 fanden dann in der Schweiz die ersten Feldweibelschulen statt.

 

 

 

 

Galerie

 

 

Patrouille Suisse

 

45 Jahre „jung“ ist diese Formation mittlerweile. Sie hat auch im In- und Ausland ein hohes Ansehen erlangt.

Das Jubiläum wurde am 4. Juli 2009 mit einer eindrücklichen Präsentation in Molllis begangen.

Die Existenz und Zukunft dieses Labels ist jedoch in Frage gestellt. Die schlechte Finanzlage und nicht mehr zur Verfügung stehende Maschinen zwingen wohl zur Aufgabe dieser Formation. Sie besteht ja aus Tiger Flugzeugen.

Die Galerie ist in diesem Jahr der Patrouille Suisse gewidmet. Das Bildmaterial wurde uns von Frau Ferrari, Geschäftsführerin der ASMZ zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

freko

 

Das Copyright der drei Bilder liegt bei der Schweizer Luftwaffe

 

Link zur Patrouille Suisse

  Prospekt 2009 der Patrouille Suisse

Den Prospekt 2009 der Patrouille Suisse können Sie hier als PDF-Datei downloaden und ausdrucken.
BITTE BEACHTEN SIE, DASS DIESE DATEI MIT 4 MB SEHR GROSS IST!

 

 

 

 

+++ Infos aus der Luftwaffe +++

von Adj Uof aD Fred Kopp

 

Auch in diesem Jahr zeigte die Luftwaffe ihr Können an den Fliegerdemonstrationen am 7. & 8. Oktober. Der vergangene Herbst war im langjährigen Vergleich zu trocken und zu warm. Wunderschönes, sehr warmes Wetter prägte den Tag. Der Publikumsaufmarsch war erwartungsgemäss gross. Davon zeugten auch die Verkehrsmeldungen im Radio. Die Parkplätze auf der Axalp waren schon früh besetzt. Die geladenen Gäste trafen sich auf dem Flugplatz Meiringen, wo sie vorerst einem Vortrag des Luftwaffenchefs KKdt Markus Gygax beiwohnen durften. Danach wurden die Leute mit Super Pumas auf den höchstgelegenen Gebirgsschiessplatz Europas (Ebenfluh) geflogen. Der Berg wurde von den Besuchern völlig in Beschlag genommen. Die Luftwaffe präsentierte sich von ihrer besten Seite und zeigte die Einsatzmöglichkeiten Ihrer Mittel. Helikopter, Vorführung der Patrouille Suisse und die Schiessdemonstrationen der F/A 18 Kampfflugzeuge bildeten den Höhepunkt. Diese Vorführungen waren auch dem Schweizer Fernsehen in „Schweiz Aktuell“ einen Bericht wert. Am nächsten Tag hätten die Demonstrationen abermals durchgeführt werden sollen, doch schon einige Tage zuvor wurde von den Wetterfröschen schlechtes Wetter vorausgesagt. Trotzdem fanden von der Sektion Zürich SFwV sechs Mitglieder den Weg nach Meiringen, in der Hoffnung, das Wetter würde sich doch noch von einer besseren Seite zeigen. So war es für die anwesenden Gäste nicht verwunderlich, als der Luftwaffenchef vor seinem Referat die Durchführung absagen musste. Immerhin lud er die Anwesenden als „Trostpflästerli“ zu einem Flug mit dem Super Puma ein. So war der Tag doch noch gerettet, und alle hatten ein schönes Erlebnis. Im letzten Jahr musste der Anlass leider aufgrund des Wetters abgesagt werden, aber im kommenden Jahr werden wir ja erneut die Möglichkeit haben, daran teil zu nehmen. Hoffnung auf schönes Wetter darf man haben. Der grosse Publikumsaufmarsch zu diesen Flugdemonstrationen zeigt das Vertrauen in unsere Armee und den Rückhalt in der Bevölkerung. Die Luftwaffe hatte übrigens im Laufe des Jahres auch einen Auftritt im Ausland. So nahm sie am 18. und 19. Juli 2009 mit einem PC-7 Team und F/A 18 Kampfjets am Royal International Air Tattoo in Fairford (England) teil.

