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Kommunikation ist in unserer
Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Gute Kommunikation führt zu
Akzeptanz, Einflussnahme und Macht des Kommunikators. Das weiss heut schon
jedes Kind. Und viele Politiker beweisen es, Tag für Tag. Beschleunigt
und vervielfältigt durch die zahlreichen Medien in unserem unmittelbaren
Umfeld werden die Grundpfeiler der Kommunikationsgesellschaft zusätzlich
noch gefestigt. Deshalb ist es nur eine logische Schlussfolgerung, dass
auch im täglichen Leben (und notabene auch im Militär) die Kommunikation
einen immer höheren Stellenwert erhält. In der heutigen Zeit der
wachsenden Informationsflut ist es schon schwierig genug, das Spreu vom
Weizen zu trennen. Es schadet also nicht, wenn man versucht, die im Laufe
des Lebens angeeignete Kommunikationsweise zu hinterfragen. Unter Umständen
kommuniziert man gar nicht effizient genug. Vielleicht haben sich ja sogar
Fehler eingeschlichen, von denen man gar nichts wusste.
Und in der Tat, das von Lorenz
Strickler initiierte Kommunikationstraining an der militärischen Führungsschule
(MFS), zeigte deutlich, wie viele Defizite im Bereich Kommunikation noch
vorhanden sind. Unter der fachkundigen Leitung von Dr. Hubert Annen und
lic. phil. Heinz Jufer lernten rund 20 Mitglieder der Sektion, auf was es
bei der Kommunikation ankommt, wie man ein Gespräch nicht nur führt,
sondern auch eine Diskussion leitet und wie man mittels einfacher Regeln
(Talk Power Formel) ein Referat richtig strukturiert, sodass es bei den
Angesprochenen auch richtig ankommt und „hängen“ bleibt. Durch
Gruppenübungen und konstruktives Feedback wurde das Erlernte jeweils
gefestigt.
Das Kommunikationstraining 2001, ein Anlass der
(von sich) Reden machte! Herzlichen Dank Lorenz, Wiederholung erwünscht...
Fw
Andreas Zweifel
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