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MITTEILUNG 3 / 2000 |
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"Verschleissjob"
Vorstandmitglied Was
ist los mit unseren Vorstandsmitgliedern? Landauf, landab liest und hört
man von Rücktritten, sei es aus der technischen Kommission, Vorstand oder
sonst einer Charge. Hat
das Mitglied kein Recht darauf, dass sein gewählter Vertreter eine
Periode lang "durchhält"? Sicherlich
gibt es einige "natürliche" Abgänge, zum Beispiel durch Wegzug
aus einer Region. Der grosse Teil aber, welcher das "Handtuch" während
der laufenden Periode wirft, hat andere Gründe. Gründe, welche zu
respektieren sind, uns gleichzeitig aber auch zu denken geben sollten. Früher
war es eine Ehre ein Vorstandsamt zu bekleiden. Man war angesehen. Die
Arbeitgeber waren an ehrgeizigen und pflichtbewussten Menschen
interessiert. Auch Mitglieder zeichneten sich durch eine gewisse Treue
aus. Die Erlasse der Obrigkeit wurden respektiert. Ich
will diese frühere Welt nicht (noch mehr) beschönigen. Es ist sicherlich
richtig, dass die Tätigkeit und die Erlasse von Vorständen und amtlichen
Stellen heutzutage, betreffend Sinn und Zweckmässigkeit, geprüft und
hinterfragt werden. Es ist richtig, wenn die Mitglieder nicht alles
"schlucken". Sachliche Kritik ist sehr wertvoll und darf
jederzeit angebracht werden. Aber
was ist es dann, was zu dieser Fluktuation führt? Das
Ganze beginnt schon beim zeitlichen Druck in unserer heutigen
schnelllebigen Zeit. Der Arbeitgeber hat wenig Verständnis, wenn sein
Angestellter infolge einer Sitzung oder eines Anlasses der Arbeit fern
bleibt. Es muss somit viel mehr unter einen Hut gebracht werden. Der
Leistungsdruck bleibt unverändert respektive er wird sogar vergrössert. Und
zu guter Letzt wird von diesen nebenamtlichen Funktionären erwartet, dass
sie all diese Arbeit und den Stress ehrenamtlich auf sich nehmen. Die
mageren Entschädigungen mögen kaum die Spesen, geschweige denn, den
Zeitaufwand und die Strapazen zu decken. Die nebenamtliche Arbeit wird
somit zur Last. Kein Wunder also, dass die Funktionäre schon nach kurzer
Zeit ausgebrannt sind und es zudem vermehrt schwieriger wird, motivierte
Nachfolger zu finden. Es kann aber auch nicht die Hauptaufgabe sein, während
der Amtszeit, seinen Nachfolger zu suchen und ihn zu überzeugen, dass er
der Richtige wäre. Wer beides machen will, vernachlässigt sein Amt. Ich
will nicht nur schwarz malen. Sicherlich gibt es auch Momente, in denen
das "Regieren" auch Spass macht. Durch gegenseitiges Vertrauen,
offene Kommunikation, Respekt und Toleranz könnte sicherlich einiges zur
Entspannung der Situation beigetragen werden. Tragen
wir Sorge zu unseren Vorstandmitgliedern! Sie leisten einen wesentlichen
Beitrag zum Wohle unseres Verbandes. Fw
Dani Egger |
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Infos aus der TK / Termine |
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Kantonalbernischer
Feldweibeltag in Schwarzenburg Am
Samstag, 23. September 2000 findet der kantonalbernische Fw-Tag statt. Die
Sektion Bern ist in diesem Jahr für die Organisation verantwortlich. Interessenten
melden sich beim TK-Leiter, Mobile +41 79 430 23 20 oder Fax +41 79 609 75
47 Stamm Dienstag,
5. September ab 19:30 Uhr im Restaurant Flora am Albisriederplatz Dienstag,
3. Oktober ab 19:30 Uhr im Restaurant Flora am Albisriederplatz Dienstag,
7. November ab 19:30 Uhr im Restaurant Flora am Albisriederplatz Dienstag,
5. Dezember ab 19:30 Uhr im Restaurant Flora am Albisriedenplatz Dienstag,
9. Januar ab 19:30 Uhr im Restaurant Flora am Albisriedenplatz Stamm
Alte Garde Dienstag,
22. August ab 18:00 Uhr im Restaurant Bahnhof, Wollishofen Donnerstag,
19. Oktober ab 18:00 Uhr im Restaurant Bahnhof, Wollishofen Donnerstag,
23. November ab 18:00 Uhr im Restaurant Bahnhof, Wollishofen Dienstag,
19 Dezember ab 18:00 Uhr im Restaurant Bahnhof, Wollishofen,
Weihnachtsstamm Schiessen Dienstag,
5. September ab 17:00 Uhr im Schiessstand Hönggerberg Samstag,
23. September um 14:00 Uhr im
Schiessstand Hönggerberg, Endschiessen Starke
Stücke Am
Samstag, 2. September treffen wir uns im Zugerland (siehe Mitteilung
2/2000). Wer kurzfristig noch mitkommen will, ist herzlich willkommen.