 

 

 

 

Gruppe Schweiz ohne Armee

von Adj Uof aD Fred Kopp

 

Aus dem Jahresheft  (Ausgabe 09) dieser immer noch existierenden linken Gruppierung gibt es wieder viel zu berichten! Seit der Gründung der GsoA vor mehr als 25 Jahren hat im Vorstand ein Generationenwechsel stattgefunden. Von den Gründern sind mehrheitlich keine Aktivisten mehr tätig. Es sind andere Leute, die nun an der Spitze stehen. Erwähnen möchte ich hier zum Beispiel den grünen Nationalrat Jo Lang (Kanton Zug). Er ist einer der grossen Motoren der Organisation. Als überzeugter GsoA-Aktivist macht er es den Politikern in Bern nicht einfach. Er hat sich auch bei SF DRS so etwas wie ein festes Standbein verschafft. Regelmässig nimmt er zu verschiedenen aktuellen politischen Auseinandersetzungen Stellung. Jo Lang ist von Beruf Historiker.

Im letzten Jahresinfo haben wir drei Kampflugzeuge als mögliche Kandidaten für den Teilersatz der Tiger-Flotte vorgestellt. Das Bildmaterial stammte von der Armasuisse und von Saab Gripen in Schweden. Die Anbieter hatten die Möglichkeit, ihre Produkte für Tests zur Verfügung zu stellen. Danach erfolgte die Offerten-Eingabe. Der Entscheid ist jedoch auf das kommende Jahr verschoben worden. Die drei Anbieter wurden Ende Sommer 2008 aufgefordert, eine Offerte über die Betriebs- und Wartungskosten abzugeben. Für die GsoA kommt ein neues Kampfflugzeug nicht in Frage und hat deshalb binnen 11 Monaten 126000 Unterschriften für ihre Initiative gegen das Rüstungsvorhaben gesammelt. Man fordert im Initiativtext ein zehnjähriges Moratorium. Wenn man die vergangenen Wochen verfolgt hat, so merkt man, dass auch bei bürgerlichen Politikern mittlerweile Zweifel aufkommen, ob es wirklich sinnvoll sei, in der heutigen Zeit ein neues Flugzeug zu beschaffen (Finanzkrise, keine unmittelbare Bedrohungslage). Meiner Meinung nach wird man dieses Rüstungsgeschäft kaum durchwinken. Im Klartext heisst dies, dass wohl das Volk an der Urne zu entscheiden haben wird.

29. November 2009: Das Stimmvolk hatte über die Initiative der GsoA für ein Verbot von Kriegsmaterialexporten zu befinden (Das Resultat war bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht bekannt). Bei einer Annahme würden in unserem Land über 10‘000 Arbeitsplätze vernichtet. Betroffen wären auch wichtige Zulieferer. Schliesslich würde die Schweiz wohl noch mehr vom Ausland abhängig werden. Die GsoA hat Mitte September 2009 zahlreiche Bettelbriefe verschickt und ruft zu Spenden von Fr. 50.- pro Person auf. So sollen Fr. 125‘000.- für die Kampagne zur Initiative zusammenkommen. Die Gegenseite ist Ende September mit Inseraten in der Presse aktiv geworden. Wie gesagt, beim Verfassen dieses Artikels kannte ich das Abstimmungsresultat noch nicht. Die Geschichte zeigt aber, dass solche Initiativen beim Volk sehr schlechte Chancen haben.

Zum Schluss noch dies: In den vergangenen Jahren ist es immer wieder zu Verbrechen mit Schusswaffen gekommen. Nicht immer wurden dabei Armeewaffen verwendet. Auch zu diesem Thema ist eine Initiative aus dem gleichen Lager in der Pipeline - die Heimabgabe der persönlichen Waffe soll verboten werden. Unterstützung kam auch von der Frauenzeitschrift Anabelle der Tamedia-Gruppe.  Es wäre in der Geschichte unseres Bundesstaates nicht das erste Mal, dass sich so etwas durchsetzen könnte.

