Überraschungsstamm 2002

der "Alten Garde"

 

von Andreas Zweifel

 

Auch in diesem Jahr organisierte unser lieber Gottfried Saugy den „Ü-Stamm“. Offenbar hat sich herumgesprochen, dass Gottfried jeweils ein ganz spezielles und interessantes Programm zusammenstellt. Um die 30 Mitglieder trafen an diesem verregneten Donnerstagabend auf dem Üetlibergparkplatz ein und erhielten dann einen Kartenausschnitt mit der ersten Zieldestination. Diese führte uns zur Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft in Birmensdorf. Wir wurden von den Herren Koni Häne und Fredi Lüthin empfangen. Herr Häne zeigte uns in einem ausserordentlichen Vortrag, nämlich anhand seiner Briefmarkensammlung, die Vielfalt der Schweizer Wälder und deren Vegetation. Herr Lüthin gehört der Kommunikations-Abteilung der WSL an und hatte den Auftrag, über unseren Besuch einen Beitrag für die Hauszeitung WSLintern zu verfassen. Hier sein Bericht (mit freundlicher Erlaubnis der Redaktion von WSLintern):

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ca. 30 Mitglieder vor dem WSL-Gebäude in Birmensdorf
Auf die Minute genau standen sie vor dem WSL-Haupt-eingang in Birmensdorf: Für die Mitglieder der Schweizerischen Feldweibelvereinigung ist Pünktlichkeit natürlich selbstverständlich. Schliesslich drillen sie ihre Soldaten entsprechend. Aber nicht nur Feldweibel sind pünktlich, sondern auch Förster. Koni Häne stand schon bereit und begrüsste die Gäste im Namen der WSL. Dann führte er die rund 30 «Altgardisten» - so nennen sich die nicht mehr dienstpflichtigen Feldweibel der Sektion Zürich - in den Vortragssaal. Dort lernten die Gäste eine ganze Menge über den Wald, und zwar anhand von Briefmarken.
Dass Häne davon mindestens ebenso viel versteht wie von Bäumen, dürfte bekannt sein.
Mit seiner Diashow gelang es ihm jedenfalls hervorragend, eine ganze Palette von Waldthemen aufzugreifen. Welche Bäume wachsen wo? Welche Waldarten gibt es? Und wo liegen die Probleme der heutigen Forstwirtschaft? All das und vieles mehr kam zur Sprache. Entsprechend gut war das Echo auf den Vortrag. Kein Zweifel: Koni Häne hatte sein Publikum voll im Griff - wohl besser als mancher Feldweibel seine Soldaten…

Im Anschluss an den Vortrag gab es dann einen feinen Spaghetti-Plausch in der nahe gelegenen Pizzeria. Kurz nach der Stärkung verteilte Gottfried erneut einen Kartenausschnitt. Dieser führte die Mitglieder dann zur Sternwarte in Uitikon.

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Urs Peter weist der Gruppe den Weg
dank Lorenz' persönlicher Ordonanzlaterne

Leider liess sich Petrus an diesem Abend nicht mehr gross umstimmen. Immerhin hatte in der Zwischenzeit der Regen nachgelassen. Sterne konnten also keine beobachtet werden, nicht einmal der Mond schimmerte durch die dichte Wolkendecke. Trotzdem war der Aufenthalt in der Sternwarte alles andere als langweilig. Nachdem sich alle Mitglieder in die engen Räumlichkeiten gepfercht hatten, wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Während die eine Gruppe im Keller das Sonnenlabor besichtigen konnte und dabei alles Wissenswerte über unseren Stern lernte,

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Fachkundige Erläuterung im Sonnenlabor

bekam die andere auf der oberen Etage einen interessanten Dia-Vortrag über unseren Sternenhimmel zu sehen. Dabei beeindruckten vor allem die unvorstellbaren Grössenverhältnisse im Weltall. Da gibt es Sonnen, die um einiges grösser sind als unser ganzes Sonnensystem und Nebel, welche tausende Lichtjahre von uns entfernt sind und über eine Breite von mehreren Lichtjahren verfügen. Und doch sehen diese Gebilde auf den Dias aus, als wären sie zum Greifen nahe! Erschöpft, aber um einiges gescheiter, löste sich dann die gesellige Runde im Laufe des späten Abends auf.

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Immer zu einem "Spässli" bereit:
René und Gottfried

Lieber Gottfried, ich hoffe, Dir gehen auch für die nächsten Überraschungsstämme die Ideen nicht aus. Auf jeden Fall warten wir schon ganz ungeduldig auf den Überraschungsstamm im Jahr 2003!