Anmelden bei Adj Uof Lorenz Strickler, Mobile +41 79 662 35 06. Chlaus
mit Familie Der
diesjährige Chlaus mit Familie findet am Samstag, 25. November ab 16:00
Uhr im Forsthaus Urdorf statt. Interessenten melden sich bitte schriftlich
beim TK-Leiter , mit Angabe der
Teilnehmerzahl und Kinder. Das Essen ist selber mitzubringen, für das
Getränk wird gesorgt. Anmeldeschluss ist der Samstag, 4. November. Der genaue Ort wird den Angemeldeten mit Plan zugestellt |
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Aus
der Alten Garde Am Dienstag, 19. September findet der traditionelle Überraschungsstamm der Alten Garde statt. Interessierte melden sich direkt bei Adj Uof Lorenz Strickler (Telefon +41 41 761 21 46). Um
das INFO Der
Redaktionsschluss für die Ausgabe 4/2000 ist der 1. Oktober. TK Am
Samstag, 21. Oktober 2000 findet in Aarau das TK-Leiter-Seminar statt. Wie
ihr ja wisst, ist dies meine letzte Amtsperiode. Ich möchte hier vor
allem die jungen Feldweibel anfragen, ob jemand Interesse hat, mit mir
zusammen das Seminar zu besuchen. Für nähere Auskünfte steht der
TK-Leiter gerne zu Verfügung. Neues
zum Thema Armee XXI Die
Arbeitsgemeinschaft SFV, SFwV, VSMK, SUOV und VdI lädt alle
interessierten Kreise ein, zu einem öffentlichen Orientierungsabend zum
Thema "Der Unteroffizier in der Armee XXI". Kompetente Redner
stellen Ihnen die Visionen zum Thema Unteroffizier in der Armee XXI vor.
Im Anschluss besteht die Gelegenheit Fragen zu stellen. Der Anlass findet
voraussichtlich am Donnerstag, 7. September 2000, im Filmsaal der Kaserne
Kloten , von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr, statt. Ab
5. September kann beim TK-Leiter nachgefragt werden, ob der Anlass
durchgeführt wird. |
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Internetauftritt des SFwV Sektion Zürich Vor gut zwei Jahren hatte ich die Idee, dass auch die Sektion Zürich gelegentlich im Internet präsent sein sollte. Vorerst habe ich dann bei der SWITCH die Adresse "sfwv-zh.ch" auf eigene Rechnung reserviert, damit sie der Sektion nicht strittig gemacht werden kann. 1999 besuchte ich dann bei Internetclub Zürich einen Kurs zur HTML-Progammiersprache. Aber erstens ist es sehr aufwändig, in HTML zu programmieren, und zweitens bin ich ja eher ein fauler Kerl. Also liess ich das Ganze vorerst etwas versanden. Mit dem neuen Programm "Frontpage 2000" kam dann ein gutes Werkzeug auf den Markt, welches die Herstellung eines Internetauftrittes sehr erleichtert. So begann ich in den Winterferien 2000, an unserem Internetauftritt zu arbeiten. Nacht für Nacht sass ich bis 4-5 Uhr vor dem Notebook. (Ich war, dank schlechtem Wetter, alleine im Wohnwagen) Es wurde programmiert und gelöscht, von neuem angefangen und wieder verworfen. Nach langen Nächten hatte ich dann das Programm einigermassen im Griff, dafür waren aber die Ferien vorbei. Den Internetauftritt zwar noch in weiter Ferne, war aber wenigstens das Konzept einigermassen gereift. Nach einem guten Monat Pause klemmte ich mich wieder dahinter. Viele Tage lang war meine liebe Frau nicht mehr so zufrieden mit mir, hockte ich doch bis weit nach Mitternacht am PC. Auch auf der Suche nach einem Server, welcher uns den direkten Zugriff zu einem vernünftigen Preis ermöglicht, wurde ich fündig. Anfangs Juni 2000 war es dann so weit. Die Seiten wurden ins Netz gestellt. Bald erreichten mich auch die ersten, teilweise brisanten, Rückmeldungen. Es artete wiederum in harte Arbeit aus, bis alle Fehlermeldungen verarbeitet, und die Seiten entsprechend angepasst waren. Seit Mitte Juni läuft nun unser Internetauftritt zur Zufriedenheit. |