Eines möchte ich abschliessend noch erwähnen: Vor allem die Linksparteien streben nach wie vor den Beitritt der Schweiz zur EU an. Und die Landesverteidigung soll möglichst wenig Budget zur Verfügung haben. Bedenkt Folgendes: Die Mitglieder der EU sind angehalten, maximal 2% des Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigung auszugeben. Und wo steht die Schweiz? Gerademal  0,6% stehen aktuell noch zur Verfügung!  Die Schlussfolgerung daraus könnt ihr selber ziehen. Für die kommenden Feiertage wünsche ich allen eine besinnliche frohe Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

In den letzten 3 Monaten fanden Testläufe mit Bewerbern aus Europa als Lieferanten eines Nachfolgers des Tiger F5 statt. Der US-Amerikanische Flugzeugbauer hat übrigens seine Offerte beim VBS nicht eingereicht. Bereits ist die Unterschriftensammlung der Linken gegen eine Beschaffung neuer Kampfflugzeuge in vollem Gange. Einmal mehr werden wir als Bürger über die Beschaffung abstimmen müssen. Das erinnert an die Beschaffung des F/A18. Damals wurden ebenfalls harte Wortgefechte ausgetragen. Demonstrationen auf dem Bundeshausplatz in Bern von Gegnern und Befürwortern waren an der Tagesordnung. Gesiegt hat damals die Vernunft, und dies wird auch dieses Mal der Fall sein. Die Luftwaffe ist in der Bevölkerung immer noch sehr stark verankert und hat ihren Rückhalt. Zu den neuen Fliegern ist noch eines anzumerken: Die Beschaffung kostet eben nicht - wie linke Kreise behaupten - 6-7 Milliarden Franken! Es ist rund die Hälfte. Einmal mehr zeigt sich, dass man mit falschen Zahlen den stimmberechtigten Bürger entsprechend manipulieren kann.

Rüstungsreferendum: Hier handelt es sich um ein weiteres, gegen die Armee gerichtetes Instrument der GsoA. Zum dritten Mal muss der Stimmbürger bereits zu dieser Sachfrage Stellung nehmen. Nur diesmal wird es sehr hart werden. Man fordert ein totales Waffenausfuhr-Verbot. Bei einer Annahme würde dies der Verlust sehr vieler Arbeitsplätze bedeuten. Einige Schweizer Firmen müssten dann unser Land verlassen, um ihre Produkte im Ausland herzustellen. Denn nur so lässt sich dann dieses Waffenausfuhr-Verbot der Schweiz umgehen. Da frage ich mich, ob wir uns eine solche Situation leisten können? Die Schweiz soll sich auch in Zukunft mit ihren Produkten im Rüstungsbereich nicht hinter einem Vorhang verstecken müssen.

Den Linken, die immer wieder versuchen, am Speck unserer Armee zu nagen, müssen wir als Mitglieder militärischer Verbände mit aller erdenklichen Überzeugung entgegenwirken. Nur so können wir auch in Zukunft eine Schweiz in Frieden, Freiheit und mit einer funktionstüchtigen Armee erleben.

Ich wünsche allen eine schöne und feierliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr

 

 

 

 

Die aktuelle Glosse

von Adj Uof aD Fred Kopp

 

Wiederum ist es den Verantwortlichen unserer Sektion gelungen, Euch die Jahresausgabe 2009  noch vor den Weihnachtstagen zu verschicken. All denjenigen, welche zum guten Gelingen beitrugen, sei hier an dieser Stelle unser herzlichster Dank auszusprechen.

Das Jahr 2009 ist in jeder Hinsicht zu einem Jahr voller Ereignisse geworden: Die USA haben einen neuen Präsidenten, die Finanzkrise schüttelt die Welt durch, zunehmende Arbeitslosigkeit macht sich breit, und Regierungen müssen angeschlagene Konzerne mit Finanzhilfe unterstützen.

Der 6. Juni vor 65 Jahren leitete mit der Landung der Alliierten  in der Normandie das Ende des 2. Weltkrieges ein. Der Verlust an Soldaten war auf beiden Seiten sehr hoch. Zudem war das Wetter bei der Invasion schlecht. Der 1. September vor 70 Jahren

führte zum Ausbruch des Krieges mit dem Überfall durch die deutsche Wehrmacht auf Polen. Der Bundesrat ordnete die Generalmobilmachung der Armee an. Die eingezogenen Soldaten mussten ihren Arbeitsplatz und die Familien verlassen. Vor 60 Jahren wurde die Genfer Konvention in Kraft gesetzt.

