Überraschungsstamm
"Alte Garde"
vom
18. September 2003
|
|
Adj
Uof Alfons Fischer |
|
Es
war wirklich eine volle Überraschung!! 35 frohgelaunte
Teilnehmer trafen sich vor der alten Kaserne Zürich. Es
wurde gerätselt: Wird die Überraschung das nahe
gelegene Kriminalmuseum sein oder eine Führung durch
die Sihlpost...? Weit gefehlt! |
|
 Nach
einer kurzen Begrüssung durch den Organisator
Säckelmeister Gottfried Saugy verschoben wir uns um die
Kaserne in den Kasernenhof. Vor uns stand im alten Glanz
der Zirkus Monti. Rad an Rad stehen die Wagen auf dem
Gelände. Es sind über dreissig. Einige sind mit dem
Logo Monti verziert, andere nur weiss. Und mittendrin
steht das grosse, rot-gelbe Zelt. 58-mal wird es 2003 an
einem anderen Ort aufgestellt.
|
|
Wir
wurden von Frau Muntwyler, Zirkusleitung und Herrn
Gfeller, Medien, herzlich willkommen geheissen und mit
viel Humor und Sachkenntnis in die Zirkuswelt
eingeführt. Anschliessend durften wir die ganze
Infrastruktur besichtigen. Da stehen die Wohn-, Dusch-,
Küchen- und Werkstattwagen auf engem Raum. Wir werfen
einen Blick in die kleinen Zimmer der Artisten, in den
blitzblanken Küchenwagen und in die gut eingerichtete
Werkstatt. 52 Tiere sind in den Zirkus integriert,
darunter sechs Pferde, zwei Esel, ein Hund, sechs Schafe
und allerlei Federvieh. Aufgefallen ist uns die
Sauberkeit und Ordnung im ganzen Zirkusbereich.
|
|
Nach
den vielen interessanten Eindrücken trafen wir uns zu
einem grosszügigen Apéro im Buffetzelt. Danach nahmen
wir voller Erwartung in der Manege Platz. |
|
Eröffnet
wurde das Programm durch das siebenköpfige Orchester
mit rassiger Zirkusmusik. |
|
Das
Clown-Duo, die kleine kugelrunde Silvana mit der
lustigen roten Nase und ihr schlaksiger Partner
Christian mit Hochwasserhose und spitzen Zinken im
Gesicht, lassen das Publikum Brüllen vor Lachen. Und
wenn sich Silvana gar drohend aufplustert und auf
buchstäblich unwiderstehliche Weise Musiker und
Publikum dazu bringt, nach ihrer Pfeife zu tanzen,
bleibt kein Auge trocken. |
|
Ausserordentlich
poetisch geht es bei den eleganten Pferdedressuren mit
Bergamaskerhündin von Niklaus Muntwyler zu und her
sowie bei der anmutigen Nummer der Kanadierin Patricia
Messier am Luftring. |
|
Rasanz
und Tempo ins Programm bringen die eindrückliche
Stuhlakrobatik des Franzosen Bruno Lussier, die
kraftvollen Akrobatikeinlagen des russischen Trio
Gavrosch und die einmaligen Künste des Jongleurs Lorand
Eötvös. |
|
Die
hübsche Diabolo-Nummer von Direktor Johannes Muntwyler
mit seinen Söhnen Tobias und Mario ist eine Showeinlage
grosser Klasse. Molly Saudek (Amerikanerin) ist eine
Seiltänzerin, die wirklich tanzen kann und das auch
ausgiebig tut. Fast wie eine Ballerina schwebt, hüpft
und gleitet sie über den Draht und scheint über den
Grenzen der Schwerkraft zu stehen. Etwas vom Besten, was
man auf dem hohen Seil sehen kann!
|
|
Mit
viel Applaus wurden die Artisten verabschiedet und
manchem kam der Gedanke: wie kahl und jämmerlich wäre
das Leben ohne Lachen, ohne Freude, ohne Farben und die
Fröhlichkeit der Musik!
|
|
Ein
herzlicher Dank gebührt Säckelmeister Gottfried Saugy,
der uns durch seine vorbildliche Organisation zu einem
unvergesslichen Abend verholfen hat.
|