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Kurzbericht aus der Arbeitsgruppe SFwV Sektion Zürich „Zukunft“ Am
5. Juli haben sich 9 Mitglieder und 4 VS-Mitglieder im Rest. Flora für
ein erstes Treffen zusammen gesetzt. Leider
sind von den angeschrieben Mitgliedern (bis und mit Jg. 68) nur 3 %
erschienen. Wir
haben über die jetzige Problematik im Verband diskutiert. Ebenso, ob es
den Verband überhaupt noch braucht. Das Tätigkeitsfeld wurde genauso
angesprochen wie die Geselligkeit. Zusammenfassung
aus der ersten Gesprächsrunde (dies sind Ideen und Vorschläge, keine
Beschlüsse!) -
Fusionieren mit anderen Verbänden oder Sektionen? -
Organisation der Sektion kann durchaus gestrafft werden (zusammenlegen VS/TK) -
Tätigkeitsprogramm stark straffen, Fachkurs der Bezug zum Militär hat,
aber Zivil ebensoviel bringt -
Schiessen wird wie bisher beibehalten -
An den Stämmen könnten Referenten für ein Kurzreferat eingeladen
werden. -
Jahreskonkurrenz mit Vergabe von Teilnahmepunkten abschaffen und neues
Reglement für Wir
würden gerne auch deine Meinung erfahren. Die nächsten Gesprächsrunden
finden am 23. August um 19:30 Uhr statt sowie am 25. Oktober ebenfalls um
19:30 Uhr im Stammlokal, Restaurant Flora. Es würde uns freuen, dich begrüssen
zu dürfen. |
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Rückblick
Chlausabend mit Familie Kalendarisch
ist zwar der 27. November noch immer Herbst, jedoch meteorologisch standen
wir heuer bereits im schönsten Winter. Am späten Samstagnachmittag, bei
tief stehender Sonne, fand eine kleine Schar den romantischen Weg zum
ETH-Forsthaus Uitikon-Waldegg. Nach
völligem Eindunkeln kündete das Glöcklein die Ankunft des Samichlauses
an. Alle, sogar die 16 Erwachsenen fühlten sich vom prächtigen, einfühlsamen
Chlaus angetan, wie er sich mit den Kleinen unterhielt, aber auch etwa
treffende Worte zu den schmunzelnden Eltern fand. Und die Fitzerute haben
dieses Jahr sicher eine ganze Anzahl Gradkameraden gescheut und könnte
darum ein Grund für deren fernbleiben sein. Die
reichlich gefüllten Klaus-Säckli wurden mit Behagen in die kleinen Arme
geschlossen und auch sogleich inspiziert. Inzwischen war die Glut des
Aussengrills im Stadium, dass so manches Verschiedenes, auch Angebranntes,
serviert werden konnte. Nach Verabschiedung des Samichlauses, der seinen
Auftritt wie schon vor Jahren mit Bravour gestaltet hat, tat sich die
kleine Gemeinde an Speise und Trank recht gemütlich. Nicht versäumen
wollen wir, dem tollen Samichlaus aus dem Thurgau ein grosses Dankeschön
auszusprechen. Nur
schade wäre es aber, wenn diese Tradition wegen zu geringer
Teilnehmerzahl nicht mehr weitergeführt werden könnte. Es kommen Zweifel
auf, warum bei über 200 Mitgliedern der jungen Generation und rund 150
Mitgliedern bereits Grosseltern-Generation weniger als 10 Kinder zu so
einer Feier erscheinen können. Wo bleibt denn auch der Fw-Nachwuchs ? Ein
solches gemeinsam erlebtes Ereignis ist für unsere Kleinen sicher eine
bleibende Erinnerung. Ziemlich genau vor Jahresfrist schrieb ich zu
denselben Anlass als Schlusssatz : "Nochmals, es war ein gediegener
Abend und das nächste Mal, zum letzten Mal in diesem Jahrhundert, hofft
auf grössere Beteiligung .....". Dank verbleibt nun Allen, die an
diesem Novemberabend dabei waren und in irgend einer Weise auch mithalfen
und am Gelingen beitrugen. Nicht zu vergessen ist auch der Dank an die
ETH-Forstverwaltung und dem Hauswartehepaar Scherrer für die Umtriebe der
zur Verfügungstellung der Räumlichkeiten und der Umgebung. Der
Verfasser Altgardist Fw
Sigi Heinricht |
Letzte Bearbeitung am Samstag, 07. September 2002 23:07