„Alpenfestung – Leben im Réduit“

Getrennte Liebe, gemeinsamer Kampf! Die Redaktion von „Schweiz Aktuell“ versuchte unter fachkundiger Beratung das Alltagsleben der Soldaten sowie der Frauen mit ihren Kindern auf den Bauernhöfen während den Kriegsjahren (während 3 Wochen) möglichst originalgetreu darzustellen. Geeignete Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten wurden für dieses ehrgeizige Projekt schon Anfang des Jahres gesucht. Ausgewählt wurden insgesamt 25 Personen, die bereit waren, ihr Privatleben während drei Wochen in den Sommerferien an den Nagel zu hängen. Über 800 Bewerbungen gingen bei SF DRS ein.

Die ausgewählten Soldaten und Kadermitglieder wurden im Zeughaus Aarau mit Original- Ausrüstungen aus dieser vergangenen Zeit ausgestattet. 14 Tage vor Beginn des Projektes musste jedoch der vorgesehene Kp Kdt wegen zweifelhaftem Leumund ausgetauscht werden. Man wurde dann in der Person von Helmut Mettler fündig. Er war während seiner Dienstzeit Maj bei den Lenkwaffen.

Nun konnte es losgehen: Einrücken in Stans und dann ein Fussmarsch in die Festung Fürigen (Stansstaad). Die Festung wurde von ehemaligen Festungswächtern in den Originalzustand zurückversetzt. Sie ist eigentlich heute ein Museum und musste im Rahmen der Fernsehsendung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Stillgelegte Anlageteile mussten reaktiviert werden. Die Festung Fürigen wurde übrigens während des Krieges erstellt. Alle Festungswerke der zweiten Generation stammen aus dieser Zeit und sind schon seit Jahren nicht mehr geheim.

Nach Bezug der Festung begann die Ausbildung. Es war während der drei Wochen kein Honigschlecken für alle Beteiligten. Bereits nach zwei Tagen musste der Kp Kdt einen Soldaten aus gesundheitlichen Gründen entlassen. Es ist nach einem klar definierten Tagesbefehl gearbeitet und ausgebildet worden. Gefechtsschiessen und eine Durchhalteübung gehörten genauso dazu wie das Biwakieren unter freiem Himmel - für jeden ein besonderes Erlebnis. Dabei kam das berühmte Zelt 01 zum Einsatz. Unsere älteren Kameraden kennen dieses Zelt sicherlich noch aus ihrer Dienstzeit. Urlaub gab es während der drei Wochen keinen. Auch der Nationalfeiertag ist so begangen worden, wie es damals üblich war. Die alte Landeshymne kam zu neuen Ehren, auch  ein Feldgottesdienst durfte nicht fehlen.

Während der Durchhalteübung leisteten die Soldaten Einsatz beim zweiten Projekt  und halfen der Bäuerin und den beiden Landfrauen mit ihren Kindern auf dem Erdingerhof bei Beckenried. Auch für die Frauen und Kinder galt es, tagtäglich anzupacken (Anbauschlacht). Ein verheiratetes und ein liiertes Paar waren bei der Sendung über die Alpenfestung mit dabei und das jüngste Kind war gerade mal ein Jahr alt.

Das Fernsehen strahlte die Dokumentation täglich zwischen 19.00 und 19.30 Uhr aus. Es war sicher für alle Beteiligten eine Meisterleistung, auch wenn es Kritiker gab. Die Einschaltquoten sprachen für sich und lagen jeweils zwischen 45 und 52%. Ein bekannter Nationalrat aus dem Kanton Zug fand dieses Projekt übrigens völlig daneben, weil es seiner Meinung nach den besten Sendeplatz belegte.

