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Das
prägende und geschichtsträchtige Ereignis schlechthin
war aus Schweizer Sicht in diesem Jahr ohne Frage die
Landesausstellung Expo.02! Umstritten zwar und
sicherlich auch nicht gerade billig, aber allemal einen
Besuch wert. Schliesslich findet so eine Expo (oder
Landi) im Schnitt nur alle 25 Jahre statt, und es ist
nicht sicher, ob sich die Schweiz in einem
Vierteljahrhundert ein solch teures Event überhaupt
noch leisten kann. Eines ist sicher: Mit dem Defizit
dieser Expo werden wir uns auch in Zukunft noch ziemlich
beschäftigen müssen, und manch einer fragt sich, um
wie viel höher das Defizit wäre, hätte die Schweizer
Armee nicht so tatkräftig (und günstig) mitgeholfen.
Schade, dass diese Tatsache in der Öffentlichkeit nur
wenig bekannt ist und so (erneut) der Armee bis dato die
verdiente Anerkennung verwehrt blieb.
Selbstverständlich
hat auch die Sektion Zürich des SFwV der Expo.02 einen
Besuch abgestattet – natürlich mit einem speziellen
Abstecher ins „Armeedorf“! Punkt 0740 h versammelten
sich ca. 20 Mitglieder am Samstag, dem 7. September im
Hauptbahnhof Zürich, um dann gemeinsam mit der SBB nach
Murten zu fahren. Dort überraschte uns Adj Uof Joel
Andenmatten, der extra für uns ein spezielles Programm
zusammengestellt hat. Nach einem kurzweiligen Fussmarsch
kam die Gruppe im Armeedorf Meyriez an, wo auch die
Ausstellung des Militärs steht. Gleich zu Beginn wurden
alle mit einer Militärschoggi ausgerüstet, um den
anschliessenden Rundgang auch ohne Schwächeanfall zu
bestehen. Einer der ersten „Posten“ war derjenige
des Personeninformationssystems der Armee, kurz PISA.
Dort konnte jeder AdA seine persönlichen militärischen
Daten auf der elektronischen Datenbank einsehen. Ich
konnte dort mit einer gewissen Genugtuung und zu meiner
Beruhigung feststellen, dass noch keine Einträge in
meinem persönlichen Strafregister vorhanden sind.
Nach
einigen Infoständen zur Armeereform XXI kamen wir dann
in den grossen Raum der Schweizer Luftwaffe. Dort wurden
Flüge und Manöver der Luftwaffe sowie der Patrouille
Suisse per Videoprojektion gezeigt und erläutert. Auf
einer zweiten Projektionsfläche wurde die Überwachung
des Schweizer Luftraums in „Real-Time“ übertragen.
Zu unserer grossen Freude und Überraschung wurde dann
diese Übertragung kurz weggeschaltet und ein
Willkommensgruss an die Mitglieder der Sektion Zürich
des SFwV erschien an deren Stelle.
Ein
weiteres Highlight der Ausstellung war der Auftritt der
Sanitäts- und Rettungstruppen. Hier konnte man nicht
nur Einsicht gewinnen in die verschiedenen
Arbeitsbereiche, sondern auch aktiv daran teilnehmen.
Erste-Hilfe-Massnahmen sowie Rettungstechniken wurden
nicht nur demonstriert, man durfte auch selber Hand
anlegen. Ein Spass natürlich auch für die Kinder, für
die übrigens speziell ein Rettungs-Parcours angelegt
wurde. |
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Die
Ausstellung vermittelte beeindruckend, wie viel Technik
und Elektronik heute in einer funktionierenden Armee
nötig sind. Vor allem ältere Semester staunten nicht schlecht
über den Technisierungsprozess, welcher die Schweizer
Armee in den vergangenen Jahren durchgemacht hat.
Im
Anschluss an die Ausstellung wurden wir ins VIP-Zelt zu
Wein und Käseschnitten eingeladen. Bei einem netten
Schwatz mit dienstleistenden AdA konnten auch Probleme
und Tücken des Armeeauftritts an der Expo.02 diskutiert
werden. Nach dem Appetizer im VIP-Zelt ging es dann zum
Armeerestaurant der Expo, wo bereits ein Tisch für uns
reserviert war. Aufgrund der attraktiven Preise hat sich
das
Armeerestaurant
zu einem echten Geheimtipp der Expo-Besucher gemausert,
demgemäss gross war auch der Menschenauflauf.
Nach
dem üppigen Zmittag durften wir dann noch in einem
Schnellboot zur Arteplage
fahren, |