Weiterführende Infos zur Sendung „Altpenfestung – Leben im Reduit“ gibt es unter www.sf.tv/ sendungen/alpenfestung/

 

 

 

 

Edinburgh Military Tattoo

von Adj Uof aD Fred Kopp

 

The Edinburgh Military Tattoo, weltweit der wichtigste Anlass seiner Art, fand vom 07. bis 29. August im schottischen Edinburgh in historischer Umgebung statt. Aus der ganzen Welt nahmen hochkarätige Musikkorps teil. Die Vorführungen finden immer während dem Eindunkeln statt, was dem Anlass eine besondere Note gibt. Das Publikum kommt aus allen Kontinenten und sichert sich schon sehr früh die Plätze für diesen prestigeträchtigen Anlass. Die Zuschauer sind von den Vorführungen der einzelnen Korps jeweils hell begeistert.

Die Schweiz war in diesem Jahr mit zwei Formationen würdig vertreten. Erstmals wurde das Repräsentationsorchester der Schweizer Armee eingeladen. Das zweite Mal wurde der Basler Formation TopSecret die Ehre zuteil. TopSecret reisst mit ihren Darbietungen das Publikum förmlich von den Sitzen. Diese Trommel-Formation besteht aus Amateuren und gehört zu den Weltbesten ihrer Art. Das Zusammenwirken von Choreographie und dem Trommeln erfordert von jedem Einzelnen Konzentration und Disziplin.

Tattoo Hospitality Basel 2009

Der Gründer des Tattoo Basel, ein ehemaliges Aktivmitglied der TopSecret,   war beim ersten Auftritt der TopSecret in Edinburgh mit dabei und hat sich gedacht, dass das, was die Schotten können, in Basel sicher auch möglich sei. So ist die Idee dazu entstanden. Die eingeladenen Formationen präsentieren sich dem Publikum im Hof der alten Kaserne in Basel. Auch der Basler Anlass war in diesem Jahr ausverkauft. Die Schweiz wurde durch das Rekrutenspiel 16/1 aus Aarau vertreten und natürlich, wie könnte es anders sein, durch die aus Basel stammende TopSecret. Die berittene Musik aus England wusste ebenfalls zu begeistern.

Im kommenden Jahr werden beide Anlässe wieder durchgeführt. Wer einmal live mit dabei sein möchte, muss sich schon sehr früh die Tickets besorgen. Diese gehen jeweils weg wie warme Semmeln. Das Schweizer Fernsehen hat übrigens den Anlass in voller Länge aufgezeichnet und übertragen. Wer die Sendung verpasst hat, kann die Aufzeichnung als DVD im Shop von SF DRS bestellen.

Übrigens: Oberst Grob, der die verschiedenen Orchester der Armee in ein neues Zeitalter geführt hat, verdient hohe Anerkennung für seine geleistete Arbeit. Im vergangenen Sommer durfte er in den wohlverdienten Ruhestand treten. Er verabschiedete sich aber würdevoll - am Tattoo 2009 in Basel durfte er alle teilnehmenden Korps dirigieren (zur Schweizer Nationalhymne). Das Patronat für diesen gelungenen Anlass hatte übrigens das VBS inne.

 

 

 

 

+++ Wettbewerb +++

von Adj Uof aD Fred Kopp

 

Es war ein historischer Tag in der Geschichte der Schweiz und zwar vor mittlerweile 25 Jahren. Das Ereignis, um es mal so zu bezeichnen, fand am 2. Oktober 1984 statt.

Nun die Frage: Um was ging es an diesem Tag? Er sollte dann viel später noch in die Geschichte eingehen. Mehr wird nicht verraten…

Am Wettbewerb sind alle Sektionsmitglieder berechtigt. Der Gewinnerin oder dem Gewinner winkt ein kleiner Preis. Antworten sind an die Sektionsadresse zu richten. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2010. Die Auflösung wird im MiBla 1/10 veröffentlicht.

Viel Spass beim Raten!

 

 

 

 

+++ Nachrichten +++

von Adj Uof aD Fred Kopp

 

Die Armasuisse verwaltet und bewirtschaftet die Liegenschaften und Immobilien der Armee. Da hat sich ein gravierendes Problem eingeschlichen - es fehlt schlicht und einfach an finanziellen Mitteln für deren Unterhalt. Gebäude verlottern und müssen zum Teil zurückgebaut werden. Betroffen vom Zerfall, wenn man dem so sagen kann, sind vor allem Mehrzweckhallen. In den letzten Jahren sind viele nicht mehr benötigte Immobilien veräussert worden.

 

 

 

 

Praktisch: WK-Termine auf dem Handy (aus Jahresinfo 2006)

WK-Daten sind neu nicht mehr nur dem Aufgebotsplakat und dem Internet zu entnehmen (www.armee.ch/wk), sie können auch bequem per Handy abgerufen werden. Dazu sendet der Benutzer ein kostenloses SMS mit dem Schlüsselwort SMS ARMEE gefolgt von seiner Einteilung an die Zielnummer 468 (z.B. SMS ARMEE PzSapStabskp11). Nach wenigen Augenblicken erhält er die Angaben zu seiner nächsten Dienstleistung als SMS zurück (Kosten CHF 0.40). Es besteht auch die Möglichkeit, anstelle eines SMS ein MMS anzufordern (Kosten CHF 1.50). Die Abfrage erfolgt mit dem Schlüsselwort MMS ARMEE gefolgt von der Einteilung an die Nummer 468. Die MMS enthält dann zusätzliche Informationen (z.B. Angaben zum Dispensationswesen) sowie das Logo des Bataillons oder der Abteilung.
(Quelle: ARMEE aktuell 2/06)

 

 

 

 

Synergie und Effizienz

Unter diesem Motto wurde letztes Jahr erstmals der Jahresbott der Alten Garde und die Generalversammlung der Sektion am gleichen Tag durchgeführt. Dass hat sich bewährt und deshalb wurde beschlossen, es in diesem Jahr wieder so zu machen. Dies jedoch in unserem neuen Stammlokal, dem Restaurant Muggenbühl.

Die Sektion feiert dieses Jahr ihr 60-jähriges Bestehen. Der Vorstand hat beschlossen, dieses Ereignis nicht in der kalten Jahreszeit, sondern später zu feiern. Eine Einladung dazu folgt später in einem Mitteilungsblatt. Das Kernteam der Sektion und die Vorsteherschaft der Alten Garde freuen sich heute schon über Deine Teilnahme an diesen Anlässen!

 

 

Programm:

Ort:

Restaurant Muggenbühl Wollishofen (Stammlokal)
Muggenbühlstrasse 15
8038 Zürich ZH 
044 482 11 45
www.muggenbühl.ch

Zeit:

09.00 – 09.30 Uhr

Eintreffen, Begrüssung und Kaffee und Gipfeli

09.30 – 10.30 Uhr

Jahresbott

10.30 – 10.45 Uhr

Pause

10.45 – 11.45 Uhr

Generalversammlung

12.00 – 14.00 Uhr

Apéro + Mittagessen

Anschliessend

ist die Kegelbahn reserviert

Tenu:

Zivilkleidung

Parkplätze:

Es wird empfohlen, den ÖV zu benutzen

 

 

 

Einladung zum 26. Jahresbott vom Samstag, 23.01.2010, 09:30 Uhr

 

Liebe Altgardisten und Altgardistinnen

Ich lade Euch herzlich zum 26. Jahresbott der Alten Garde ein und hoffe auf Euer zahlreiches erscheinen. Natürlich ist der Jahresbott auch im Jahres-Info ausgeschrieben, aber Ihr könnt Euch auch hier anmelden.

 

 

Programm:

Ort:

Restaurant Muggenbühl Wollishofen (Stammlokal)
Muggenbühlstrasse 15
8038 Zürich ZH 
044 482 11 45
www.muggenbühl.ch

Zeit:

09:30 Uhr Jahresbott

Traktanden:

gemäss Satzungen:

  1. Bericht des Bannerherrn

  2. Bericht des Säckelmeisters

  3. Bericht und Antrag der Musterungskommission

  4. Wahlen

  5. Festlegung der Jahresordnung

  6. Verschiedenes

 

 

 

 

Einladung zur 60. Ord. Generalversammlung vom Samstag, 23.01.2010

 

Das Kernteam der Sektion Zürich hofft auf eine rege Teilnahme.

Wie immer an dieser Stelle findet Ihr die offizielle Traktandenliste und wir bitten Euch, Änderungswünsche und Anträge rechtzeitig an die Sektionsadresse einzureichen. Auch für die Generalversammlung könnt Ihr Euch heute schon online anmelden oder dies mit der Anmeldekarte aus dem Jahresinfo erledigen.

 

 

60. Ord. Generalversammlung vom Samstag, 23. Januar 2010

Versammlungsort:

Restaurant Muggenbühl Wollishofen (Stammlokal)
Muggenbühlstrasse 15
8038 Zürich ZH 
044 482 11 45
www.muggenbühl.ch

Programm:

10.45 Uhr

Beginn der Versammlung
(Behandlung der Traktanden)

11.45 Uhr

GV-Ende

12.00 Uhr

Apéro + Mittagessen

14:00 Uhr

die Kegelbahn ist reserviert

Tenue:

angemessene Zivilkleidung

Parkplätze:

Es wird empfohlen, den ÖV zu benutzen

 

Traktandenliste      (gemäss Artikel 27 der Sektionsstatuten)

der ordentlichen 59. Generalversammlung vom Samstag, den 24.01.2009

  1. Appell

  2. Rede / Grusswort Gäste

  3. Wahl der Stimmenzähler

  4. Abnahme des Protokoll der letzten Generalversammlung

  5. Totenehrung

  6. Abnahme des Jahresberichtes des Präsidenten

  7. Abnahme des Jahresberichtes des Technischen Leiters

  8. Jahresrechnung

    1. Bericht des Kassiers

    2. Bericht und Antrag der Rechnungsrevisoren

    3. Abnahme der Jahresrechnung

  9. Festsetzung des Jahresbeitrags

  10. Genehmigung des Voranschlages / Budgets

  11. Mutationen / Mitgliederbewegung

  12. Wahlen

    1. Des Präsidenten

    2. Des Vizepräsidenten

    3. Des Kassiers

    4. Des Technischen Leiters

    5. Der übrigen Vorstands- und Technischen Kommissions-Mitglieder

    6. Der Rechnungsrevisoren

    7. Des Fähnrichs

  13. Genehmigung des Jahresprogramms

  14. Beschlussfassung über die Zugehörigkeit zu anderen Körperschaften

  15. Beschlussfassung über Anträge der Mitglieder und des Vorstandes (siehe Artikel 18 der Sektionsstatuten)

  16. Statutenänderungen

  17. Ehrungen und Ernennungen

  18. Diverses

Anträge:

Jedem Mitglied steht das Recht zu, Anträge vor die Generalversammlung zu bringen und darüber Abstimmung zu verlangen. Die Anträge müssen schriftlich und begründet bis spätestens 4 Wochen vor der GV eingereicht werden.

 

 

 

 

Erscheinungstermine: Mitteilungsblatt und Jahresinfo 2010

 

Ausgabe

Redaktionsschluss

Versand

Verantwortlich

M-B 1/2010

(Inhalt: Berichte GV,
Jahresprogramm def. mit Anmeldungen)

07.02.2010

01.03.2010

M-B 2/2010

(Inhalt: Berichte über erste Anlässe, Aussichten, Anmeldungen, Schiessen, MUZ)

28.03.2010

19.04.2010

M-B 3/2010

(Inhalt: Jahresmitte, Ausschreibungen Anlässe, Rückblicke)

09.05.2010

07.06.2010

M-B 4/2010

(Inhalt: letzte Anmeldungen, Berichte, Spenderliste, Ü-Stamm-AG)

11.07.2010

02.08.2010

M-B 5/2010

(allg. Rückblicke, Anlässe)

29.08.2010

20.09.2010

M-B 6/2010

Inhalt: Vorb. GV, Ausblicke

Nov 2010

 

Evtl.

 

 

Reserve

Jahres-INFO 2010

01.11.2010

Ca. 20.12.10

A.   Zweifel
F. Kopp

 

 

 

 

 

 

Letzte Bearbeitung am Sonntag, 03. Januar 2010 19:37